Dampf ablassen – 28. Februar 2017

DAMPF ABLASSEN – > Das demokratisch soziale Ventil

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

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Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.

Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!

Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.

Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V.

nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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Nachricht / anonymisiert

 

Das Grundübel ist die EZB

 

Die EZB als europäische Zentralbank ist eine Erfindung der EU. Die Notwendigkeit der Abschaffung des Euro kennt jeder der verantwortlichen Politiker der einzelnen Mitgliedsstaaten der EU. Jeder Finanzminister, auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, hofft und bangt, dass während seiner Amtszeit der Kelch an ihm vorüberzieht und mit dem Euro nichts passiert. Die Büchse der Pandora wagt keiner zu öffnen. Für jeden erfahrenen Wirtschaftsprüfer ist es ein Kinderspiel, die Jahresabschlüsse von einzelnen Konzerntöchtern zu einer Konzernbilanz zusammenzuführen und zu konsolidieren. Die Entflechtung der Bilanz der EZB [ Büchse der Pandora ] und die Entkonsolidierung auf nationale Zentralbanken ist für Wirtschaftsprüfer umgekehrt ebenfalls ein Kinderspiel. Danach würde vermutlich bei einigen Finanzministern die Schnapp-Atmung einsetzen. Für reine Juristen ist die Entkonsolidierung eine unlösbare Aufgabe. In den zuständigen Ministerien sitzen fast ausschließlich Juristen. Freiwillig wird sich kaum ein Wirtschaftsprüfer für diese Aufgabe melden, weil er ansonsten arbeitslos wird und keine Anstellung bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mehr findet. Dafür würde das

„Establishment“

schon sorgen. Für die verantwortlichen Politiker ist die Entscheidungssituation ganz einfach: Wer sich zuerst bewegt hat verloren!

 

DIE VERFASSER

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 Nachricht / anonymisiert

Wandel der Grünen!

 

Aus der ehemaligen Friedenbewegung und den Umweltaktivisten heraus hatten die Grünen in der deutschen Bevölkerung eine feste Basis, um als neue Partei über die Landtage bis in den Bundestag zu ziehen. Das Thema Umweltschutz wurde auch von den etablierten Parteien für Wahlkampfzwecke aufgegriffen. Dass Alleinstellungsmerkmal der Grünen ging verloren, nach dem sie Lügen über den „sauren Regen“ und dem „Treibhauseffekt“ erfanden. Den heimlichen Wandel der Grünen zum Neoliberalismus mit der Unterstützung des Casinokapitalismus lässt sich Joschka Fischer noch heute als erfolgreicher Unternehmensberater fürstlich bezahlen. Das vermeintlich erfolgreiche Gespann Schröder / Fischer wollten SPD und Bündnis 90 / Die Grünen in NRW mit Kraft / Löhrmann wiederholen. Die Debakel um das Turbo-Abitur und die Fehlleistungen rund um die Kölner Silvesternächte sowie die Nachwehen der Agenda 2010 lassen die Zustimmungswerte in NRW schwinden. Irgendetwas Nutzmehrendes haben die Grünen seit 20 Jahren in den Landtagen und im Bundestag noch nicht zustande gebracht.

 

DIE VERFASSER

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Nachricht / anonymisiert

 

Muss Merkel weg?

 

Während sich die neue USA und das neue Großbritannien alle Optionen für bessere bilaterale Beziehungen zu anderen Staaten offenhalten, schießt unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem Kabinett aus allen Rohren. Merkel hält weiterhin stur an den Sanktionen gegenüber Russland fest und schädigt damit Deutschland und alle anderen europäischen Länder, die immer noch in dem Kunstgebilde der EU fest verhaftet sind. Während des US-Wahlkampfes brüskierte der alte Außenminister und neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den neuen US-Präsidenten Donald Trump mit dem Wort

„Hassprediger“.

Dem neuen Außenminister Sigmar Gabriel und der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wurden von deren Amtskollegen in den USA bereits die Leviten gelesen. Der Finanzminister Wolfgang Schäuble sieht sich auserkoren, den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz mit Donald Trump gleichzusetzen und bezeichnet beide als Populisten. Will Schäuble den Ober-Schlaumeier spielen? Glaubt Schäuble tatsächlich, dass er sich bei seinem Amtskollegen in den USA profilieren kann, wenn er dessen Chef brüskiert? Hat Schäuble keine anderen Sorgen? Trump ist ein erfolgreicher Immobilienkaufmann mit einem abgeschlossenen Studium. Schulz ist ein gescheiteter Buchhändler mit abgebrochenem Abitur und hat vermutlich sogar ein Alkoholproblem. Zwischen Trump und Schulz liegen nicht nur aus der Zeit des Berufslebens Welten. Nach dem Abgang seines Freundes Schulz hat der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Handtuch geworfen.

Juncker will nicht mehr kandidieren!

Die politische Karriere des Weggefährten von Merkel der französische Staatspräsident Hollande ist im Mai dieses Jahres ebenfalls beendet. Alle Altlasten der EU bleiben an Merkel hängen. Warum legt sich das Kabinett Merkel gleichzeitig mit Russland und der neuen USA-Administration an? Ist das strategisch Sinnvoll? Oder einfach nur Angst, Größenwahn oder Dummheit? Hängt Merkel mit ihrem Kabinett immer noch an den Lippen des alten Establishments aus Washington? Merkel hat ihr Kabinett nicht mehr im Griff und sollte gehen! Sie hat Deutschland auf einen Irrweg ins politische Abseits geführt.

 

DER VERFASSER

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Veröffentlicht unter Alle Artikel, Dampfablassen

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