Euphorie oder Wahnsinn?
Es gibt keinen Grund übermütig zu werden. Deutschland ist weit entfernt vom ehemaligen Wirtschaftswunderland. Das Bruttoinlandsprodukt – > oder kurz BIP – > kletterte zwar im ersten Quartal 2014 um 0,8%, wie das Statistische Bundesamt am 14. Mai 2014 in Wiesbaden mitteilte. Ausschlaggebend war aber auch der besonders milde Winter.
Von einem rasanten Wachstum
sprechen also nur Hedonisten und Ahnungslose!
Deutschland ist zurzeit als sogenannte Konjunkturlokomotive Europas nicht zu gebrauchen. Denn die wirtschaftliche Entwicklung in den meisten Staaten der EU und in den Euroländern läuft wesentlich langsamer als erhofft. Das BIP legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal nur sehr knapp um 0,2% zu. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit. Wirtschaftswissenschaftler hatten mit einem Plus von 0,4% und mehr gerechnet.
Ohne den Anstieg in Deutschland wäre
die europäische Wirtschaftsleistung im Minus!
Das zeigt klar und deutlich, dass die Staaten in der EU sowie die Euroländer konjunkturell schwer angeschlagen sind.
Man geht sozusagen am Stock!
Besonders die großen Volkswirtschaften Frankreich und Italien sind in der Gefährdungszone. Die Grande Nation tritt quasi auf der Stelle. Italien schneidet noch schlechter ab! Dort sank die Wirtschaftsleistung um 0,1%. Besonders besorgniserregend fiel das Minus mit 0,7% in den Krisenländern Portugal und Zypern aus. Spanien dagegen erholte sich mit einem moderaten Zuwachs von 0,4%. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit wird die Spanier aber wieder stark belasten.
Die Aussichten bleiben schlecht!
Der starke Rückenwind aus 2013 von der Weltwirtschaft lässt erkennbar nach, denn die Firmen haben die Aufträge bereits in den ersten Monaten des Jahres abgearbeitet. Nun dürfte die Wirtschaft in den Staaten der EU und in den Euroländern nicht stärker wachsen! Auch Deutschland wird sein Wachstum aus dem Frühjahr kaum halten können.
Der extrem milde Winter hat die normale
Frühjahrsbelebung in diesem Jahr zeitlich lediglich verlagert!
Unser Staat und auch die privaten Haushalte steigerten zu Jahresbeginn ihre Konsumausgaben. Dagegen bremste der Außenhandel das Wachstum leicht ein. Nur Phantasten sprechen angesichts der prekäre Lage in den USA noch von einer robusten Weltkonjunktur. Denn in den USA fährt man die industrielle Produktivität erheblich zurück.
Dieses Szenario wird zeitversetzt
auch ganz Europa nach UNTEN ziehen!
Wir sind also sehr, sehr weit vom Wirtschaftswunderland Deutschland entfernt. Der Börsenindex DAX ist zwar auf dem höchsten Stand seiner Geschichte. Das hört sich einfach zunächst gut an. Doch die tatsächlichen Gewinne der Unternehmen stehen in keinem Verhältnis zum Börsen – Boom. Das billige Geld der Notenbanken sucht Anlagen hauptsächlich nur in Aktien!
Das treibt kurzfristig die Börsen an.
Wachstumseuphorie ist aber völlig fehl am Platz. Auch das unsinnige politische Herumprügeln mit Russland zeigt erste Risse in der Konjunktur und wird demnächst besonders Deutschland und Frankreich stärkeren Schaden zufügen. Der Domino- Effekt der Ukraine – Krise wird die westeuropäische Konjunktur ganz erheblich Einbremsen. Das Agieren von Merkel, Hollande und Steinmeier wird mittelfristig gravierende Auswirkungen auf die deutschen und europäischen Exporte haben.
Die deutsche Inlandsnachfrage
wird dieses Defizit nicht ausgleichen können.
Die ersten Bremsspuren kann man bereits wahrnehmen – > und sie werden im Wochen – Rhythmus stärker. Die Schwellenländer können nicht mehr so wie früher den Ausgleich herstellen, denn auch China zeigt wahrnehmbare Schwächen. Das Land der großen Absatzhoffnungen für alle deutschen Autobauer – > schwächelt. Die niedrige Inflation und der erkennbare Beginn einer Deflation helfen nur SCHEINBAR dem Konsum und der deutschen Wirtschaft. Realistisch betrachtet stellen sie eine große Gefahr dar!
Ausbaden dürfen es wieder die abhängig
Beschäftigten sowie die aktuellen Rentenbezieher!
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