Infobrief – 13. April 2013 / Spitze des Eisbergs

Spitze des Eisbergs

 

Fleisch, Fleisch und noch mehr Fleisch steht noch immer auf dem Speisezettel vieler Menschen in unserer Heimat. Dem Wunsch der Verbraucher sind die Fleischproduzenten gefolgt und haben seit Jahren Unmengen von Fleisch auf den Markt geworfen. Billig? Preiswert? – > Man kann es nennen wie man möchte, denn die Qualität ließ rapide nach. Die dubiosen und vielleicht sogar gesundheitsgefährdenden Tricks einiger Vertreter der Fleischindustrie lassen den DEUTSCHEN nun jeden Fleischbissen im Halse stecken und den Appetit vergehen. Dem Betrug am Verbraucher ist quasi Tür und Tor geöffnet.

Haltbarkeitsdaten werden verändert,

Etiketten werden frisiert und die Herkunft oftmals verschleiert.

Niemand sollte sich darüber wundern, denn während wir derzeit über Pferdefleisch diskutieren, sind weitere Lebensmittelskandale bereits in vollem Gange. Gezielte Stichprobe sowie Zufallsfunde werden irgendwann alles aufdecken. Auch hier hilft die Kommunikation über das Internet. Dies zeigen bereits mehrere Info – Plattformen. Das Ausmaß der Skandale wird Verbraucherministerin Aigner noch überraschen.

Qualitativ gutes Fleisch wird wieder das werden,

das es einst mal war – > ein Luxusgut, das seinen Preis hat.

Dennoch – > je geringer die Bereitschaft bei den Verbrauchern erkennbar wird, für qualitativ gutes Fleisch gutes Geld auszugeben, desto größer wird die Gefahr, dass einige Fleischproduzenten sich mit allen möglichen unlauteren Mitteln Profit verschaffen. Auf der Strecke bleibt der deutsche der Verbraucher, der bald nicht mehr weiß, was man noch gefahrlos essen oder trinken kann.

 

Darauf zu hoffen, dass Marktwirtschaft auch funktioniert, ist ziemlich naiv, denn das Dilemma bei der privaten Altersvorsorge und in vielen anderen Bereichen belegt das Gegenteil. Insofern genügt es immer mehr DEUTSCHEN nicht mehr, dass die CSUlerin Aigner mit markigen, bayerischen Worten altbekannte Missstände beschreibt. Irgendwann sollte der Eindruck entstehen, dass unsere Volksvertreter wissen von wem sie gewählt werden und was man besser machen kann.

 

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