Dampf ablassen 2009 10 31

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Heinrich Sternemann Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 31. Oktober 2009

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 44. Kalenderwoche 2009

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 22. Oktober 2009

 

Patchwork – Politik

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

nach der verrückten Entscheidung der saarländischen Grünen für ein Bündnis mit CDU und FDP warnte der designierte SPD – Chef Sigmar Gabriel seine Partei davor, sich auf Linksbündnisse festzulegen.

Doch das Schielen auf bestimmte Koalitionen zum Machterhalt ist doch überall schon die Realität.

Es zeigt sich jetzt, dass auch in der Politik die stabilen Regierungsbündnisse von den Patchwork – Machtgeilen abgelöst werden.

Zugleich zeige das Vorgehen von CDU und FDP im Saarland, dass beide Parteien unter ihren Vorsitzenden Angela Merkel und Guido Westerwelle vollkommen „prinzipienlos” geworden sind und alle eigenen politischen Inhalte über Bord werfen, um an der Macht zu bleiben oder sie zu erlangen.

Wozu da noch wählen gehen? Warum die Machtgeilen auch noch mit viel Geld [ Diäten ] belohnen?

 

Mit freundlichen Grüssen

DER VERFASSER

 

 

 

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Hans – Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission

Deutschen Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXX, den 22. Oktober 2009

 

Jamaica oder Patchwork?

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

es ist ein Armutszeugnis, wenn man reine Flickschusterei als gesunde politische Arbeitshypothese ausgeben möchte und den Begriff Patchwork dafür missbraucht.

Aber Patchwork klingt nicht so schlimm wie Flickwerk, und lässt von der Südsee träumen vergleichbar wie Jamaica.

Hätte sich die SPD von 1990 an klar und glaubwürdig von der SED abgegrenzt, gäbe es auf der Bundesebene keinerlei Jamaica oder Patchwork Diskussionen.

Es gibt weder einen Wählerwille nach einer RotRotGrünen Regierung noch ein Verlangen nach SchwarzGelbGrünen Herumgewürge.

Die Wahlentscheidungen der Menschen in unserem Land werden einfach ignoriert und man bastelt es sich so zusammen wie man gerade Lust hat.

Hauptsache die Macht bleibt erhalten und die Linken kommen nicht in die Regierung.

Das Ergebnis ist vorprogrammiert:

Die Wahlbeteiligung wird erneut sinken, wenn der Wählerwille ignoriert wird.

In 4 Jahren werden wir sehen, ob Deutschland noch ein Land ist in dem man gerne leben möchte.

Ja, wenn alle so „richtig” „lieb” miteinander können wozu soll man dann noch wählen gehen?

RotRotGrünes oder SchwarzGelbGrünes Herumgewürge wird die Anzahl der Demokratieskeptiker erhöhen und der Politikverdruß weiter zunehmen lassen.

Die direkte Folge:

1.

Die Anzahl der Nichtwähler wird enorm ansteigen.

2.

Unser Staat geht pleite und

politische und soziale Unruhen bestimmen den Alltag.

3.

Die Weimarer Krankheit

bestimmt dann den üblichen Ablauf der Geschichte.

Doch unser Kernproblem ist, dass viel zu viele unfähige Menschen in unseren Parlamenten herumlungern und weder Wohlstand noch Frieden sichern wollen [ siehe zum Beispiel das Brauksiepe - Syndrom / DRSB - Aussage ].

Warum betätigen sich Ihre Vorstandskollegen nicht in der Politik? Wieso versuchen Sie nur mit den Mitteln des Dialoges die Einsicht zu wecken?

Ein rhetorisch begnadeter Dialektiker wie Ihr Vorstandsvorsitzender würde doch innerhalb kürzester Zeit die „Weicheier – Connection” in Berlin entlarven und wieder für politisch stabile Verhältnisse sorgen können. Die Rentenbezieher ständen plötzlich Schlange vor den Wahllokalen.

Ich bin auf Ihre Antwort gespannt. Schöne Woche noch.

 

Herzliche Grüße

Ihr

VERFASSER

 

 

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

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