Die Nachwehen der US – Kriege / Teil 276 / Drogen-Labore zerstören reicht nicht aus!

 

Drogen-Labore zerstören reicht nicht aus!

 

Der weltweite Handel mit Opium bildet noch immer das wirtschaftliche und soziale Rückgrat Afghanistans.

Afghanistan ist größter Opium-Produzent der Welt!

Gemäß den Veröffentlichungen der UN-Behörde zur Bekämpfung des Drogenhandels ->

UNODOC ->

kommt 90% des weltweit erzeugten Opiums aus Afghanistan. Laut den Berechnungen von UNODOC sind das etwa 9.000 Tonnen jährlich. Der Schlafmohnanbau ist ein einträgliches Geschäft in Afghanistan. 2017 ist der Anbau von Schlafmohn um 63% angestiegen. Auf geschätzten 328.000 Hektar Ackerland wird jetzt schon Schlafmohn angebaut. 328.000 Hektar Ackerland entspricht fast eineinhalb Mal der Fläche des deutschen Bundeslandes Saarland. Der Anbau von Schlafmohn hat in Afghanistan jahrzehntelange Tradition.

Daraus gewinnt man Opium!

Begünstigt durch die Kriegsabenteuer der USA und der NATO-PARTNER wurden die Grundlagen dafür geschaffen -> dass man die Chemikalien und die notwendigen Gerätschaften für die Herstellung von Heroin nach Afghanistan bringen konnte. Verteilt über das ganze Land gibt es nun leistungsfähige ->

DROGEN-LABORE ->

in denen seit Jahren Heroin hergestellt wird. Das afghanische Heroin wird in die ganze Welt exportiert und hat die Gewinne der Drogen-Hersteller vervielfacht. Davon profitieren afghanische Politiker, Beamte und Offiziere der afghanischen Armee. Auch die Taliban profitieren vom florierenden Handel mit Heroin -> denn Opium und Heroin sind der Treibstoff -> der das Kriegsabenteuer der USA und der NATO-PARTNER am Leben erhält und sogar punktuell vorantreibt. Die selbsternannte ->

BEFREIUNGSARMEE DER TALIBAN ->

ist weder am Anbau von Schlafmohn noch an der Produktion von Opium oder Heroin direkt beteiligt. Man kassiert lediglich Schutzgeld von den Mohn-Bauern und von den Betreibern der Drogen-Labore. Ansonsten liegt der Schwerpunkt des Agierens auf dem Kampf gegen die US-Armee und die Einheiten der NATO-PARTNER. Die Taliban kaufen mit dem Drogen-Geld moderne Waffen-, Computer- und Logistik-Systeme und betreiben immer mehr Religionsschulen in dem 30-Millionen-Einwohner-Land.

Junge Afghanen gehen gerne zu den Taliban.

Von den korrupten Politikern und Beamten in Kabul oder in den 34 afghanischen Provinzen haben junge Afghanen nichts für ihre Zukunft zu erwarten. Von der selbsternannten BEFREIUNGSARMEE DER TALIBAN bekommen sie Sicherheit, Geld und nicht nur Ausbildung an Waffen. Wie der DRSB mehrfach belastbar berichtete ist Afghanistan reich an gefragten Bodenschätzen. Die Regierung in Kabul könnte also den Aufbau des Landes mit Erzen, Edelsteinen und Gold bequem selbst finanzieren und ihr Land auch gegen negative Einflussnahmen verteidigen. Doch der finanzielle Nutzen aus afghanischen Bodenschätzen fließt in die Taschen von sehr wenigen handverlesenen Eliten.

Die Taliban gehören offensichtlich nicht dazu.

Das extrem lukrative Geschäft mit der Drogen-Herstellung und dem Drogen-Handel haben die Mullahs in mindestens 27 von 34 afghanische Provinzen unter Kontrolle. Drogen-Herstellung und dem Drogen-Handel bleibt für viele Afghanen hochattraktiv -> weil es kaum Alternativen in dem armen Land gibt. Die vor allem von westlichen Politikern ständig geforderte völlige Zerstörung der Drogen-Labore ist ohnehin nicht möglich. Denn das Auffinden dieser gut getarnten Drogen-Labore in dem riesigen Afghanistan ist eine obsolete Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Selbst der Anbau von Schlafmohn wird seit Jahrzehnten nicht zielorientiert unterbunden. Im Jahr 2017 wurden gerade einmal 750 Hektar zerstört. Das sind nach ADAM RIESE etwas mehr als 2% der gesamten Anbaufläche für Schlafmohn.

Übrigens….

…. bitte nicht wieder vergessen! Hamid Karsai war von 2001 bis 2014 der Staatspräsident von Afghanistan. Karsai wurde von deutschen Politikern nahezu verhätschelt. Man bezeichnete ihn in den Medien als ->

LIEBLING DES WESTENS!

Hamid Karsai war der vermeintliche Garant für eine neue Stabilität in Afghanistan. Lediglich die Sicherheitsberater des Weißen Hauses sowie US-Generale misstrauten dem afghanischen Staatspräsidenten. Vermutlich hatten US-Geheimdienste schon vor der Amtszeit von Karsai belastbare Beweise dafür -> dass die Familie von Karsai enge Verbindungen zu Drogen-Bossen unterhielt. Gemäß internationalen Medien-Berichten soll die Familie von Karsai in den Opium-Handel verwickelt gewesen sein und auch Drogen-Gelder in den USA gewaschen haben. Die deutschen Medien sowie die gekauften MIET-SCHREIBER und MIET-MÄULER haben das hochbrisante Thema nie vertieft. Karsai ließ die afghanische Bevölkerung hungern, baute die Korruption aus und ließ den Drogen-Handel ungehindert florieren. Dem derzeit amtierenden afghanischen Staatspräsidenten ->

Aschraf Ghani ->

kann man solche Aktivitäten noch nicht nachweisen -> obwohl auch unter seiner Regierung die Korruption sowie der Anbau von Schlafmohn, die Heroin-Herstellung sowie der Drogen-Handel aufblühen. Gemäß der unüberprüfbaren Einschätzung des afghanischen Staatspräsidenten Ghani -> könnte zum Beispiel die Zerstörung der Drogen-Labore den Krieg in Afghanistan beenden. Zitat / Auszüge aus einem Interview von Ghani ->: Wenn es keine Drogen mehr gibt, werden die Taliban andere Finanzierungsquellen finden. Zitat / Auszüge Ende. Diese Aussage des afghanischen Staatspräsidenten Ghani belegt eindeutig -> dass sich Ghani widerspricht. Ghani kennt also die Lage in seiner Heimat ganz genau. Die neue deutsche Bundesregierung verschließt vor diesen Tatsachen die Augen und lässt auch weiterhin Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan verwunden, verstümmeln oder töten. Die deutsche Verteidigungsministerin schaute demonstrativ weg. Wem nützt dieses Wegschauen? Wer hat vom Wegschauen der CDUlerin Ursula von der Leyen wirtschaftliche oder politische Vorteile? Man vertraut auf die Aussagen der schillernden ->

MÄRCHEN-PRINZEN IN KABUL ->

in ihren bunten Fantasie-Gewändern. Die ungezählten Probleme im Kampf gegen den Anbau von Schlafmohn -> die Drogen-Herstellung und der Drogen-Handel wird man in Afghanistan nicht unter Kontrolle bekommen. Verschärfend kommt hinzu -> dass Pakistan mit den Taliban enge Verbindungen unterhält. Höchstwahrscheinlich hat die pakistanische Regierung ein großes strategisches Interesse daran -> durch die permanente Destabilisierung Afghanistans -> ihre Vormacht-Stellung in der gesamten Region zu sichern. Staatspräsident Ghani betreibt vermutlich deshalb eine Politik der Annäherung mit Indien. Die indische Regierung unterstützt im überschaubaren Rahmen Afghanistan mit Entwicklungshilfe. Aktiv in den Kampf gegen die Taliban greift Indien nicht ein. Das Agieren von Ghani in Richtung Indien ist aber eine erkennbare Provokation von Pakistan. Bekanntlich ist Indien seit Jahrzehnten mit Pakistan verfeindet.

Übrigens….

…. Indien und Pakistan unterhalten moderne und gut ausgerüstete Armeen. Beide Staaten verfügen über ansehnliche Arsenale von ATOM-WAFFEN. Wie soll dadurch ein möglicher Frieden in Afghanistan entstehen? Weder Indien noch Pakistan haben ein politisches oder wirtschaftliches Interesse daran -> dass man in Afghanistan den Anbau von Schlafmohn verhindert oder sogar die Heroin-Herstellung und den Drogen-Handel gezielt bekämpft. Trotzdem müssen auch weiterhin noch US-Truppen und NATO-Einheiten in Afghanistan bleiben.

Wo bleibt hier die Logik?

Die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan wurde vom Deutschen Bundestag in zwei Abstimmungen am 16. November 2001 und am 22. Dezember 2001 beschlossen. Den Antrag stellte der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder. Schröder wurde unterstützt durch die Regierungsparteien von SPD und GRÜNEN. 13 Jahre lang hat die ->

International Security Assistance Force ->

kurz ISAF genannt -> in Afghanistan für Frieden, Freiheit und Demokratie gekämpft. Der ISAF-Einsatz endete am 31. Dezember 2014.

Erreicht wurde „so“ gut wie NICHTS!

Deutschland beteiligt sich seit dem 01. Januar 2015 an dem „so“ dargestellten ->

RESOLUT SUPPORT!

An „blumigen Bezeichnungen“ für knallharte Kriegseinsätze hat es den gewählten deutschen Volksvertretern bis heute nicht gemangelt. Auch durch den RESOLUT SUPPORT wurde absolut NICHTS Greifbares für Frieden, Freiheit oder Demokratie in Afghanistan erreicht. Die afghanischen Armee- und Sicherheitskräfte sollen inzwischen eine Stärke von grob geschätzten 350.000 Mann erreicht haben. Frieden, Freiheit, Demokratie oder Sicherheit konnten sie bisher nicht herstellen.

Wie auch?

Seriöse US-Sicherheitsexperten gehen davon aus -> dass die afghanischen Armee- und alle Sicherheitskräfte systematisch von den Taliban unterlaufen werden. Die Taliban sind deshalb vermutlich stets zeitnah über alle militärischen Aktionen der US-Truppen sowie von NATO-Einheiten informiert. Nach wie vor laufen Angehörige der afghanischen Armee- und Sicherheitskräfte in Schaaren zu den Taliban über. Diese -> auch von Soldaten der Bundeswehr gut ausgebildeten Afghanen an westlichen Waffen-Systemen -> verbessern schon seit Jahren die Kampf-Kraft der Taliban.

Wo liegt hier die Lösung der Probleme?

Wie soll eine mögliche Lösung der Konflikte in Afghanistan aussehen? Darauf hat man in Washington, London, Paris, Brüssel und Berlin auch keine schlüssigen Antworten. Afghanistan ist und bleibt auch in Zukunft der ->

größte Opium-Produzent der Welt!

Die fleißig gewaschenen DROGEN-GELDER werden über SAUBERE KANÄLE auch in Deutschland zum Kauf von IMMOBILIEN und Beteiligungen an großen KONZERNEN eingesetzt. Seit einigen Wochen fliegen die USA wieder verstärkt Luftangriffe zur Unterstützung der afghanischen Regierungstruppen gegen Stellungen radikaler Islamisten und der Taliban. Die absolute Sinnlosigkeit dieser Einsätze ist bereits im Pentagon bestens bekannt. Die 1947 gegründete ->

United States Air Force ->

ist die enorm leistungsstarke Luftstreitkraft der Streitkräfte der USA. Seit dem Vietnam-Krieg war sie nie wieder „so“ erfolglos wie in Afghanistan. Den Krieg gegen die Drogen hat sie auf jeden Fall schon seit Jahren verloren.

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