Das Wort am Sonntag / Wer Scheiße wählt -> der bekommt auch Scheiße serviert!

Wer Scheiße wählt ->

der bekommt auch Scheiße serviert!

 

Keine alte Weisheit -> sondern britische Realität! Diese kritische Beurteilung der Wahl in Großbritannien schrieben dem DRSB Leserinnen unter der DRSB-Rubrik -> DAMPF ABLASSEN -> am 10. Juni 2017. Ergo -> 2 Tage nach der Wahl. Vorigen Sonntag war der erste Wahlgang zu den französischen Parlamentswahlen. Emmanuel Macrons neue Partei ->

La République en Marche ->

kurz LREM genannt -> war vor 7 Tagen der deutliche Sieger in der ersten Wahlrunde bei einer historisch extrem niedrigen Wahlbeteiligung. Mit 48,7% gingen weniger als die Hälfte aller Wahlberechtigten zur Wahl. Das ist der niedrigste Wert für eine Parlamentswahl seit Gründung der 5. Republik 1958. Vor 5 Jahren lag die Wahl-Beteiligung noch bei 57,2%. Heute steuert Macron auf eine absolute Mehrheit in der Nationalversammlung zu. Alle traditionellen Parteien wurden vom LREM ebenso vernichtend geschlagen wie der Front National. Die neue Partei -> La République en Marche -> lag im ersten Wahlgang mit 32,32% der Wähler-Stimmen weit vorn. Damit hat Macron heute sehr gute Chancen -> im zweiten Wahlgang die Kontrolle über die erste Parlamentskammer zu erringen. LREM ging nicht nur als deutlicher Sieger hervor -> LREM marginalisierte alle anderen etablierten Parteien in Frankreich. Das ist erstaunlich und außergewöhnlich zugleich -> denn Macrons wild zusammen gewürfelte Haufen aus Politikanfängern und ideologisch sehr biegsamen Überläufern von anderen Parteien -> sind überwiegend völlig unerfahren im Politik-Geschäft. Würde Macron den Erfolg vom vorigen Sonntag wiederholen können -> dann wäre er quasi schon ein Alleinherrscher über Frankreich -> denn mit einer bunten Truppe von unerfahrenen Volksvertretern hätte Macron und seine Polit-Profis im Kabinett einfaches Spiel. Das französische Parlament wäre quasi ein Hort für willfähriges Stimmvieh ohne erkennbare kritische Opposition. Denn die konservativen ->

Républicains ->

erreichten im ersten Wahlgang gerade rund 21% der Wählerstimmen. Marine Le Pens Front National -> kurz FN genannt -> wurde KALT ERWISCHT und kam nur noch auf schlappe 14% der Wählerstimmen. Für den FN und Marine Le Pen war dieses enttäuschende Ergebnis -> nach der Niederlage bei der Präsidentschaftswahl -> eine weitere herbe Überraschung. Der FN war vor wenigen Wochen noch auf dem Weg die stärkste politische Kraft der Franzosen zu werden. Besonders hart erwischte es die Linkspartei ->

La France Insoumise ->

von Jena-Luc Mélenchon. Sie erhielt 11% der Wählerstimmen. Die ökologischen Parteien kamen auf 4,3%. Die französischen Sozialisten wurden an den Rand der politischen Bedeutungslosigkeit gedrückt. Die Möglichkeit einer Spaltung der Partei stieg dadurch enorm an. Gemäß den Veröffentlichungen der Meinungsforscher kann der Emmanuel Macron heute darauf hoffen -> dass LREM mindestens 390 der 577 Parlamentssitze erobern kann. Das Forschungsinstitut ->

Kantar Public-Onepoint ->

hält es sogar für möglich -> dass LREM bis zu 440 Mandate erhalten könnte. Grund dafür ist das französische Mehrheitswahlrecht. Mit 440 parlamentssitzen hätte Macron eine glasklare Mehrheit zum schnellen Durchprügeln seiner Reform-Vorstellungen. Doch bereits 2 Tage nach der ersten Wahlrunde erschrecken immer mehr Franzosen vor dem eigenen Wahlergebnis. Plötzlich tauchen massive Zweifel auf -> dass der neue Staatspräsident der RICHTIGE ist. Die rekordverdächtig niedrige Wahlbeteiligung kann ein Indiz dafür sein-> dass bei weitem nicht alle Franzosen von ihrem neuen Staatschef total begeistert sind. Aus dem anfänglichen Spott über ->

La République en Marche ->

ist in den zurückliegenden 6 Tagen Nachdenklichkeit geworden. Es ist keine Frage -> dass die künstlich erzeugte LREM-Revolution bis heute ein „genialer“ Erfolg ist. Aber -> der rasante Aufstieg von Macron und LREM könnte für die Mehrheit der Franzosen sehr BÖSE enden. Ein kurzer Blick in das Partei-Programm lässt nichts GUTES ahnen. Nun warnen die ersten nachdenklich gewordenen Kritiker angesichts der sich nun abzeichnenden Machtfülle vor einem neuen ->

Bonapartismus.

Denn in der Tat ist die revolutionäre Umwälzung der politischen Landschaft in Frankreich -> durch den massiven Einsatz von gekauften MIET-MÄULERN und MIET-SCHREIBERN -> nahezu perfekt gelungen. Die Schatten-Kapitalisten sind also in Frankreich auf dem allerbesten Weg eine moderne Form der ->

Diktatur des Geldes ->

im Schafpelz der Schein-Demokratie zu schaffen. In den Straßen französischer Städte spricht man sogar schon von der Volksausbeutung durch die geplanten Reformen des jungen ->

Macronaparte!

Macron winkt heute die absolute Mehrheit im französischen Parlament. Für die traditionellen französischen Regierungsparteien wäre ein solches Ergebnis ein weiterer Beweis für das jahrzehntelange Versagen der Eliten. Der 39-Jährige Macron ist jüngster französischer Präsident aller Zeiten. Falls Macron mit LREM die nötige Unterstützung in der Nationalversammlung bekommt -> dann beabsichtigt er noch vor dem Sommer 2017 ein neues Anti-Terror-Gesetz und eine heftig umstrittene Lockerung des Arbeitsrechts auf den Weg zu bringen. Einmal ganz abgesehen von seiner Nibelungen-Treue zum im Sterben liegenden EU-Kunstgebilde. Die Mehrheit der Franzosen werden vermutlich danach DUMM aus der WÄSCHE schauen. Zwar kann Macron bei einer klaren Mehrheit in der Nationalversammlung nicht das ganze französische Parlament dominieren -> denn im Senat als zweiter Kammer hat noch die bürgerliche Rechte die Mehrheit. Die Senatoren dürfen also bei der Verabschiedung von neuen Gesetzen mitreden. Doch ohne allzu großes politisches Gewicht -> denn die Mitglieder der ->

Nationalversammlung ->

sitzen immer am längeren Hebel -> wenn sich die beiden Kammern der Volksvertreter nicht auf einen Kompromiss einigen können. Weder der Chef der Sozialistischen Partei ->

Jean-Christophe Cambadélis ->

noch Marine Le Pen von FN werden daran etwas ändern können. Die Front-National-Chefin landete in ihrem nordfranzösischen Wahlkreis im ersten Wahlgang mit knapp 45% der Wähler-Stimmen noch an erster Stelle. Heute muss Le Pen gegen die Kandidatin der Bewegung La République en Marche von Staatschef Emmanuel Macron antreten. Verliert Le Pen -> dann dürfte auch der politische Höhenflug vom Front National beendet sein. Vermutlich liegen die DRSB Leserinnen mit der Beurteilung von Wahlen völlig richtig:

Wer Scheiße wählt ->

der bekommt auch Scheiße serviert!

Keine alte Weisheit -> sondern vielleicht ab heute auch Realität in Frankreich!

 

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