„Dampf ablassen“
Das demokratisch soziale Ventil - 44. Kalenderwoche 2011
Leserbriefe von DRSB - Lesern
04. November 2011
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E – Mail / anonymisiert
Der Bankenherbst zieht auf!
Die Rettungsschirme werden verteilt!
Unser Altbundeskanzler scheint mit seiner „Agenda“ immer noch auf den richtigen Weg zu sein und fängt wieder an zu schultern. Nun fordert er nach seiner „Agenda 2010“ eine „Agenda 2012“ mit einem noch gigantischeren Rettungsschirm für die Banken.
Geht das mit dem Fordern und Fördern schon wieder los? Wer soll diesmal gefordert und wer soll gefördert werden? Wurden nicht bereits bei der Agenda 2010 ausschließlich die Versicherungen und Banken gefördert? Hat unser Altforderer Schröder mit seinen Kumpanen Maschmeyer, Riester und Rürup nicht schon genug Schaden angerichtet?
Ist in der SPD die Meinung Schröders immer noch gefragt?
Die SPD hat nach den Wahlschlappen doch schon genug Prügel für die Agenda 2010 und Hartz IV einstecken müssen. Das eigentlich schlimme ist doch, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Politikern nicht mehr zutraut, die Probleme zu lösen. Immer nur auf den richtigen Weg zu sein, reicht nicht mehr aus. Wem nützt es etwas, wenn der Altkanzler mit nassforschen Sprüchen wieder von sich reden macht? Macht er den „Putin“?
LG
DIE VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Systemrelevante Banken? Wo bleibt der Mensch?
Sehr geehrter Herr Leiting,
unsere Hochachtung haben Sie sich verdient. Nun sprechen auch endlich die Manager der deutschen Industrie Ihre warnenden Hinweise einmal deutlich aus. So kritisierte der Verbandschef des Deutschen Maschinen- und Anlagenbau Thomas Lindner die Deutsche Bank mit den ungewohnt deutlichen Worten:
„Es sieht so aus von außen, als ob das zentrale Geschäftsmodell
der Banken eher virtuellen Charakter hätte,
zum Beispiel Investmentbanking mit extremen Gewinnspannen“.
In den Ohren von Josef Ackermann muss es wohl ordentlich geklingelt haben. Denn die gleichen Worte bekam er von Ihnen vor längere Zeit schon als offenen Brief auf den Tisch gelegt.
Nun erkennen die Manager endlich die Gefahren, die durch das Investmentbanking auf die reale Wirtschaft übergreifen können.
Hoffentlich kommen Ihre warnenden Worte nicht zu spät!
Die Fragen von Lindner in Richtung der Banken waren nicht ohne:
„Die Banken haben in der Krise für sich in Anspruch genommen,
dass sie systemrelevant sind.
Aber stellen sie sich auch der wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Verantwortung, die sie für sich in Anspruch genommen haben?“
Und hoffentlich kommen die Fragen nicht zu spät!
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
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