dampf ablassen 37 08

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 12. September 2008

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 37. Kalenderwoche 2008

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 30. August 2008

 

IKB – Verkauf

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

als mittelständische Unternehmer machen wir uns sehr große Sorgen, dass die staatliche Förderbank KfW ihren Anteil von mehr als 90% an der IKB an die US – Heuschrecke Lone Star verkaufen möchte.

 

Wieder einmal zahlt dann der Mittelstand die „Zeche” für größenwahnsinnig gewordene Banker und Politiker. Auch die Bürger als Steuerzahler werden erneut „bluten” müssen.

 

Für uns ist aber das eigentliche Horrorszenario, dass die US – Heuschrecke Lone Star die IKB – Datenbank so zu sagen als freundliche „Morgengabe” erhalten wird.

 

Das gespeicherte Wissen und Know – How von circa 20000 mittelständischen Unternehmen ist für Deutschland eine Garantie für sichere Arbeitsplätze und für den Wohlstand der Bürger.

 

Das abschreckende Beispiel von Grohe zeigt deutlich, dass die US – Heuschrecken das ergaunerte Wissen dazu nutzen, um systematisch mittelständische Unternehmen auseinander zu nehmen. Rund 8 Milliarden Euro hat die IKB bereits versägt. Hinzu kommen die circa 1,5 Milliarden Euro aus den Bundeshaushalt sowie weitere 1,5 Milliarden Euro von deutschen Banken. Insider schätzen, dass der addierte Verlust gesamt 12 bis 14 Milliarden Euro beträgt. Das reicht für die nächsten 20 Jahre.

 

Allein der FDP – Vorsitzende Dr. Guido Westerwelle will Hilfestellung geben und denkt über einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss nach. Die CDU lässt uns wieder einmal im Regen stehen, obwohl der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung Schlarmann Engagement an den Tag legt.

 

Unterstützen Sie nun endlich einmal die FDP, damit Arbeitsplätze und Wohlstand gesichert werden können. Wir sind gerne bereit, Ihnen, sehr geehrter Herr Piasetzky, ein vertrauliches Gespräch mit Herrn Dr. Westerwelle zu vermitteln.

Wie zugesagt, werden wir die Anstrengungen und Aktivitäten Ihres Vereins weiterhin unterstützen.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

 

DIE VERFASSER

 

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Herrn Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXX, den 27. August 2008

 

 

Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB

 

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

wie weit sind wir in Deutschland gesunken. Erst verkaufen uns die Amerikaner oberfaule Immobilienanlagen. Haben sie damit dann ein Bankinstitut durch ihre miesen Geschäfte hingerichtet, versuchen sie durch die Hintertür das bankrotte Bankhaus billig zu erwerben, um dann lauthals als neue IKB – Eigentümer harsche Kritik an der Rolle der Politik beim Verkauf der Bank zu üben. Angeblich soll der von Finanzminister Steinbrück genannte Verkaufspreis von 800 Millionen Euro unrealistisch gewesen sein.

 

Lone Star will für das Missmanagement der IKB – Bank nicht einstehen und erwartet wahrscheinlich noch mehr deutsche Steuergelder. Die Presse spricht von 12 Milliarden Euro, die bereits versenkt wurden. Sollen die Bürger jetzt auch noch dafür zahlen, dass der Finanzinvestor Lone Star im Bestand der IKB weit mehr als 20000 sensible Daten frei Haus erhält? Die Heuschrecken aus den USA haben in der Vergangenheit bewiesen, was sie mit internen Informationen und Know – How anstellen. Unternehmenszerschlagungen, finanzielle Ausweidungen und Arbeitsplatzvernichtungen werden in den nächsten Monaten den deutschen Mittelstand heimsuchen.

 

Wie weit sind wir in Deutschland schon gesunken, dass die willfährigen Netzwerker des

US – Außenministeriums mit der tatkräftigen Unterstützung der Atlantik Brücke e.V., widerstandslos deutsche Bürger zur Schlachtbank führen dürfen?

 

Es erscheint deshalb wenig sinnvoll, dass Guido Westerwelle als Mitglied der Atlantik Brücke e.V. sich mit anderen Politikern, die ebenfalls Mitglieder des Vereins sind, über einen so genanten Untersuchungsausschuss unterhalten will.

 

Eine solche „Übung” dient doch nur einem Zweck: Verschleierung!

 

Selbst die Linkspartei bezeichnete einen Ausschuss als unausweichlich, hat aber über einen Untersuchungsauftrag keine genauen inhaltlichen Vorstellungen.

 

Wie denn auch? Sind nicht aus allen Parteien Politiker Mitglied in der Atlantik Brücke?

 

Der DRSB e.V. ist für uns noch unverdorben und hat dadurch die Möglichkeit, die Fehlentwicklungen in Deutschland beim Namen zu nennen. Unsere kleine Gruppe wird Sie auch in Zukunft mit wichtigen Informationen versorgen.

 

Wir freuen uns auf den angekündigten Besuch und verbleiben für heute

mit freundlichen Grüssen

 

DIE VERFASSER

 

 

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

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