Agenda 2010 und Hartz IV vermehren die Armut

Agenda 2010 und Hartz IV

vermehren die Armut

 

23. August 2010

 

Angela Merkel und Guido Westerwelle haben es gemeinsam geschafft, das Wachstum einer Unterschicht zu beschleunigen, die sich nur durch Hartz IV finanziert.

Mehr noch, unsere vielen Zuwanderer sind meistens diejenigen, die es zu Hause in ihren Ländern auch nicht geschafft haben und in unserer Heimat die Unterschicht stark anreichern.

SPD und Bündnis 90 / Die Grünen brachten die

Agenda 2010 und Hartz IV

Warum machen deutsche Politiker so etwas?

Unser Sozialstaat verhält sich widersinnig, ja regelrecht absurd. Obwohl die Städte und Gemeinden immer ärmer werden und gezwungen sind, immer höhere Summen an ihre Bürger zu überweisen, geraten immer mehr Menschen in Armut.

Die wohlgemeinten deutschen Gesetze werden für die Menschen plötzlich zur sozialen Falle.

Für abhängig Beschäftigte als Steuerzahler verdoppeln sich die Rechnungen. Zugleich verschlechtern sich die Entwicklungschancen der Kinder.

Um der wachsenden Bildungsferne zu begegnen, werden vermeintlich die staatlichen Hilfen erhöht.

Angela Merkel und Guido Westerwelle

schaffen ein regelrechtes Proletariat, also eine schnell wachsende Mehrheit, die sich langfristig nicht mehr über den Staat finanzieren lässt. Hier wären in einer funktionierenden Demokratie die Oppositionsparteien gefordert.

Angesichts der prekären Lage müssten SPD, DIE LINKE und Bündnis 90 / Die Grünen aktiv Zeichen setzen.

Die Chance besteht also, zu mindestens in NRW einmal zu zeigen, dass man es besser kann.

Kraft, Löhrmann und Zimmermann

könnten also demonstrieren, wie man linksprogressiv regiert und sozial verträgliche Politik erfolgreich gestaltet.

Unsere Politiker sollten es aus der Bevölkerung ständig zu hören bekommen:

Armut ist weder alt oder jung, noch weiblich oder gar kindlich.

Armut ist abschreckend!

Sie trifft immer die Schwächsten aus der Gesellschaft und das sind die abhängig Beschäftigten – also die Mehrheit der deutschen Bevölkerung [ 40 Millionen ].

73% aller Hartz IV – Empfänger bemängeln die üppige Beamtenversorgung auf Lebenszeit und empören sich deshalb auch über die beamtenähnliche Versorgung der Parlamentarier.

Sie fürchten völlig zu Recht um ihre Zukunft. Denn viele Hartz IV – Empfänger bereiten sich ihrerseits auf ein karges Leben in Armut vor. Die

Agenda 2010

eröffnet

Armutskarrieren,

wie man sie in unserer Heimat niemals für möglich hielt. Am meisten überraschen die Schwächsten, also die armen Kinder. Für sie steht das Schlimmste noch bevor – vom Schlafen im Straßengraben bis zum Verhungern. Der Schritt in die Kriminalität ist dann nicht weit.

Was nun unternehmen unsere

Politiker zur Eindämmung der Armut?

Wieder passiert lediglich Widersinniges!

Zahlungen werden gekürzt oder völlig ausgesetzt!

Die Ausgaben gegen Armut fährt man gezielt herunter!

Mit sinkenden Ausgaben für mittelose Familien vermehrt sich ihre Zahl und unser Staat funktioniert auch in der Gegenrichtung.

Hartz IVEmpfänger

verlieren Stück für Stück ihrer Selbstachtung. Wo heute noch „blühende” Metropolen sind, entwickeln sich bereits in wenigen Jahren verrottende Ghettos. Wer mit offenen Augen zum Beispiel durch einige Städte im Ruhrgebiet fährt, der kann die Anfänge solcher Entwicklungen erkennen. Da ist es nicht mehr sinnvoll oder hilfreich noch größere Schutzheere von Sozialarbeitern mit Steuergeldern zu finanzieren. Sie können weder die Armut noch die gesellschaftliche Ausgrenzung [ Exklusion ] verhindern.

„Fantast”

gilt in Deutschland noch als liebevoller Anwurf gegen Kritiker von Zuständen, die durch die

Agenda 2010

rasant wachsen. Kein Politiker kommt mehr an der Realität vorbei. Die Zahl der von Sozialhilfe lebenden Kinder unter 14 Jahren explodierte in unserer Heimat zwischen 1965 und 2009 von 120.000 auf fast zwei Millionen im April 2009. Das sind noch einmal 130.000 Kinder mehr als beim Start der

Hartz IVReform

im Jahre 2005, die doch die Trends umkehren sollte. Obwohl seit damals fünf Jahrgänge über das Alter von 14 Jahren hinausgewachsen sind, verbessern sich die Zuwendungschancen der Kinder nicht. Wie seit Jahren schon in den USA werden immer stärkere Jahrgänge direkt in die Armut nachgeboren. Es macht schon extrem nachdenklich:

„Während lauthals der Tod der

Familie beklagt wird, erweist sie sich in Hartz IV als jung und vital”.

„Während unter den rund

sieben Millionen Hartz IV – Empfängern

unter 65 Jahren 34% jünger als 20 Jahre alt sind, erfreuen sich in der zahlenden Gruppe mit 55 Millionen unter 65 Jahren gerade einmal 20% solcher Jugend”.

Ungleich mehr Bestürzung bewirkt, dass mittlerweile circa 25% der gesamten Jugendlichen als nur noch beschränkt ausbildungsfähig gelten.

Unter den Hartz – IV- Kindern sind es 40% bis 50%.

Spätestens seit 2004 sind diese Zahlen den Politikern bekannt.

Bereits 30 Jahre später [ 2040 ], so warnt der zweite Nationale Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz, wird dieses alarmierende Zurückbleiben immer mehr Migrantenkinder betreffen, die dann unsere Zukunft sein werden, weil ihr Anteil in den Schulklassen jährlich steigt.

In Deutschland fehlen 750.000 Kinder pro Jahr

In unserer Heimat gibt es pro Jahr nur noch 680.000 Neugeborene. Für die Nettoreproduktion von 2,1 Kindern pro Frauenleben wären jedoch 1,1 Millionen Geburten erforderlich.

Es fehlen pro Jahrgang also von vornherein 420.000 Kinder. Zählt man zu den Nichtgeborenen die 170.000 Nichtausbildungsfähigen unter den Geborenen hinzu, dann liegt der jährliche „Fehlbestand” bereits bei knapp 600.000.

Die deutsche Demografie rechnet für die weitere Zukunft, dass jährlich eine Million zusätzliche Rentenbezieher zusätzlich versorgt sein wollen. Selbst bei entschiedener Vaterlandsliebe traut sich das kaum noch ein Politiker in Berlin zu. Dass dies nicht funktioniert, kann man bereits heute, Dank der

Agenda 2010,

überall besichtigen. Kein Bundesland ist davon ausgeschlossen. Trotzdem werden in allen Bundesländern mit Schul- und Erziehungsreformen experimentiert als gäbe es kein „MORGEN”.

Sind die deutschen Schulen

wirklich Schuld am verhinderten sozialen Aufstieg?

Die Antwort ist eindeutig: NEIN!

Wenn irgendjemand in der Welt versucht hat, den Nachwuchs eingewanderter Schulversager „hochintelligent” zu machen, dann war das die SCHWARZ / GRÜNE Regierung in Hamburg. Die Hamburger Aufbruchsstimmung wurde begleitet von der fehlgeleiteten pädagogischen Idee, dass gerade Deutschland mit besonders schlechten Lehranstalten geschlagen sei.

Das Scheitern war deshalb

nur eine Frage der Volksabstimmung.

Wenn jemand abbricht oder nur minimale Abschlüsse schafft, dann sei das vor allem Schuld der Schule. So oder so ähnlich argumentieren die Protagonisten, die das Versagen des Systems dafür verantwortlich machen möchten. Weil in unserer Heimat die Herkunft den Schulerfolg stärker prägt als in anderen Ländern, könne das nun einmal nur an den Schulen liegen. Auch durch solche Aussagen kann man die Wahrheit verfälschen, denn Kinder von Migranten, die in der Schule deutsch sprechen und zu Hause ausschließlich die Muttersprache ihrer Eltern, versinken in jeder Schule im Leistungsnirwana. Das aktuellste Beispiel ist der Fußballstar

Mesut Özil,

der bei Werder Bremen deutsch sprechen muss und in seiner Familie ausschließlich türkisch spricht. Wer während der Fußball – WM die TV – Interviews von Mesut Özil verfolgte, konnte ohne Schwierigkeiten hören, dass bei dem begnadeten Ballkünstler im deutschen Sprachgebrauch gravierende Defizite festzustellen sind. So etwas ist kein Versagen des Schulsystems, sondern ein Versagen unserer Integrationspolitik.

Die

Agenda 2010 oder Hartz IV

wirken hier lediglich wie ein Brandbeschleuniger und ziehen Schüler aus allen gesellschaftlichen Schichten in den Bildungsabgrund.

Agenda 2010 oder Hartz IV

bietet in unserer Heimat überdurchschnittlich vielen Schulversagern einen Nährboden. Genau darin liegen die Hauptgründe, die in der unterdurchschnittlichen negativen Bildungsspirale stecken.

Mit jeder Reform werden zwar die Schulabschlüsse immer leichter gemacht und dennoch schaffen die 25- bis 34-Jährigen nicht mehr akademische Grade als die 55- bis 64-Jährigen, die mit ihren damals vergleichsweise ärmlichen Lebensbedingungen einen außergewöhnlichen Bildungsboom hinlegten.

Ein einfaches Gedankenexperiment kann das Versagen unserer Bildungspolitiker verdeutlichen.

Würde eine beliebige Nation als Einwanderer ausschließlich deutsche Schulabbrecher und Hauptschüler aufnehmen, für die man in unserer Heimat alle nur denkbaren Förderungstechniken erfolglos ausprobiert hat, könnte es sehr bald in der Aufnahmenation zu antideutschem Rassismus kommen.

Um solche Entwicklung zu verhindern, würde man diesem Land allerdings keinen Integrationsgipfel empfehlen, sondern die Einfuhr von mehr deutschen Mittel- und Oberschülern.

Die Zuwanderer in unserer Heimat verfügen nachweislich über niedrigere Bildungsabschlüsse als unsere Bürger. Deshalb haben, ungeachtet der dabei mitgezählten Eliteimmigranten aus China, Iran oder Russland, bei der Migrationsbevölkerung mit durchschnittlich 15% siebenmal mehr Personen keinen Schulabschluss als bei den Einheimischen. Auch in diesen Fällen verschärfen die

Agenda 2010 oder Hartz IV

Leistungswettbewerb und lassen die meisten in die Exklusion ohne Wiederkehr abrutschen.

Mit fürchterlichen Folgen für alle Sozialsysteme in unserer Heimat. Denn nicht weil sie Migranten sind, sondern weil sie schlechter qualifiziert sind, zahlen sie in ihrer aktiven Phase zwischen 20 und 60 Jahren weniger Abgaben, als sie an Leistungen später erhalten sollen. Besonders unsere EU – Partnerstaaten hüten sich auch angesichts solcher Szenarien davor, den deutschen Weg zu kritisieren. Mancher, der im eigenen Land nichts zu Stande bringt, mag den durchaus warmherzigen Tipp bekommen, es doch in Deutschland zu versuchen.

In unserer Heimat leben bei einer schrumpfenden und vergreisenden Einwohnerschaft 20% aller Kinder von Hartz IV. In Deutschland explodiert die Zahl verhafteter 18- bis 20-jähriger Gewalttäter zwischen 1994 und 2008 von 19000 auf 37000. Auch diese alarmierenden Zahlen sind direkt zurückzuführen auf die

Agenda 2010 und Hartz IV

Selbst der hiesige explodierende Islamismus erwächst nur selten aus der Frömmigkeit der Betroffenen. Er dient oftmals als Schutzbehauptung für Versager nach dem Muster Ich bin kein Verlierer,

sondern nur arm, weil man gezielt meine Religion verfolgt”.

Auch so kann man die Realität nach eigenen Wünschen verdrehen. Die Menschen in unserer Heimat werden dafür teuer bezahlen müssen. Denn auf solchen Nährböden wachsen Ghettobrandstifter, die in vielen Städten schon Autos abfackeln.

Auch deshalb, weil viele der Migranteneltern immer noch nicht richtig deutsch können, ist eine erfolgreiche Integration auf Jahre hinaus behindert.

Deutschland wurde im Jahr 2009 von China als Exportweltmeister abgelöst und hat in allen Fachrichtungen zusammen gerade zwei Millionen Studenten.

2015 werden es vermutlich nur noch 1,5 Millionen sein.

Die neoliberalen Politikausrichtungen der Protagonisten


Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Angela Merkel

 

[ SPD ]

[ Die Grünen ]

[ CDU ]

und vor allem von

Guido Westerwelle

[ FDP ]

haben es innerhalb von nur 12 Jahren geschafft, dass in unserer Heimat von 40 Millionen Erwerbspersonen – mit rasant sinkender Tendenz – gerade noch knapp 22 Millionen in einer Vollzeitbeschäftigung tätig sind. Hier sind alle Bürger als Wähler gefordert, für eine Veränderung zu sorgen.

 

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Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.

 

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