Grüne Fieberkurve
Das Versagen von Stefan Mappus und der CDU führte in Baden – Württemberg und in Stuttgart zum GreenWash. Der politische Langweiler David McAllister und die Affäre Wulff ließ das GreenWash in Niedersachsen und Hannover zum Erfolgsmodell mutieren.
Und was passiert im Bund? GreenWash auch in Berlin?
Das anhaltende Versagen von Peer Steinbrück und der SPD fördert derzeit die Entwicklung in Richtung GreenWash in unserem Land. Die SPD liegt noch immer auf Wählerzustimmungswerten zwischen 20% und 23% fest. Jeder Auftritt von Steinbrück ist deshalb ein extrem gefährliches Spiel.
Davon können CDU und CSU nicht profitieren. Die CSU ist gerade dabei, auf Landesebene die sicher geglaubte absolute Mehrheit zu zersägen. Währenddessen unterläuft die CDUlerin Ursula von der Leyen die Glaubwürdigkeit von Angela Merkel und zerstört die erreichten 40% der UNION. Die Wählerzustimmung ist flüchtiger als ein scheues Reh, sodass die CDU / CSU – > als sogenannte UNION – >auf Werte zwischen 35% und 38% zurück gefallen sind. Die angebliche Beliebtheit von Ursula von der Leyen entpuppt sich immer mehr haltlose Wahrnehmungssteuerung der Medien.
Einen UvdL – Bonus gibt es nicht.
Der derzeitige Koalitionspartner der Union – > die FDP – > wird gemäß der allgemeinen Umfragewerte vermutlich an der 5% – Hürde scheitern. Damit fällt diese sterbende Partei endgültig als Steigbügelhalter aus.
Die LINKE versandet in den eigenen Sandlöchern und ist weder für ROT / GRÜN noch für die UNION eine ernst zunehmende Alternative. Mit aktuell 6% Wählerzustimmung entkommt sie gerade einmal dem Schicksal einer Ostdeutschen Regionalpartei. Mit viel Glück kann die LINKE auf 8% anschwellen.
Selbst mit Traumwerten von 40% benötigt die UNION einen Koalitionspartner. Die PIRATEN sind mit derzeit 3% ein Totalausfall und über das Kunstgebilde der AfD verliert kaum jemand ein gutes Wort. Diese künstlich erzeugte Totgeburt erreicht nicht einmal mehr 2% der Wählerzustimmung. Wenn also nach Hoeneß und weiteren Amigo – Veröffentlichungen – > und damit dürfte zu rechnen sein – > auch noch die CSU das Schwächeln beginnt, dann benötigt die UNION zum Weiterregieren im Bund einen stabilen Partner mit mindestens 10% der Wählerzustimmung.
Dieses Kernproblem ist in den Reihen der GRÜNEN bestens bekannt und wird dort heiß diskutiert, denn selbst mit Werten von 14% würde es für ROT / GRÜN im Bund nicht reichen. Die GRÜNEN können das Abschmelzen der SPD – Wähler nicht ausgleichen. Grün sein muss man sich leisten können. Abhängig Beschäftigte, aktuelle Rentenbezieher, kleinere Handwerksbetriebe, Selbständige, Freiberufler und auch kleinere Unternehmer können dies nicht. Ohnehin brechen die ehemals stabilen Wählerzustimmungswerte der GRÜNEN wie ein marodes Kartenhaus zusammen. In sehr vielen Wahlkreisen wird bereits die 5% – Hürde deutlich unterschritten. Überall werden die gemachten Wahlversprechen auf den Volksprüfstand gestellt und können die Erwartungshaltung nicht erfüllen. Vermeldete Werte von 12% grenzen deshalb schon an blühenden Optimismus. Realistisch liegen die GRÜNEN nur noch bei maximal 10%. Rund 70% der Sympathisanten votieren deshalb für einen politischen Schwenk zur UNION.
Die meisten Wähler der GRÜNEN denken über eine mögliche Koalition mit der UNION nach. 55% sind der Auffassung, dass die Partei sich nicht mehr länger auf ROT / GRÜN festlegen sollte. Dieser Wert steigt rapide an, denn selbst in den Kreisen von CDU / CSU möchten hochgerechnet 66% ein SCHWARZ / GRÜNES Zweckbündnis eingehen.
GreenWash also ab September 2013 im Bund?
Die Warnung aus Washington genügt derzeit, um das bröckelnde Traumpaar ROT / GRÜN davon abzuhalten, das Selbstzerstörungsprogramm weiter fort zuführen. Die USA verspüren wenig Lust auf ein abermaliges wackeliges Regierungsbündnis in Berlin, indem die politischen Frontverläufe reichlich unübersichtlich sind. Die gesellschaftliche Zerrüttung durch den EURO lassen in den maroden EURO – LÄNDERN bürgerkriegsähnliche Zustände nicht mehr ausschließen. Deshalb braucht man zumindest in Berlin stabile Verhältnisse. Die Glaubwürdigkeit Amerikas steht auf dem Spiel. Zumal die USA noch einige andere, weit wichtigere „BAUSTELLEN“ zu bewältigen haben. Der Grund für die passive Haltung der amerikanischen Ratingagenturen, denn man möchte nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen.
Das bedeutet für die GRÜNEN: Erst einmal klein anfangen. Langsam herantasten Unmöglich Forderungen aufstellen und abwarten bis der mediale Flankenschutz kommt. Es beginnt also ein Spiel mit dem bizarren Missverhältnis zwischen Forderung, Aufwand und Nutzen, denn SCHWARZ / GRÜN fristet noch ein Schattendasein. Und vieles entpuppt sich nach dem September 2013 wieder als leere Versprechung.
Bevor die GRÜNEN heute ihr Wahlprogramm verabschieden, über das die meisten abhängig Beschäftigten, aktuelle Rentenbezieher und große Teile der deutschen Wirtschaft schon jetzt schon den Daumen nach unten senken, müssen sie sich durch 2.600 Änderungsanträge quälen.
Welche Koalitionsaussage?
Wird es demnächst noch Erdbeeren oder Himbeeren im Winter geben? Welche Pflanzen dürfen diskriminiert werden? Das sind hauptsächlich die Dinge, die die GRÜNEN tatsächlich noch bewegen.
Und wo die roten Linien mit der volksfeindlichen Agendapolitik überschritten wurde – > so etwas interessiert die GRÜNEN offensichtlich nicht mehr. Wo die roten Linien für die Steuerbelastung liegen, scheint die Kern – Wähler der GRÜNEN kaum zu berühren. So frustriert man ehemalige Stammwähler, die ursprünglich mit den GRÜNEN einmal liebäugelten.
Die GRÜNEN können sich ihre hochtrabenden Steuerpläne auch deshalb leisten, weil sich der grüne Kern – Wähler im Schnitt mehr leisten kann als schlecht bezahlte abhängig Beschäftigte, gegängelte Handels- und Handwerksbetriebe, sozial ausgegrenzte Selbständige und in Altersarmut getriebene aktuelle Rentenbezieher. Wer aus diesen Wählergruppen SCHWARZ / GRÜN möchte – > „DER“ verlängert automatisch seine Leiden.
___________________________________
Möchten Sie sich unabhängig und sachlich korrekt informieren? Ohne Beeinflussung von Werbe- oder Produktpartnern. Ohne Beeinflussung von Geheimdiensten oder angeschlossenen Tarnorganisationen, Geheimbünden oder dubiosen NGO´s.
JA!
Dann lesen Sie regelmäßig kostenfrei die DRSB – Internetseite mit den aufklärenden Artikelserien. Nutzen Sie die Vorteile der Demokratie.
Bilden Sie sich Ihre unabhängige Meinung.
