„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 08. Kalenderwoche 2011
Leserbriefe von DRSB - Lesern
22. Februar 2011
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E – Mail / anonymisiert
Guten Tag meine Herren!
die Wählertäuschung der CDU geht weiter. Die Möchtegern – Konservativen wollen angeblich mehr fürs Volk tun. Wer’s glaubt, wird selig!
Das irre Ende der Hartz IV – Verhandlungen könnte auch das Ende der CDU einläuten.
Den ersten Denkzettel gibt es in Stuttgart. Zuletzt fällt der Vorhang in Berlin.
DER VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
DAS ENDE DER CDU
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die CDU ist verlogen wie sonst was. Wobei ich mich frage warum man noch nie unsererseits versucht hat sie zu unterwandern und in eine tatsächlich gute Richtung zu bewegen.
Das ist nur wieder ein tarnen und täuschen, wenn da in der CDU ein paar Blinde über Hartz IV mit der SPD reden.
Wir müssen abwarten bis wir die Partei in Deutschland haben die wir brauchen.
Dieses hohle CDU / CSU Gerede kennen wir doch seit Jahrzehnten. Trotzdem fallen viele Naive immer noch darauf herein. Alles klar?
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
SOZIALCHAOS IN DER CDU
Hallo Herr Piasetzky,
die Agenda 2010 und Hartz IV sind ein wesentlicher Beitrag, um unsere Gesellschaft in Armut und Parallelgesellschaften zu verfrachten. Deshalb muss man auch über „unsere Nation” ganz neu und anders nachdenken.
Eine große Herausforderung für Konservative? Es gibt Alternativen. Grün oder links wählen mit dem Auftrag Hartz IV zu killen. Wer braucht da noch die CDU oder die SPD?
Grüsse aus XXXXX
DER VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Guten Tag Herr Piasetzky,
„Wohlstand für Alle” lautete mal der Buchtitel, unter dem Ludwig Ehrhardt für eine soziale Marktwirtschaft warb. Diese Zeit einer volksnahen Orientierung der CDU, den Wohlstand aller zu heben, ist lange her. Frau von der Leyen kann wahrscheinlich „alte” Bücher nicht richtig lesen. Die „Mutter der Nation” entwickelt sich mehr und mehr zur Totengräberin der CDU.
Lediglich die Bayern suchen bei Hartz IV nach gangbaren und volksnahen Lösungen. Denn eine faire und gerechte Einkommensverteilung kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden.
Zum Beispiel durch eine leistungsgerecht primäre Einkommensverteilung. Mittels Marktverhältnissen wie beispielsweise einen Mindestlohn und einem adäquaten Existenzminimum das nicht durch den Sozialstaat sichergestellt werden muss. Sonst blüht ein verarmtes und mitteloses Proletariat weiter.
Durch Hartz IV ist ein menschenwürdiges Dasein unmöglich, so dass es zur sozialen Ausgrenzung wachsender Teile der Bevölkerung kommt. Die sekundäre Einkommensverteilung durch das staatliche Transfersystem ist ein Politik- und Marktversagen und kann kaum langfristig durch ein Steuer- und Abgabensysteme stabilisiert werden. Wer so weiter bei Hartz IV wurschtelt wird abgewählt. Das ist doch einfach nur auf „Deutsch” gesagt eine Verarsche, von Merkel und von der Leyen, um den konservative Wähler bei der Stange halten zu können. Wählertäuschung hin oder her ist doch mittlerweile gar nicht mehr wichtig.
Denn den Parteien aller Richtungen gehen die Wähler flöten und das ist der einzige Grund warum sich eine Partei wie die CDU nach allen Seiten bewegt. Es geht schlichtweg nur um den Erhalt der Macht, sonst gar nichts.
Nun müssen unsere Volksvertreter Farbe bekennen, denn mit Tricksen und Täuschen ist es vorbei.
Die Kassen sind leer die sozialen Probleme riesengroß. Da helfen keine leeren Versprechungen, schlaue Sonntagsreden oder taktische Spielchen was – Nein! – jetzt müssen Fakten und Lösungen her.
Und so ganz langsam dämmert es auch dem Dümmsten in dieser Republik, das die goldenen Zeiten „deutscher Politik” vorbei sind und die Menschen, wenn auch sehr langsam und nach und nach, die Schnauze von diesen Dampfplauderern voll haben.
Mit freundlichem Gruß
DER VERFASSER
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