Dampf ablassen – 14. April 2011

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 15. Kalenderwoche 2011

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

14. April 2011

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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E – Mail / anonymisiert

 

FDP im Blindflug

 

Sehr geehrter Piasetzky!

 

Nicht erst seit Japan sondern bereits schon seit Stuttgart können mit „alternativlosen Entscheidungen” der Politiker die Menschen nicht mehr über die Medien beeinflusst werden. Als erstes bekommen die FDPler ihr „Fett” weg, denn die geballte Ladung an wirtschaftlichen und sozialen Problemen lässt sich mit Jux und Oberflächlichkeit nicht mehr lösen. Eine Kehrtwende zur Ernsthaftigkeit und tief greifender Analyse der gemachten Fehlentscheidungen kauft der FDP unter dem gleichen Personal keiner mehr ab. Wie sollen die Jungspunde der „U40” ohne Lebens- und Berufserfahrungen die echten Probleme der Bürger beheben und eine Wende herbeischaffen können. Das ist doch reiner Blindflug. Und Blindflug hat die FPD unter Westerwelle genug gehabt. Sich selber auf die Schulter klopfen und sich toll finden, ist doch reiner Blindflug. Dem Volk nicht zuzuhören, ist reiner Blindflug. Nur mit Hotel- und AKW – Besitzern kommt man halt nicht über 5%. Und bei 95 % der Bevölkerung erreicht man keine Glaubwürdigkeit, wenn man jetzt sein altes Klientel verrät.

 

Mit freundlichen Grüßen

DIE VERFASSER

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E – Mail / anonymisiert

 

Fondslösung für AKWs?

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

nach unserer intensiven Recherche im Internet war Ihr Vorschlag für eine Fondslösung der Rückbauverpflichtungen von AKWs im Fokus der damaligen Regierung. Warum SPD und die Grünen die Fondslösung doch nicht umgesetzt hat, konnten wir leider abschließend noch nicht ermitteln. Auch nicht welche Stellung die anderen Parteien hierzu eingenommen hatten.
Per Ende 2008 betragen die Rückstellungen in den Bilanzen der Energiekonzerne in etwa 28 Milliarden Euro. Über das freigesetzte Geld können die Konzerne logischerweise frei verfügen. Bei einzelnen Gemeinden haben wir nach den Hintergründen für den Verkauf der Stadtwerke nachgefragt und bekommen keine oder nur ausweichende Antworten. Das Vorpreschen der Energiekonzerne durch Klagen gegen die Bundesregierung ist schon beängstigend. Erst immer gemeinsam am Tisch sitzen und dann Klagen? So langsam wird auch uns klar, unter welcher Macht unser Land regiert wird. Denn die Parlamentarier werden nicht von Energiekonzernen sondern von den Menschen gewählt. Was geht da hinter den Kulissen tatsächlich ab? Wollte man mit den Belastungen von Hartz 4 die Gemeinden in die Knie zwingen? Gibt es nach „Bad Banks” demnächst auch Rettungsschirme für „Bad – AKWs”? Wer soll das einmal alles bezahlen?

 

Mit freundlichen Grüssen

DIE VERFASSER

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E – Mail / anonymisiert

 

Lieber einmal husten als dauernd verstrahlt?

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

ich wohne im Ruhrgebiet in Reichweite zu einem Kohlekraftwerk. Die mittlerweile umweltfreundlichen und technisch ausgereiften Kohlekraftwerke sind mir tausend mal lieber, als „CO2freie” Atomkraftwerke. Das Öl unserer Heimat ist grenzenlos vorhanden und macht uns unabhängig von anderen Staaten. Wenn aber keine AKWs in Deutschland mehr vorhanden sein sollten, nützt uns das wenig, wenn in Frankreich reihenweise AKWs am Rhein gebaut werden und wir vorwiegend Westwind haben. Das macht alles nur Sinn, wenn in ganz Europa das Thema Atomkraft ernsthaft angegangen wird. Und wenn man wirklich aufräumen will, dann sollte man richtig aufräumen und die Stromkonzerne verstaatlichen. Erst dann sind die Voraussetzungen für einen sicheren Wirtschaftsstandort in Deutschland geschaffen.

 

Mit freundlichen Grüssen

DER VERFASSER

 

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