Dampf ablassen – 04. Oktober 2011

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 40. Kalenderwoche 2011

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

04. Oktober 2011

 

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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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E – Mail / anonymisiert

 

ATOMKRAFT „NEIN“ DANKE?!

 

Heutige Atomkraftwerke entsprechen nicht mehr der modernen Utopie eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Umwelt – so der Traum. Allerdings in der realen Welt erzeugen AKW’s billigere und ökologischere Energie. In der realen Welt voller grüner Träumereien und fauler Kompromisse kommen drei Viertel der französischen Elektrizität aus Nuklearreaktoren. Auch wir kaufen diesen preiswerten Strom. Und in der realen Welt – ohne grüne Spinnereien – sind alle Alternativen zur Kernkraft schlechter. Die erneuerbaren Energiequellen sind hoffnungslos ineffektiv teuer und zerstören Biotope sowie Erholungsgebiete. Kohle ist für die Umwelt erheblich schädlicher als Atomkraft und somit keine Alternative.

Die Fragen müssen deshalb lauten, wie man sich am besten mit den möglichen Risiken der Kernkraft arrangiert und nicht wie schnell kommen wir da raus. Ohne jeden Zweifel hat Fukushima jedem gezeigt, dass sich Atomunfälle nicht ausschließen lassen.

 

LG

DIE VERFASSER

 

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E – Mail / anonymisiert

 

Ja – zur Atomkraft!

 

Zum großen Glück deutet bislang nichts auf Parallelen zwischen dem Vorfall in Marseille und dem Unglück in Fukushima hin. Sonst müssten auch die Franzosen fluchtartig aus der Atomkraft aussteigen. Die französische Anlage dient hauptsächlich dazu, nukleare Abfälle zu verarbeiten. Kein Wort davon in unseren Medien. Zufall? Dort gibt es überhaupt keine aktiven Reaktoren.

Trotzdem verstärkte der Vorfall die Sorgen über die Gefahren der Kernenergie. Nach der Katastrophe von Fukushima beschlossen wir bei uns bis 2021 aus der Kernkraft auszusteigen. Aus meiner Sicht ein schwerer Fehler, denn dies führt kurzfristig zu mehr CO2 – Emissionen.

Es ist keiner Diskussion wert: Die Kernkraft birgt Risiken in sich, denen man künftig noch besser begegnen muss. That’s all!

Frankreich gewinnt 70% seines Stroms aus Atomkraftwerken. Kurzfristiger Ausstieg: Unmöglich!

Und wenn sich Europa von der Atomenergie hin zu fossilen Brennstoffen flüchtet, werden die Probleme der Zukunft noch größer, denn Kohle und Erdöl sind überschaubar vorhanden. Und danach? Darauf haben die

„Grünen Spinner“

weder in Frankreich noch bei und vernünftige Antworten. Angstmachen mit Kernkraft und Kohle – mehr haben die nicht auf der Pfanne und gewinnen damit sogar Wahlen. Nachdenken wäre besser.

Mit freundlichem Gruß

DER VERFASSER

 

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