Das Wort am Sonntag / Absturz der AfD

Absturz der AfD

 

Lebenslang beherzigen ordentliche DEUTSCHE -> was verantwortungsvolle Mütter und Väter ihnen in der Kindheit beigebracht haben. Gewissenhaftigkeit, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Sauberkeit sowie Verantwortungsbewusstsein. Werte -> die in jeder Hinsicht von der Mehrheit der DEUTSCHEN als normal empfunden werden. Niemand möchte gerne belogen und betrogen werden oder völlig verdreckt durch die Gegend laufen. Jahrzehntelang hatten es die deutschen Politiker im sterbenden EU-Kunstgebilde sehr leicht -> sich als die Zone der Freiheit, der Werte, der Demokratie und des Hortes der absoluten Humanität darzustellen. Im direkten Kontrast dazu lebten demzufolge die BÖSEN im östlichen Stalinismus, Kommunismus, Maoismus oder sonstigen Diktaturen. Denn dort konnte man mit den Fingern darauf zeigen. Dort herrschte Unterdrückung, Ausbeutung, Not und Folter. Der jahrelang als satanisch gebrandmarkte Kommunismus war ein fürchterliches und unbezähmbares Monster. Man war sich einig in der westlichen Welt: Das musste mit Filz, Fäulnis und Verdorbenheit zu tun haben. So zu sagen moralisch verwerflich. Wir waren immer die GUTEN und entsetzten uns unentwegt über das BÖSE. Doch plötzlich und vollkommen unerwartet begann sich der satanische Kommunismus zu vermenschlichen. Das Zauberwort GLASNOST und der unaufhaltsame Aufbruch der BÖSEN zur PERESTROIKA, die Rehabilitierung von Sacharow und die russische Reformpolitik stellte alles Bisherige auf den Kopf. Wir waren im EU-Kunstgebilde als GUT-MENSCHEN nicht mehr alleine auf diesem Planeten. Die russische Wandlungs- und Verständigungsbereitschaft konnte man schlecht als Verrat an der Demokratie diffamieren. Wie war die kollektive Selbst-Idealisierung in den EU-Mitgliedsstaaten noch zu verteidigen? Eine moralische Katerstimmung überfiel das Denken der Marionetten-Politiker in den EU-Mitgliedsstaaten. Denn man war es gewohnt -> von den eigenen Schwächen, vom Versagen sowie vom Misstrauen gegenüber politischen Führern abzulenken. In Brüssel und Straßburg wurde man BLIND und TAUB für moralische und soziale  Krisenstimmungen. Eigentlich standen so ziemlich alle Marionetten-Politiker der Strömung der ANTI-EU-BEWEGUNG völlig verständnislos gegenüber. Bis zur Gründung der AfD hielt man das ewige Gerede von mangelnder Glaubwürdigkeit und vom wachsenden Vertrauensverlust in die Politik für irrelevanten Blödsinn. Quasi ein punktuelles Versagen der Medien oder der eigenen Pressesprecher und Protagonisten -> die es versäumt hatten dem Volk die „richtige“ Einstellung zu vermitteln.

Sozusagen falsch EINGENORDET!

Rücksichtslose Selbstsucht, Maß- und Verantwortungslosigkeit sowie Korruption veränderten die Grundeinstellungen zu unseren Politikern. Immer öfter wurde das ewige moralische Scheingehabe enttarnt und Verletzungen unserer gesellschaftlichen Werte und Standards offengelegt. Das politische Establishment -> das den Egoismus und die Rücksichtslosigkeit als Tugend preist und jedwede Kontrolle durch das Volk verwirft -> geriet genauso wie EU, Euro oder NATO in die Kritik -> denn seit Jahren stimmen die Maßstäbe und Verhältniswerte nicht mehr. Dieses Klima der Kritik ließ bei den meisten DEUTSCHEN den Wunsch reifen -> dass an höchste Stellen in unserem Land nur noch Politiker mit einem festen Charakter und einer gereifteren Persönlichkeit gelangen mögen -> die zum Wohl des Volkes und nicht zum Wohl des herrschenden Establishments arbeiten. Man wünschte sich klare ethische und moralische Regulierungen in der Politik, in den Medien sowie in der Wirtschaft. Man suchte verlässliche bürgerliche Parteien und Medien -> die einen klareren ethischen moralischen Horizont haben. Die Studienergebnisse des DRSB zeigten bereits ab 2003 -> dass bei der Mehrheit der DEUTSCHEN der Wunsch nach einer ECHTEN bürgerlichen Partei wuchs. Diese Willensbildung wurde beschleunigt durch die volksschädliche und volksfeindliche AGENDA 2010 und die Massen-Ausgrenzung der Hartz-4-Empfänger aus unserer Gesellschaft. Professor Bernd Lucke kam mit der Neugründung der ->

Alternative für Deutschland ->

genau zum richtigen Zeitpunkt. Es war quasi die perfekte Basis für die Ansammlung von Sozialkapital, bürgerlichen Werten und Glaubwürdigkeit. Mit der Forderung der AfD zum Austritt aus dem sterbenden EU-Kunstgebilde und dem untauglichen Euro traf man den Nerv der DEUTSCHEN. Hätte der ehemalige Parteichef Lucke auch noch den Austritt aus der obsoleten NATO gefordert und die Verbesserungen ->

ALLE von ALLEM für ALLE ->

in der GRV angekündigt -> so wäre das politische Gesamtbild kaum noch zu toppen gewesen. Die Heranbildung von charakterfesten Personen für die flächendeckende Besetzung von politischen Ämtern hätte der nächste logische Schritt sein können. Dazu gehört natürlich auch die Entwicklung eines nutzmehrenden bürgerlichen Parteiprogramms -> genauso wie die systematische Aus- und Heranbildung von Parlamentariern. Die AfD hatte also alle Chancen sich zur einer stabilen bürgerlichen Partei zu entwickeln -> die mühelos die 5%-Hürde bei Wahlen überspringen kann. Doch fehlende Elemente im Parteiprogramm -> wie zum Beispiel die Forderung nach der Abschaffung der AGENDA-POLITIK lassen sich nicht mit ein paar nassforschen programmatischen Sprüchen wettmachen. Deshalb stuft zum Beispiel der erfahrene Parteienforscher ->

Ulrich von Alemann ->

von der Uni Düsseldorf -> die Chancen für rechtspopulistische Parteien mittelfristig als sehr gering ein. Und Ulrich von Alemann hat völlig Recht mit seinen Ansichten -> denn neue Parteien am RECHTEN und LINKEN Rand ziehen zunächst die Querulanten ihres jeweiligen Spektrums an. Gemäß der Erfahrung führen solche Entwicklung immer zur Selbstzerfleischung und elementaren strategischen Fehlentscheidungen. Statt gemeinsam die möglichen Linksformationen aus SPD, GRÜNEN und LINKEN in die Schranken zu weisen oder dem konservativen Mitte-Lager etwas Gehaltvolles und Nutzmehrendes entgegenzusetzen -> zersplittern die neu ausgerichteten populistischen Volksbewegungen ihre Kräfte. Eine neue solide bürgerliche Partei muss aber alle Strömungen aufnehmen und auch aktuelle und zukünftige Rentenbezieher repräsentieren können. Die AfD sonnte sich dagegen viel zulange in guten Erfolgsaussichten für Landtagswahlen und die Bundestagswahl. Möglicherweise ist es bereits völlig in Vergessenheit geraten -> aber die AfD lag einmal in einer Umfrage bei ->

24% der Wählerzustimmung.

Denn 24% der wahlberechtigten DEUTSCHEN erklärten am Anfang der AfD glaubhaft -> dass sie sich vorstellen könnten -> für die neue Partei zu stimmen. Doch dann wurde unerwartet Bernd Lucke eiskalt abserviert und die Hahnenkämpfe begannen. Extrem intensiv lebten einige Protagonisten ihren Machtanspruch aus -> sodass der Zuspruch für die AfD zu bröckeln begann. Danach kam das Gerücht auf -> dass die AfD von Russland finanziert und aus dem Kreml gesteuert wird. Zunächst fanden es einige AfD-Mitglieder noch witzig. Doch nachdem die Wählerzustimmung von 18% auf nur noch 12% abrutschte erkannte man zu spät die Gefahr. Die DEUTSCHEN möchten keine Partei die von Russen gesponsert wird. Doch die Spitze der Unvernunft und Idiotie leisteten sich Frauke Petry und Björn Höcke. Sicherlich hat Frauke Petry Wichtiges und Wesentliches für die AfD geleistet. Letztendlich wurde sie vermutlich Opfer ihrer Eitelkeit und ihres egoistischen Machstrebens. Ihre vermehrten Selbstdarstellungsbedürfnisse -> im Zusammenwirken mit ihrem Mann Marcus Pretzell -> stießen bei immer mehr AfD-Mitgliedern und AfD-Sympathisanten auf strikte Ablehnung. Dieses gemeinschaftliche Agieren riss die AfD in die Tiefe. In fast allen aktuellen Umfragen liegt die AfD derzeit in einer Schwankungsbreite der Wählerzustimmung zwischen 6% bis maximal 9% -> mit einer deutlichen Tendenz nach unten. Man kann also durchaus von einem negativen ->

Petry-Effekt ->

sprechen. Damit hatte Frauke Petry sowie ihre Partei bestimmt nicht gerechnet. Möglicherweise ein Grund dafür -> dass Frauke Petry über Rückzug aus der Politik nachdenkt und offen darüber spricht. Nach ihrer Ansicht sei es -> ab und -> an sinnvoll -> das eigene Leben zu überdenken. Dem Tagesspiegel sagte Petry -> Zitat / Auszüge: Weder die Politik noch die AfD sind für mich alternativlos. Es sei sinnvoll, das eigene Leben von Zeit zu Zeit zu überdenken und neu zu justieren. -> Zitat / Auszüge Ende. Frauke Petry ist zurzeit in ihrer Partei heftiger Kritik ausgesetzt. Möglicherweise zerren diese Anfeindungen auch an den Nerven -> denn die AfD-Bundesvorsitzende hat in den zurückliegenden 4 Jahren ein Mammutprogramm absolviert. Die 41-jährige Frauke Petry ist vierfache Mutter und erwartet mit ihrem neuen Ehemann Marcus Pretzell in Kürze ihr fünftes Kind. Das macht die nervenaufreibende Parteiarbeit nicht einfacher. Auch Frauke Petry hat einen Anspruch auf ein geregeltes Familienleben. Während einer heftig geführten Diskussion auf dem Landesparteitag in Sachsen brach Petry in Tränen aus. Sie musste eine herbe Schlappe hinnehmen -> denn die Delegierten beschlossen -> dass der Landesvorstand ein Parteiausschlussverfahren gegen Jens Meier stoppen soll -> obwohl der Bundesvorstand ein Ausschlussverfahren gegen den AfD-Bundestagskandidaten Jens Maier angestrengt hat. Der Bundesparteitag der AfD findet Ende April 2017 statt. Frauke Petry möchte alleinige Spitzenkandidatin der AfD werden -> obwohl sich die AfD-Parteibasis in einer demokratischen Mitgliederbefragung mehrheitlich für ein Spitzenteam ausgesprochen hat. Wer diesem Spitzen-Team außer Petry angehören soll -> sollte ursprünglich eine weitere Befragung der Parteibasis ergeben. Doch die geplante Befragung wurde abgesagt -> weil die Beteiligung an der ersten Befragung weit geringer ausfiel als erwartet. Möglicherweise schon die ersten Anzeichen von Desinteresse an der AfD. Deshalb mutmaßen die scharfen Kritiker von Petry -> dass die Rückzugsgedanken aus der Politik auch mit dem krassen Absinken der Wählerzustimmungen zusammenhängen. Höchstwahrscheinlich möchte Frauke Petry den totalen Absturz ihrer Partei nicht mitverantworten müssen. Doch diesen Sinkflug hat Petry durch ihr Verhalten und ihre Auftritte selbst heraufbeschworen. Einen totalen Absturz der AfD kann Petry mit ihren Rückzugsgedanken ohnehin nicht mehr aufhalten. Sollte sie darauf spekuliert haben -> dann hat sie sich enorm verschätzt -> denn genau das Gegenteil ist der Fall. Schon zur Landtagswahl in NRW braucht die AfD eine neue Disziplin, Ordnung und Systematik sowie ein in sich schlüssiges Parteiprogramm. Beides ist derzeit noch nicht erkennbar. Nur mit stumpfsinnigen Hass-Parolen und einem neoliberal angehauchten Parteiprogramm werden sich die Wähler in NRW nicht beeindrucken lassen. Dann wählt man doch lieber wieder die CDU und die FDP. Wie der DRSB bereits belastbar berichtete ist Frauke Petry meilenweit vom Format und der Klasse einer Marine Le Pen entfernt. Die aktuellen Ereignisse untermauern dieses Gesamtbild von Petry und der AfD. Das Handling im Fall Björn Höcke hatte klar bewiesen -> dass Petry nicht das Format besitzt -> das erforderlich ist um eine demokratisch ausgerichtete Partei zielorientiert zu führen. Ein möglicher Rücktritt von Frauke Petry könnte somit eine absolut richtige Entscheidung für die AfD sein. In der AfD gibt es noch immer genug fähige Personen -> die eine demokratisch ausgerichtete deutsche Partei vermutlich besser führen können. Mit einer neuen Führung und einem wesentlich verbesserten Parteiprogramm hätte die AfD auch wieder klare Chancen die 10%-Marke zu übersteigen. Wenn die Partei diese Chance nicht ergreift wird sie demnächst das Schicksal mit den PIRATEN teilen. Die durften auch einmal zum Schnupperkurs in Landesparlamenten eine Runde drehen.

Nur jetzt ist Schluss mit Lustig!  

 

__________________________

 

Möchten Sie sich unabhängig und sachlich korrekt informieren?

Ohne Beeinflussung von Werbe- oder Produktpartnern.

Ohne Beeinflussung von Geheimdiensten oder angeschlossenen Tarnorganisationen, Geheimbünden oder dubiosen NGO´s.

JA!

Dann lesen Sie regelmäßig kostenfrei die DRSB – Internetseite

mit den aufklärenden Artikelserien. Nutzen Sie die Vorteile der Demokratie.

Bilden Sie sich Ihre unabhängige Meinung.

 

 

Veröffentlicht unter Alle Artikel, Das Wort am Sonntag

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>