Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Wählerverachtung
Die CDU und der offensichtliche Polit-Schmarotzer Pofalla haben die Schaffung einer neuen „Position“ bei der Bahn von langer Hand vorbereitet. Alles andere wäre unglaubwürdig. Wenn dieser Wechsel schon länger geplant war stellt sich die Frage: Weshalb hat sich Pofalla überhaupt zur Wahl gestellt? Wollte man lediglich sein „Einkommen“ auf Staatskosten sicherstellen? Als Volksvertreter wird Pofalla weiterhin für „sein Recht“ kämpfen, sich straflos bestechen zu lassen, denn es gibt keine einzige Rechtsgrundlage, die es
Politschmarotzer
verbietet, gleichzeitig im Bundestag zu sitzen und für eine Bank oder einen Konzern als Cheflobbyist zu arbeiten und sich zudem höchstwahrscheinlich ohne Einschränkung bestechen zu lassen. Die ganze Sache ist dubios und extrem anrüchig! Das ist pure Wählerverachtung! Oder muss man schon besser sagen: Wählerverarschung?
DIE VERFASSER
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Email / offen
Merkel gebäret keine Kinder – sie züchtet lieber Vorteilsschinder
Nach Ex-Staatsminister Eckard von Klaedens Transplantation direkt aus dem Herzen der politischen Macht in das Herz des Stuttgarter Autoriesen mit dem Dreizackenstern, ist diese „Organ-Verpflanzung“ jetzt auch bei Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla gelungen. Der Merkelintimus der vergangenen Jahre, der „Schnellbeendiger“ brisanter und anrüchiger politischer Geschehnisse – mit der arroganten Ader vieler politischer Emporkömmlinge ausgestattet – wechselt nach kurzer Auszeit vom Tagesgeschäft, auf einem ebenfalls von einem einflussreichen und nahe der absoluten Macht angesiedelten Ministerposten, auf einen für ihn neugeschaffenen und um ein vielfaches höher dotierten Vorstandsposten bei der Deutschen Bahn AG. Ein jährliches Salär von bis zu 1,8 Millionen Euro geistert durch die Medien, als ein 9faches seiner ministerialen Staatsalimentation. Ein solcher Vorteilsschinder darf sich dann auch wohl mit Fug und Recht als ganz oben in der bundesdeutschen [ Abzocker- ] Gesellschaft angekommen sein bezeichnen.
Zumal bis in die untersten Lohn – und Gehaltsebenen hinunter ein Bewerber nach deutschem Regelwerk seine Eignung, seine Qualifikation hieb- und stichfest nachweisen muß – um überhaupt eine geringe Chance auf die angestrebte Tätigkeit eingeräumt zu bekommen. Um einen Chefsessel in deutschen Großkonzernen wie Deutsche Bahn oder Daimler-Benz zu besetzen bedarf es offenbar aber nicht mehr, als nur eine Tankwagenladung von Vitamin B oder verständlicher ausgedrückt, eines Netzes von Klüngel-Verbindungen in die oberste politische Ebene.
Bei keinem deutschen Kanzler seit Bestehen der Bundesrepublik ist der Unterschied in der Behandlung von aufmüpfigen, bzw. nicht absolut willfährigen und Widerspruch wagenden „Parteifreunden“ so deutlich zu Tage getreten, wie bei der jetzigen und ersten „Chefin“ im Kanzleramt. Auf der einen Seite säumen politische Leichen ihren Weg und auf der anderen Seite halten funktionale Speichellecker ihre Bahn geführig. Angesichts ihrer Vita im untergegangenen Arbeiter- und Bauernstaat Honeckscher Prägung ist es müßig, über die Wurzeln, über die Schule ihrer Eigenschaften und Handlungsweisen zu spekulieren. Lassen wir uns alle einfach davon überraschen, wie viele Seiten- oder Stellungswechsel uns in der vor uns liegenden Legislaturperiode im Rund der Berliner Speichellecker-Arena noch geboten werden. An Bewerbern scheint es in den Model-Agenturen der 3 Koalitionsparteien ja nicht zu mangeln.
EWALD EDEN
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