Dampf ablassen 2010 10 19

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 42. Kalenderwoche 2010

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

19. Oktober 2010

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare

als Brief, Telefax oder E – Mail.

Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.

Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!

Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.

Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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E – Mail

 

„konsequent NEIN sagen”

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

als Literaturliebhaber dürfte Ihnen der Satz von Kurt Tucholsky geläufig sein:

„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter,

als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut

zu sagen: „NEIN”!

Stuttgart 21 – zukünftige Politik sieht anders aus. 100.000 friedliche Demonstranten sind keine Fortschrittsverhinderer, sondern zeigen Rückgrat und Charakter. Damit hat man in der Politik kaum noch gerechnet. Vielen Dank für Ihre moralische Unterstütztung.

 

Mit freundlichen Grüßen

DIE VERFASSERIN

 

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E – Mail / anonymisiert

 

„Zeit zum Wandel”

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

die Stuttgarter Protestwellen sind ein Beweis für die Verantwortungslosigkeit der Politiker aus allen Parteien. Die Brutalität, mit der man in Stuttgart gegen die Demonstranten vorging, ist eine Schande für jede Regierung. Es ist keine Verhältnismäßigkeit mehr gegeben.

Die schwäbische Staatsmacht reagiert, als ob die Demonstranten die Polizei mit Handgranaten und Molotow – Cocktails angegriffen hätten. Einmal unabhängig von der Frage, inwieweit

„Stuttgart 21”

wirtschaftlich oder politisch sinnvoll ist oder nicht:

„So geht man nicht mit seinen Bürgern um,

da sollten mindestens der Innenminister und der Ministerpräsident dringend mit Rücktritt ihre persönlichen Konsequenzen ziehen”.

Wir sind begeistert von unseren Landsleuten, die den Protest nicht einschlafen lassen. Das

Milliardengrab – Stuttgart 21

zeigt aber, dass der Widerstand aus dem Volk für das Volk notwendig ist und wie überflüssig so manche Partei werden kann. Was wir dringend brauchen ist eine tatsächliche bürgernahe Partei. Keinen Rechtspopulismus und keine Islamhasser!

Wie wer’s denn mal mit Ihnen? Wer so überzeugend mit Begeisterung die „Schwäbische Kunde” aufsagen kann – der wird auch in unserem Schwabenländle von der Mehrheit gewählt.

 

Mit freundlichen Grüssen

DIE VERFASSER

 

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Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.

 

 

 

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