dampf ablassen 01 09

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 03. Januar 2009

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 01. Kalenderwoche 2009

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Hans – Josef Leiting

Vorsitzender der DRSB – Rentenkommission

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 22. Dezember 2008

 

Der Artikel „Das Brauksiepe – Syndrom”

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

vielen Dank für diesen herzerfrischenden Artikel über die korruptiven Dunkelzonen in unserer Gesellschaft. Wie Sie wissen, kennen wir Ralf Brauksiepe seit Jahren und beobachten seine politischen Mutationen. Da die untersten Parteiebenen über die Aufstellung der Parlamentskandidaten entscheiden, haben Abgeordnete wie Brauksiepe ein vitales Interesse, dass die Schlüsselpositionen auf Gemeinde-, Kreis- oder Bezirksebene mit abhängigen Vertrauten besetzt werden. Mit dieser seit Langem eingeübten Praktik, hat sich auch Brauksiepe seine Netzwerke geschaffen und eine Fülle von Ämtern vergeben, völlig unberührt davon, ob sein Handeln legal oder illegal ist.

Solche selbst gestrickten Netzwerke ermuntern selbstverständlich auch andere auf ihre Weise zu korruptiven Praktiken. Beigelegt erhalten Sie eine detaillierte Aufstellung der Brauksiepe – Netzwerke. Besondere Aufmerksamkeit empfehlen wir Ihnen für das Studium zu seinen Bank- und Wirtschaftsverbindungen.

Die großzügigen Subventionierungen bei vollkommen unzureichender Kontrolle, muss die deutschen Abgeordneten geradezu in die Versuchung führen, sich auch ein Stück vom Kuchen abzuschneiden.

Das Brauksiepe – Syndrom liefert deshalb den Beweis dafür, dass bereits auf den unteren Ebenen der Parteien rechtwidriges sowie korruptives Verhalten nahezu schon systematisch eingeübt oder sogar antrainiert wird.

Wie mit Ihnen telefonisch besprochen, haben wir noch einmal 2000 Exemplare des Artikels drucken und binden lassen. Die Verteilung erfolgt in der 52. Kalenderwoche. Beigelegt erhalten Sie die Rechnung mit der Bitte um Ausgleich.

Vielen Dank für Ihre prompte Unterstützung.

 

Mit freundlichen Grüßen

DER DRSB – FREUNDESKREIS XXXXXXXX

 

 

 

2. Faxnachricht / anonymisiert

 

DRSB e.V.

zHd. Herrn Udo Piasetzky

 

XXXXXXXX, den 19. Dezember 2008

 

Das Brauksiepe – Syndrom

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

der Artikel „Das Brauksiepe – Syndrom” schlägt überall ein wie eine Atombombe.

Viele Stammleser, die Ihre Artikel sammeln, haben uns um weitere Originale zur Verteilung gebeten.

Wie mit Ihnen vereinbart, wird unser Kurier die angeforderten Originalexemplare am

23. Dezember in Düsseldorf abholen.

Wir erhielten mehrfach die Anregung, in der gleichen Form auch einmal über Cem Özdemir, Niels Annen und Daniel Bahr zu berichten.

Die Vorgenannten arbeiten vermutlich nach der Sondermoral:

„In der Partei ist alles erlaubt, wenn es nur mir nützlich ist”.

Aus diesen Gründen sprechen nicht nur Politikwissenschaftler von einem schwelenden Antiparteieneffekt. Immer mehr Bürger, mit denen wir diskutieren, halten Politik ohnehin nur noch für ein extrem schmutziges Geschäft.

Das Brauksiepe – Syndrom verdeutlicht, wie rücksichtslose Partei – Funktionäre mittels ihrer parasitären Netzwerke nicht nur die Allgemeinheit, sondern im besonderen Maße ihre Parteien schädigen und ausbeuten.

Die CDU täte gut daran, den Fall Brauksiepe zum Anlass zu wählen, um eine radikale Umkehr dieser unguten Entwicklungen in Gang zu setzen. Vermutlich sind aber Merkel und Co. damit völlig überfordert, so dass eine legale Revolution mittels Volksbegehren und Volkentscheid hier die notwendige Abhilfe schaffen könnte.

 

Wir wünschen allen DRSB – Mitarbeitern und Ihnen ein frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Mit den allerbesten Grüssen aus XXXXXXXX

ARBEITSKREIS DEMOKRATIE VON UNTEN

 

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 21 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

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