Dampf ablassen 2010 02 28

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Heinrich Sternemann Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 28. Februar 2010

 

Spezialausgabe zum Thema

„Margot Käßmann – Der Rücktritt”

Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare

als Brief, Telefax oder E – Mail.

Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.

Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!

Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.

Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

1. Telefax / anonymisiert

Udo Piasetzky

Vorstandsvorsitzender DRSB e.V.

 

24. Februar 2010

 

Verkehrsdelikt – Trunkenheitsfahrt

Treten immer die Falschen zurück?

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

in Ihrer Artikelserie

„Versagen die Eliten?”

beschreiben Sie anschaulich das tatsächliche Dilemma in unserer Republik. Für Politiker, Manager und Kirchenfürsten sind die Bürger nur nützlich als dumme Wahlherde, gehorsame Sklaven oder auszunehmende Steuerzahler.

Diese Führungskasten werden nicht für ihre exorbitanten Fehlentscheidungen oder Fehlleistungen zur Rechenschaft gezogen. Sie schaden unserem Volk und unserer Demokratie seit Jahrzehnten ungestraft. Das ist eine sehr traurige Entwicklung in unserer Republik.

Der unerwartete Rücktritt von Bischöfin Margot Käßmann lässt mich wieder hoffen, obwohl nach dem Rücktritt der EKD – Ratsvorsitzenden Margot Käßmann in Kirche und Politik weiter Betroffenheit.

Warum eigentlich?

Was sollen die Aussagen in einigen Medien:

„Es treten immer die Falschen zurück?”

Genau das Gegenteil ist doch der Regelfall:

„Die Falschen treten nicht zurück!”

Der Schritt von Bischöfin Margot Käßmann ist richtig und fordert von allen Bürgern uneingeschränkten Respekt.

Das unsägliche Gejammer der GRÜNEN – Politikerin Katrin Göring – Eckardt, zeigt sehr deutlich, wie die Netzwerke in unserer Republik noch funktionieren.

Wer sich mit 1,54 Promille Alkohol im Blut ans Steuer setzt begeht nun einmal eine Straftat und erleidet einen Vertrauensverlust.

Bischöfin Margot Käßmann hat durch ihren sofortigen Rücktritt die Evangelische Kirche vor weiterem Schaden bewahrt.

Es würde das Vertrauen in eine funktionierende Demokratie stärken, wenn Politiker wie zum Beispiel Rüttgers, Wulff oder Manager wie Zetsche und Bernhard ebenfalls von ihren Ämtern zurücktreten.

Mit freundlichen Grüssen

DIE VERFASSERIN

 

 

 

 

2. Telefax / anonymisiert

 

Herrn

Udo Piasetzky

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

24. Februar 2010

 

Das Versagen unser Eliten

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

wie lange wollen wir uns in unserer Heimat noch korrupte Politiker, Arbeitsplätze vernichtende Manager und straffällige Kirchenfunktionäre leisten?

Wer versehentlich mal über die Stränge schlägt, sollte zu seiner Tat stehen und die Konsequenzen ziehen.

Bischöfin Margot Käßmann sagte, was sie im Herzen empfand, was sie dachte, was sie für richtig hielt und ging schonungslos sowie selbstbewusst mit ihren Fehlern um.

Der Fall „Käßmann” ist jedoch ein Ausreißer und nicht die Regel. Gierige Manager und korrupte Politiker haben das Bild von unseren Eliten für lange Zeit zerstört.

Trunkenheitsfahrten sind mit der Würde des Amtes einer Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland [ EKD ] genauso wenig vereinbar, wie gieriges Verhalten von charakterlosen Managern oder korrupten Politikern.

Politische Versagertypen wie Clement, Özdemir, Rüttgers oder Koch sollten sich ein Beispiel an Margot Käßmann nehmen.

Auch die gewissenlosen Arbeitsplatz- und Geldvernichter aus Assekuranz, Banken oder der Automobilindustrie können mit sofortiger Wirkung die Lichtgestalt der evangelischen Kirche zum Vorbild wählen.

Margot Käßmann hat mit ihrem Rücktritt ein Zeichen gesetzt und kann erhobenen Hauptes sich neuen Aufgaben zuwenden.

Bedauerlicherweise musste sich die geschiedene Mutter von vier Töchtern nicht nur mit inhaltlicher Kritik, sondern stets mit dem Unverständnis für ihre Lebensführung kämpfen.

Ihr schneller Rücktritt zeugt

von menschlicher Größe und ist vorbildlich.

Während viele andere Pharisäer Wasser predigen und Wein trinken und andere ausbeuten, hat Bischöfin Margot Käßmann rein „biblisch” gesprochen tätige Reue gezeigt.

Das verdient unser aller Respekt und verbietet jegliche Form von Nachtretereien.

Auf Veranstaltungen habe ich Sie als aufrechten und gradlinigen Menschen schätzen gelernt. Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn Sie sich zum Thema Margot Käßmann auf der Internetseite äußern.

 

Mit freundlichen Grüßen

DER VERFASSER

 

 

 

3. E – Mail / anonymisiert

 

 

Udo Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

 

25. Februar 2010

 

Der Käßmann – Rücktritt

Desaster für die EKD?

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

in einer Zeit, in der korrupte Politiker und deren charakterlose Berater daran herumbasteln den Kirchen in Deutschland das Wasser „abzugraben” gebührt der Rücktritt der EKD – Vorsitzenden Margot Käßmann Respekt und Anerkennung.

Wer die Verantwortung für sein Fehlverhalten ohne Wenn und Aber übernimmt, zeigt im Versagen menschliche Größe.

Der DRSB e.V. sollte den Mut, die Glaubwürdigkeit und die klare Haltung von Bischöfin

Margot Käßmann

würdigen.

Der Rückzug ist ein schwerer Verlust für beide christlichen Kirchen in Deutschland und wird den deutschen Protestantismus weiter schwächen. Ich habe Bischöfin Käßmann sehr geschätzt, denn sie ist menschlich wie intellektuell eine überragende Führungspersönlichkeit.

Wieso haben wir nicht mehr davon?

Sind es die fatalen Folgen

der von Ihnen beschriebenen Netzwerke?

Denn wenn demnächst das Steuerprivileg der Kirchen von FDP, SPD und Grünen geschliffen wird, werden auch aus den Reihen der CDU / CSU zustimmende Laute zu hören sein.

Die kommunistisch geprägten „neuen” Linken warten bereits auf solche Schritte.

Ihre kritische Berichterstattung zu diesem brisanten Thema haben hoffentlich viele Christen aufmerksam gelesen.

Deshalb hoffe ich, dass sich Margot Käßmann auch in Zukunft weiter deutlich zu Wort melden darf und auf Ihre Unterstützung bauen kann.

 

Herzlich Grüße

DER VERFASSER

 

 

 

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie

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