Dampf ablassen – 30. August 2016

DAMPF ABLASSEN – > Das demokratisch soziale Ventil

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V.

nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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Brief / anonymisiert

 

Entdeckt die SZ den mutigen Robin Hood der Wallstreet?

 

Seit dem der ehemaliger NSA-Mitarbeiter Edward Snowden im russischen Exil lebt, sind

„Whistleblower“

weltweit hoch im Kurs. Jetzt lebt ein ehemaliger Deutsche-Bank-Mitarbeiter im US-amerikanischen Exil. So meint es zumindest die SZ. Unter der Schlagzeile „Deutsche-Bank-Whistleblower / Deutsche-Bank-Mitarbeiter verzichtet auf acht Millionen“ berichtet die Süddeutsche Zeitung [ SZ ] am 19. August 2016 über einen Vorfall aus dem Kalenderjahr 2008 zu Beginn der US-Wirtschafts- und Finanzkrise in New York bei der Deutschen Bank. Einem US-Mitarbeiter der Deutschen Bank, welcher zuvor bei Goldman Sachs beschäftigt war, hatte der US-Börsenaufsicht SEC den Verdacht gemeldet, dass ihm die Bilanzierung von Derivaten von 130 Milliarden Dollar komisch vorkamen. Danach wurde der Deutschen Bank eine vergleichsweise geringe Strafe von 55 Millionen Dollar aufgebrummt. Nach US-Recht stehen dem

„Whistleblower“

15 % der Strafe als Belohnung zu. Der „mutige Whistleblower“, so die SZ, wollte aber ein Zeichen setzen und das Geld nur annehmen, wenn sich die SEC das Geld von den damaligen Verantwortlichen der Deutschen Bank holt. Das hört sich an wie das US-Märchen:

Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Nur wenige Tage zuvor titelte die SZ über die Deutsche Bank

„Verstaatlichung wird immer wahrscheinlicher“.

Alles reiner Zufall?

Wurde bei der Deutschen Bank neben einem „Trojanischen Pferd“ zusätzlich noch ein Doppelagent eingeschleust, der das „Trojanische Pferd“ später in die Pfanne hauen sollte? Fällt die „Wallstreet“ ihren eigenen Helfern in den Rücken? Was auch immer die SZ unter einem „Whistleblower“ verstehen mag, den SZ-Lesern einen

„mutigen Robin Hood der Wallstreet“

unterjubeln zu wollen, ist der absolute Hammer. Dient sich die SZ als Helfer der Wallstreet an, um mittels Staatshaftung durch eine Verstaatlichung der Deutschen Bank Deutschland und Europa in den Ruin zu treiben? Betrachtet man die Artikel der SZ kritisch, dann scheint die DRSB-Prognose eines gezielten Angriffs auf Deutschland und Europa in dem Artikel

„Down with Germany“

bereits in die finale Phase eingetreten zu sein. Liest man die SZ-Artikel mit zeitlichem Abstand ein zweites Mal, wird einem angst und bange, zu welchen Schandtaten womöglich deutsche Medien als „Helfer der Wallstreet“ bereit sind!

 

DER VERFASSER

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Brief / anonymisiert

 

Folgt nach der „Watergate-Affäre“ die „Wallgate-Affäre“?

 

Immer nur mit Geld neues Geld zu verdienen, nützt nur einem auserwählten elitären Kreis. Die „Wallstreet“ hat offensichtlich das gesamte Finanzsystem des Westens fest im Griff. Die „Offshore-Modelle“, wie zum Beispiel die „Panama-Papers“ oder auch die „Lux -Leaks“, nützen nur den Finanzeliten und schaden dem Allgemeinwohl durch Steuerausfälle in Billionenhöhe. Mit der „Wallstreet-Lady“ Hillary Clinton als neue Präsidentin der USA würde vermutlich dieses System unverändert fortgeführt. Dass die „Wallstreet-Lady“ nach Jahrzehnten der Zugehörigkeit zum Establishment von Washington auf einmal neue Langzeitarbeitsplätze für die eigene Bevölkerung schaffen will, ist vermutlich nur dem Urnengang der Bevölkerung in den USA im November 2016 gezollt. Von der „Wallstreet“ werden vermutlich auch die staatlichen Notenbanken wie die FED in den USA und die EZB in Europa dominiert, zumal die FED im engeren Sinne noch nicht einmal eine staatliche Notenbank ist. Eigentümer der FED sind die Banken der Wallstreet. Auch die EZB ist keine staatliche Notenbank, da es einen Staat Europa nicht gibt. Man simuliert nur eine staatliche Notenbank in einer Vertragsgemeinschaft. Die „Wallstreet“ dominiert auch das gesamte politische System des Westens. In den Medien werden die Hintergründe der „Panama-Papers“ und der „Lux-Leaks“ nach einem ersten Wirbel sofort wieder totgeschwiegen. Könnte sich das alles ändern, sollte „The Donald“ der neue Präsident der USA werden? Ist das der wahre Grund für das anhaltende „Trump-Bashing“ durch Medien und Politiker?

 

DIE VERFASSER

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Email / anonymisiert

USA: Nichts unmöglich!

 

Es ist Fakt, dass unter der Aufsicht und der Kontrolle des deutschen Bundesamtes für Finanzaufsicht BaFin bei der Deutschen Bank ein möglicher Zwei-Komponenten-Finanzsprengstoff aus 52.000 Milliarden Derivaten und aus 52.000 Milliarden Kreditausfallversicherungen im Laufe von Jahrzehnten angesammelt wurde. Das Volumen dieses möglichen Finanzsprengstoffes entspricht dem Vierfachen des Bruttoinlandsproduktes von ganz Europa und somit auch ein Mehrfaches der USA. Wie aktuell in den deutschen Medien sensationell berichtet wird, hatte ein so dargestellter mutiger Whistleblower der Deutschen Bank mit Sitz in New York im Kalenderjahr 2008 der Finanzaufsicht SEC in den USA einen unsachgemäßen Umgang mit Derivaten von 130 Milliarden Dollar gemeldet und aus Patriotismus auf seine Belohnung von 8 Millionen Dollar verzichtet. Wird diese Story jetzt so ausgelegt, als habe der mutige Whistleblower die damaligen Absichten der Deutsche Bank durchkreuzt? Aus der Sicht der Mächtigen der USA könnte sich für den Wahlkampf und darüber hinaus im Umgang mit Deutschland ein folgenschweres Szenario mit folgenden denkbaren Fragen entwickeln: Welche Absprachen wurden im Kalenderjahr 2009 zwischen der mächtigsten Frau der Welt und dem Vorstandssprecher der Deutschen Bank Ackermann im deutschen Bundeskanzleramt getroffen? Dient der angekündigte

„Kulturwandel“

der Deutschen Bank nur zum Camouflieren? Welche aktuellen Geschäftsbeziehungen bestehen bei der Deutschen Bank zu Russland? Ist die Deutsche Bank schuld an der US- Wirtschafts- und Finanzkrise? Muss die Deutsche Bank zum Schutz der USA unter der vollständigen Kontrolle der SEC von Deutschland verstaatlicht werden, weil deutsche Aufsichtsbehörden versagt haben? Muss zur Sicherheit der USA deutsches Vermögen in den USA eingefroren werden, bis der entstandene Schaden vollständig ermittelt und abgerechnet wird? Warum nennt Trump nicht die vorgeblich „wahren Schuldigen“ der US-Wirtschafts- und Finanzkrise:

Die DEUTSCHEN und die DEUTSCHE BANK?

Daraus könnten sich spiegelbildlich aus Sicht von Europa die Fragen stellen: Hat die Deutsche Bank Deutschland und Europa verarscht? Drehen die mächtigen „Freunde“ der Wallstreet Ihren ehemaligen Partnern von der Deutschen Bank jetzt daraus einen Strick? Es sieht danach aus, dass sich der Zug in diese Richtung bewegt. Bekanntlich ist in den USA nichts unmöglich!

 

DIE VERFASSER

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Veröffentlicht unter Alle Artikel, Dampfablassen

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