Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Zahnlose Euro – Tiger
Nach nur wenigen Wochen ist das Kernziel der neuen Partei AfD, die Abkehr vom Euro, über den Haufen geworfen worden. Da haben hinter den Kulissen wohl einige ein Machtwort gesprochen. Mit einer Rückkehr zur D – Mark könnten Eurobonds und Bankenunion nicht dargestellt werden, so dass eine Schuldenvergemeinschaftung auf europäischer Staats- und Bankenebene nicht umsetzbar würden. Bei Rückkehr zur D – Mark müsste jede deutsche Bank ihre Leichen im Keller selbst beerdigen. Alles würde sichtbar. Eine anonyme Massenbeerdigung fauler Derivate auf Kosten Deutschlands kann nur mit dem Euro über Eurobonds, Bankenunion und Solvency II stattfinden. Ist das der Grund für die Kehrtwende der AfD? Sucht die AfD Alternative für Deutschland jetzt nach der Alternative für D – Mark? Ist aus der AfD ein zahnloser Euro – Tiger geworden?
DER VERFASSER
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Email / anonymisiert
Sind Arme die Dummen? Und Reiche die Schlauen?
Wenn ein Konzernchef vor einem US – Untersuchungsausschuss – ohne rot zu werden – darauf verweisen kann, mit einem Ertragsteuersatz von 2% völlig legal gehandelt zu haben, ist das eine Ohrfeige gegenüber abhängig Beschäftigten, Unternehmen aus dem Mittelstand und aktuellen Rentenbeziehern.
Die tatsächlich Mächtigen treten in einer Demokratie gerne medienwirksam vor ihre eigene Arbeitssklaven und wollen sie verscheißern. Man muss sich einfach nur die Frage stellen, wie Gesetze mit einem Steuersatz von 2% zustande kommen können. Außerdem sind Konzerne national nicht zu kontrollieren, und international sind Kontrollen „unerwünscht“. So einfach geht das böse Spiel, dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden.
Im internationalen Wettbewerb buhlen Staaten zur Schaffung von Arbeitsplätzen um die Gunst der Konzerne, dürfen als Gegenleistung dafür die erwirtschafteten Gewinne in den „Betriebsstätten“ von Steueroasen anfallen lassen. Um Druck auf Mitarbeiter und Öffentlichkeit ausüben zu können, ist es für die Reichen dann immer ein leichtes Spiel zu behaupten, dass gerade an dem Standort wegen der hohen Lohnkosten keine Gewinne zu erzielen sind und drohen mit der Verlegung des Standortes. Und schon sind die Arbeitnehmer in den Lohnrunden wieder die Dummen. So läuft das böse Spiel seit Jahren und unsere Politiker spielen „fleißig“ mit! Zum Wohle unseres Volkes wohl kaum!
DIE VERFASSERIN
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