Dampf ablassen 2010 09 04

Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

Spezialausgabe zum Thema

Wiederholungstäter Sarrazin?

 

04. September 2010

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare

als Brief, Telefax oder E – Mail.

Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.

Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!

Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.

Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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E – Mail / anonymisiert

 

Wiederholungstäter Sarrazin?

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

die zum Teil un- oder widersinnigen Erlasse des

Thilo Sarrazin

im Bundesfinanzministerium haben zur „Deregulierung” des deutschen Steuerrechts beigetragen, die in der Unternehmenssteuerreform, nach Ihrer zutreffenden Bezeichnung

„Heuschreckeneinladungsgesetz”,

und in der unseligen Agendapolitik endeten. Diese Gesetze haben zur systematischen Vernichtung des Mittelstandes und der flächendeckenden Armut beigetragen. Und immer wieder lautete der Name des Unterzeichners:

SARRAZIN

Dass dieser willfährige Protagonist der Deregulierung die Schuld an dem angerichteten Desaster mit haarsträubenden Äußerungen nunmehr Juden und Muslimen in die Schuhe schieben will, ist einfach nur eine Schande für Deutschland.

Was sinnvolle Konstruktionen für Bürger angeht, hätte ein Blick im Internet beim DRSB vollends genügt.

Der Nachwelt bleiben die

Sarrazin – Debakel

im Bundessteuerblatt auf ewige Zeiten „SCHWARZ auf WEISS” erhalten. Immer wenn vor rund 8 bis 10 Jahren ein Erlass mit dem Namen

SARRAZIN

endete, bedeutete das nichts Gutes für den Mittelstand und für die abhängig Beschäftigten in unserem Land. Und Bundessteuerblätter verschwinden nicht so einfach!

 

Mit freundlichen Grüßen

DIE VERFASSER

 

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E – Mail / anonymisiert

 

SARRAZIN – BUCH

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

auch die Showdiskussion um die Rente mit 67 lässt die SPD mit dem unverständlichen Festhalten an der Agendapolitik nicht mehr aus dem Jammertal der Umfragewerte entrinnen. Die ständigen Sarrazin – Provokationen gegenüber ausländischen Bürgern mit den völlig verdrehten Schuldzuweisungen um Hartz – IV und um den Bildungsnotstand lässt den selbsternannten „lebenslänglichen” SPDler zum Totengräber der SPD mutieren. Was sich dieser Giftspritzer herausnimmt, ist an Unverschämtheiten kaum noch zu überbieten. So wundert es nicht, dass Sarrazin als Sprechblase und

Allzweckwaffe des Neoliberalismus

moralische Unterstützung von führenden Vertretern anderer Parteien erhält, als wollte das neoliberale Bündnis der etablierten Parteien die Schuld an der gemeinsam verfehlten Sozialpolitik der letzten Jahrzehnte anderen zuschreiben. Dass ausgerechnet Ausländer an den Missständen deutscher Gesetzgebung schuld sein sollen, ist im höchsten Maße peinlich gegenüber unseren ausländischen Mitbürgern. Jetzt rächt sich aber die

Multi – Kulti – Politik der rot / grünen Regierungsphase,

die es allen immer und gleichzeitig recht machen wollte. Abendland bleibt aber Abendland. Das müssen selbstverständlich unsere ausländischen Mitbürger auch akzeptieren. Die Zerstrittenheit unter den verantwortlichen Politikern zur Person Sarrazin zeigt aber nur, wie blank die Nerven liegen und die Politiker mit ihrem Latein am Ende sind. Auch die Hilfe durch die Medien, wonach voreilig verkündigt wurde, dass das neue

Sarrazin – Buch

bereits vor dem Erscheinen auf dem 1. Platz der Sachbücher liegen soll, erweckt wenig den Eindruck einer gezielten Medien – Kampagne zur Absatzunterstützung.

 

Mit freundlichen Grüßen

DIE VERFASSER

 

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Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.

 

 

 

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