Gastbeitrag ANONYMISIERT / Auf der Suche nach absoluter Gerechtigkeit

Gastbeitrag

ANONYMISIERT

 

Auf der Suche nach

absoluter Gerechtigkeit

 

In das beitragsfinanzierte Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung zahlen 27% der Erwerbstätigen ein. Aus der steuerfinanzierten ->

Grund-Sicherung ->

der Städte und Gemeinden haben 100% der erwerbstätigen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger grundsätzlich Anspruch auf eine Altersvorsorge mit Vollendung ab des 65. Lebensjahres. Zusätzlich haben -> ab dem Kalenderjahr 2020 aus dem beitragsfinanzierten Umlage-System -> einen Anspruch auf eine ->

Grund-Rente ->

wenn die eigenen Beitrags-Zahlungen zu einem Renten-Anspruch führen -> welche unterhalb einer definierten Mindest-Rente stehen. Ein verpflichtendes gesetzliches Renten-System besteht seit der Einführung im Kalenderjahr 1889 unter ->

Fürst Otto von Bismarck ->

nur für abhängig erwerbstätige Personen. Die Belastungen der Sozial-Systeme aus der Armuts-Zuwanderung nach Deutschland werden nur von den erwerbstätigen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger getragen -> die verpflichtend in den gesetzlichen Sozial-Systemen versichert sind. Die gesetzliche Renten-Versicherung in der arbeitsteiligen und globalisierten Welt von heute basiert immer noch auf die die damalige Unterscheidung unter Fürst Otto von Bismarck in ->

Unternehmer und Arbeitnehmer.

Das „SO“ bezeichnete Franchise-System hat ganze Gewerbe-Zweige und Branchen -> wie zum Beispiel Paket-Zustelldienste -> aus dem Bereich der Arbeitnehmerschaft heraus in den Bereich der Unternehmerschaft hineingeführt. Aufgrund der Vermögensverhältnisse von Unternehmern -> während der Zeit von Fürst Bismarck ->  war eine verpflichtende gesetzliche Renten-Versicherung für Unternehmer obsolet -> weil dieser Berufsstand die Sozial-Systeme -> zur damaligen Zeit -> normalerweise nicht in Anspruch genommen haben. Diese Unterscheidung kann heute nicht mehr gelten. Daneben wird die Zeit fehlender Erwerbstätigkeit -> wie zum Beispiel aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit -> über das Solidar-System wieder aufgefangen und ausgeglichen. Eine weitere Unterscheidung der Beitragspflicht in die gesetzlichen Sozial-Systeme wird nicht nur dem Grunde nach -> sondern auch der Höhe nach vorgenommen. Die ->

Beitrags-Bemessungs-Grenzen ->

ab dem Kalenderjahr 2020 zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosen-Versicherung betragen in den alten Bundesländern ->

82.800,00 Euro jährlich

[  6.900,00 Euro monatlich ] ->

und in den neuen Bundesländern ->

77.400,00 Euro jährlich

[  6.450,00 Euro monatlich ].

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Renten-Versicherung beträgt für den Arbeitnehmer-Anteil und für den Arbeitgeber-Anteil zusammen 18,6% und für die Arbeitslosen-Versicherung 2,4%. Die ->

Beitrags-Bemessungs-Grenzen ->

zur gesetzlichen Kranken- und Pflege-Versicherung betragen einheitlich ->

56.250,00 Euro jährlich

[ 4.687,50 Euro monatlich ].

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Kranken-Versicherung beträgt für den Arbeitnehmer-Anteil und für den Arbeitgeber-Anteil zusammen 14,6% und für die Pflege-Versicherung 3,05%. Nur durch eine Aufhebung der ->

Beitrags-Bemessungs-Grenze ->

ließen sich bei der gesetzlichen Renten-Versicherung ->

Renten-Lücken ->

insbesondere bei Selbständigen -> schließen. Gemäß dem Äquivalenz-Prinzip der gesetzlichen Rente stehen sich den Beitrags-Zahlungen ausgewogene Renten-Ansprüche gegenüber. Nach bisherigem Recht tragen 27% der Erwerbstätigen mit ihren Beitrags-Zahlungen und Steuer-Zahlungen den größten Anteil der Risiken aus Altersarmut für Selbständige und Armuts-Zuwanderer. Bei einer Aufhebung der ->

Beitrags-Bemessungs-Grundlage ->

und der eingegrenzten Beitrags-Pflicht für abhängig Beschäftigte würden die Lasten der Altersvorsorge auf alle Erwerbstätige zu gleichen Teilen getragen. Bei der bestehenden Beitrags-Bemessungs-Grenze von monatlich 6.900,00 Euro zur gesetzlichen Renten-Versicherung beträgt die monatliche Beitragszahlung maximal 1.283,40 Euro -> auch wenn zum Beispiel monatlich ein Einkommen von 20.000,00 Euro erzielt wird. In diesem Fall würde sich der Beitragssatz auf circa ->

6,4% reduzieren!

Auf dieser Grundlage kann kein ->

solidarisches Renten-System ->

nach dem Umlage-Verfahren funktionieren. Mit einer Beitrags-Zahlung von ->

3.720,00 Euro

[ 20.000,00 Euro x 18,6% ]

würde sich der notwendige staatliche Zuschuss in das gesetzliche Renten-System von zurzeit circa 100 Milliarden Euro erübrigen. Der fehlende Reform-Wille zum Bismarck`schen Renten-System zu Beginn der Sozialen Marktwirtschaft unter ->

Konrad Adenauer

[ CDU-Bundeskanzler von 1949 bis 1963 ] ->

wurde mit den hoch gejubelten Agenda-Reformen unter ->

Gerhard Schröder

[ SPD-Bundeskanzler von 1998 bis 2005 ] ->

die neoliberale Krone aufgesetzt. Mit der „SO“ genannten ->

Ich-AG ->

wurde zunächst der Kreis der Selbständigkeit ganz gezielt enorm erweitert und anschließend durch das Rechts-Institut ->

Schein-Selbständigkeit ->

wieder eingeschränkt.

Im Klartext!

Durch die Hoffähigmachung des Neoliberalismus durch SPD und GRÜNE stellte man das gesamte deutsche Sozial-System auf extrem wackelige Füße. Die bislang gescheiterten punktuellen und laienhaften ->

Nachbesserungs-Versuche ->

mit der Grund-Rente, Zwangs-Riester, Zwangs-Rürup und Deutschland-Rente können nicht darüber hinwegtäuschen -> dass das immer noch bewährte deutsche Sozial-System im Kern immer noch aus der Zeit der Früh-Industrialisierung der Dampf-Maschine stammt. Es fehlt an einem durchlässigen und zuverlässigen Sozial-System, in dem jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger -> in jeder denkbaren Veränderung seiner persönlichen Lebens- und Erwerbsphase -> klare und verständliche Regelungen vorfindet. Das deutsche Sozial-System ist geprägt aus Sonder-Regelungen und Ausnahme-Tat-Beständen -> die kaum noch die meisten Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verstehen können. Der Weg in eine zukunftsfeste und sinnvolle Altersvorsorge für alle ->

Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ->

seinen sie abhängig Beschäftigte, Selbständige, Beamte oder Beruf-Politiker -> wird somit immer schwieriger. Bei der ->

Suche nach Ausgewogenheit ->

hilft nur noch eine verpflichtende gesetzliche Altersvorsorge für alle erwerbstätigen Personen nach den gleichen gesetzlichen Bestimmungen.  Der Kuddel-Muddel der Agenda-Reformen wurde unter den in die Irre führenden Überschriften ->

„Gerechtigkeit“ und „Generations-Gerechtigkeit“ ->

den Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verkauft. Die Suche nach der absoluten Gerechtigkeit ist dadurch verhindert worden und bis heute gescheitert. Die sinnvolle und nützliche Grundstruktur der gesetzlichen Renten-Versicherung basiert immer noch auf den Grundlagen von Fürst Otto von Bismarck. Im Wissen um die Unzulänglichkeiten dieser Grundstruktur hatte Konrad Adenauer das System -> trotz der Einführung der Sozialen Marktwirtschaft -> unverändert fortgeführt. Heute stellt der Berufsstand der Selbständigen und die Bundesbürgerinnen und die Bundesbürger im ständig wachsenden und gefährlichen „SO“ dargestellten ->

NIEDRIG-LOHN-SEKTOR ->

die größten Gefährdungs-Gruppen für die Alters-Armut dar. Den Turbo zur totalen

Vernichtung der Sozialen Marktwirtschaft ->

legten Gerhard Schröder und Joschka Fischer -> also SPD und GRÜNE -> mit den volksfeindlichen und volksschädlichen neoliberalen Reformen der ->

AGENDA 2010 ->

ein. Womöglich möchte die SPD mit der Einführung der Grund-Rente einen letzten Rettungs-Anker werfen -> um vom Total-Versagen der SPD abzulenken. Juristisch betrachtet ist es aber wieder nur ein völlig untauglicher Versuch am untauglichen Objekt. Die aktuellen Debatten um die politisch solidarische ->

MITTE DER GESELLSCHAFT ->

muss deshalb unverzüglich zur ->

ABSCHAFFUNG DER BEITRAGS-BEMESSUNGS-GRENZEN ->

zur Wieder-Einführung der ->

VERMÖGENS-STEUER ->

sowie zur Stabilisierung und nachhaltigen Verbesserung der gesetzlichen Rente führen. Die Erkenntnis aus diversen Befragungen -> dass die große Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ->

SOZIALE GERECHTIGKEIT ->

anstreben wird die etablierten deutschen Parteien dazu bringen -> dass man zur Stabilisierung und nachhaltigen Verbesserung der gesetzlichen Rente -> das sinnvolle und nutzmehrende DRSB-Modell ->

ALLE VON ALLEM FÜR ALLE ->

noch in diesem Jahr einführen muss. Denn ->

ALLES ANDERE ->

ist ganz weit weg von der Realität und nur unsinniges Flickwerk. Tatsächlich dominieren noch zu viele neoliberale Kräfte die Politik in unserer Heimat. Doch die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger können mit ihren Wahl-Stimmen zu jeder Wahl für eine grundsätzliche Richtungs-Änderung sorgen. Denn eine große Rolle spielt hier auch die ->

Vermögens-Entwicklung und Vermögens-Verteilung ->

in unserer Heimat mit relativ großer ->

VERMÖGENS-UNGLEICHHEIT!

Ein Faktor -> der seit Jahrzehnten die deutsche Politik geprägt hat und noch immer für enorme gesellschaftliche Differenzierungen sorgt. Wer also in Zukunft zu einer Wahl geht -> der sollte auch ->

EINE WAHL HABEN….

und nur noch deutsche Parteien in deutsche Parlamente wählen -> die unverzüglich und unmissverständlich die ->

ABSCHAFFUNG DER BEITRAGS-BEMESSUNGS-GRENZEN ->

die Wieder-Einführung der ->

VERMÖGENS-STEUER ->

sowie die Stabilisierung und nachhaltige Verbesserung der gesetzlichen Rente als politisches Ziel umsetzen möchten. Denn die große Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wünscht sich ->

SOZIALE UND WIRTSCHAFTLICHE GERECHTIGKEIT!

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Die Inhalte der Gastbeiträge geben die Auffassungen und Vorstellungen der Verfasser wieder. Der DRSB macht sich die Inhalte der Verfasser von Gastbeiträgen nicht zu eigen.

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DER DEUTSCHE DENKERKREIS

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