Dampf ablassen – 20. Juni 2017

DAMPF ABLASSEN – > Das demokratisch soziale Ventil

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

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Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.

Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!

Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.

Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V.

nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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Nachricht / anonymisiert

 

Droht der Assekuranz der schleichende Tod?

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky, sehr geehrter Herr Leiting,

 

das Ende der Riesterrente scheint nach 16 Jahren zum unabwendbaren Schicksal zu werden. Der Versuch der Assekuranz gemeinsam mit der Bundesregierung, die Riesterrente zu reformieren, verlängert lediglich das Leiden aller Beteiligten. Es ist nun einmal so. Die Assekuranz ist für Innovationen und für sachliche Kritik unzugänglich. Sachliche Kritiker werden von der Assekuranz als Feinde behandelt. Wir als Makler können ein Lied davon singen! Es war ein epochaler strategischer Fehler der Assekuranz die Entscheidung mitzutragen, dass aus Ihrem innovativen Reformvorschlag zur Riesterrente das zweite invalide Rentenmodell Rürup geformt wurde. Beide Modelle sind nicht miteinander kompatibel, so dass die Berufsfalle der Riesterrente zuschnappen konnte. Nicht nur eine anhaltende Null-Zins-Politik, sondern der permanente Zustand der Fehlkonstruktionen der privaten Rentenmodelle wird den Untergang der Assekuranz herbeiführen. Ihre unmissverständliche Warnung in Ihren vielen Gesprächen mit den Vorständen der Assekuranz und der Hinweis

„Fehler am Anfang – Tote am Ende“

scheint sich nun zu bewahrheiten. Der Riester-Wahnsinn wird zum schleichenden Tod der Assekuranz.

 

DIE VERFASSER

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 Nachricht / anonymisiert

 

Wer die Macht über Trinkwasser hat,

hat auch die Macht über die Menschen!

 

Bereits zu Beginn der Agenda-Reformen hatte der DRSB vor den Folgen des brutalen Neoliberalismus gewarnt. Weil „Privat“ vermeintlich wesentlich mehr leisten kann als „Staat“, wurden die Stadtwerke [ Gas, Strom und Wasser ] in den meisten deutschen Städten privatisiert. Der DRSB hatte frühzeitig darauf hingewiesen, dass Trinkwasser das Hauptziel der Übernahme durch internationale Finanz-Konzerne darstellt. Am 10. Juni 2017 teilt das Umweltbundesamt mit, dass die Preise für Trinkwasser wegen hoher Nitratbelastung drastisch [ 45 % ] steigen werden. Der Schuldige für die Preiserhöhung wird gleich mitgeliefert: Die Billigfleischproduktion der deutschen Landwirtschaft. Für die Lösung des Dilemmas steht die NGO [ Nichtregierungsorganisation ] Greenpeace gleich zur Verfügung. In der willfährigen Lügenpresse wird die NGO Greenpeace mit einem Heiligenschein versehen. Mit den Wahrheitsverdrehungen und Wahrnehmungssteuerungen in der Lügenpresse werden Worte von „Greenpeace“ wie gemeißelt unantastbar. Auch Bündnis 90 / Die Grünen wurde für den Bundestagswahlkampf mit der Nitratbelastung im Grundwasser neue Munition geliefert. In dem spektakulären James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ [ 2008 ] versuchen die Gegenspieler von James Bond nicht die weltweite Macht über Öl, sondern über Trinkwasser zu erringen. Man kann es über Jahre hinweg verfolgen: In den James-Bond-Filmen schwingt immer ein gewisser Grad an Lebens- und Realitätsnähe mit. Aufgrund des Heuschreckeneinladungsgesetzes von Rot / Grün aus dem Kalenderjahr 2001 wurden Mieten für den normalen Bürger bereits unbezahlbar. Mit dem „Nitrat-Trick“ gleichen sich vermutlich die Mietnebenkosten der Entwicklung der Mietkosten an. Als Handlanger für die Interessen der internationalen Konzerne stehen wie immer Lügenpresse, NGO´s und „unsere“ Parteien und Politiker gerne zur Verfügung. Schließlich muss man die reichliche Unterstützung durch Werbeschaltungen und Spenden wieder zurückgeben. Und in diesem Umfeld schwafeln SPD und Martin Schulz von Gerechtigkeit. Geht es noch perverser? Ich vermute ja!

 

DER VERFASSER

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Nachricht / anonymisiert

 

Politiker stolpern über Riester-Fallen

 

Während der Amtszeit von Olaf Scholz [ SPD ] als Bundesminister für Arbeit und Soziales [ 2007 - 2009 ] hinterfragte MONITOR die Lüge über die vermeintliche

„Hartz-4-Sicherheit“

der Riester – Rente.

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In der Sendung stand Scholz MONITOR für Fragen nicht zur Verfügung. Der „Renten-Papst“ Prof. Dr. Dr. Hans – Adalbert Rürup stammelte in der Sendung herum und behielt sich eine Prüfung dieser Frage vor. Nach nunmehr 10 Jahren will die große Koalition vor der Bundestagswahl noch einen Freibetrag der Riester-Rente von 202,00 Euro bei der Anrechnung der Riester-Rente auf die Grundsicherung einführen. Dem Bürger wurde womöglich bei Abschluss der Verträge von den Versicherungskonzernen suggeriert, dass die Riester-Rente anrechnungsfrei auf staatliche Transferleistungen sei. Ein Anspruch auf „Hartz-4“ besteht aber als Instrument des Arbeitsmarktes nur bis zum 65. Lebensjahr. Ab Rentenbeginn besteht ein Anspruch auf Grundsicherung. Wollten, konnten oder durften weder Scholz noch Rürup diesen

„kleinen Unterschied“

den Bürgern in der MONITOR-Sendung nicht erklären? Und genau „DAS“ fällt den verantwortlichen Politikern nach 10 Jahren jetzt wieder ein? Bei der gesetzlichen Rente wird vermutlich kein Freibetrag bei der Anrechnung auf die Grundsicherung eingeführt. Die gesetzliche Rente als auch die private Rente basieren auf eigenen Beitragszahlungen der Bürger. Könnte diese

„kleine Differenzierung“

verfassungswidrig sein? Die meisten Bürger erfahren erst beim Sozialamt von den Hintergründen zur „Hartz-4-Sicherheit“ der Riesterrente. Müssen nun alle Mitarbeiter des Sozialamtes diese „kleine Differenzierung“ bei Fragen der Bürger ausbaden? Stellt der einseitige Freibetrag wieder einmal eine indirekte Subventionierung der privaten Versicherungskonzerne dar? Die verantwortlichen Politiker laufen jetzt Gefahr, über ihre eigenen hinterlistigen Riester-Fallen zu stolpern. Spätestens nach der Bundestagswahl bleibt den verantwortlichen Politikern wahrscheinlich nichts anderes mehr übrig, als den Budenzauber mit dem Riesterwahn und der Geldverbrennung einzustellen und das Volksenteignungsmodell Riester-Rente rück-abzuwickeln.

 

DER VERFASSER

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