Infobrief – 23. April 2013 / Master of Desaster

Master of Desaster

 

Der SPDler Peer Steinbrück gilt als begnadeter Redner. Es ist also eine Überraschung, dass Peer Steinbrück viele Genossen und die Mehrheit der DEUTSCHEN nicht mehr mitreißen kann. Die SPD liefert zu viele negative Fakten, gegen die auch ein Steinbrück in Topform machtlos ist. Mehr wir, weniger ich – > diese neue Kernaussage der Sozialdemokraten sollte sich die SPD selbst zu Herzen nehmen. Noch bleiben den Sozialdemokraten rund vier Monate, um das Ruder herum zu werfen. Deshalb wäre das bessere Motto für die SPD:

KEHRT MARSCH!

Steinbrücks Strategie, voll auf Sieg zu setzen, wirkt angesichts der anhaltend sinkenden Umfragen ignorant und weltfremd. Die SPD suggeriert eine Stärke, die diese Partei schon lange nicht mehr hat. Peer Steinbrück könnte vermutlich seine letzte Chance nutzen, wenn er und seine Partei sofort von der volksschädlichen Agendapolitik abschwört und auch das Kollabieren des EURO akzeptiert. Die Vereinigten Staaten von Europa wird es nach der derzeitigen Stimmungslage in allen Euroländern und der EU niemals geben. Gemeinsamkeit war Steinbrücks zentrale Botschaft. Gemeinsam handeln gegen Steuerhinterzieher hat in den von der SPD geführten Bundesländern hervorragend funktioniert. Dennoch deprimieren die Genossen abhängig Beschäftigte, aktuelle Rentenbezieher, Handwerker, mittelständische Unternehmer und besonders alle sozial Ausgegrenzten in unserer Heimat. Die Glaubwürdigkeit der SPD scheint völlig aufgebraucht zu sein Hinter der Maske der Zuversicht verbirgt sich die Angst vor einer katastrophalen Wahlniederlage im September 2013. ROT und GRÜN fehlenden Machtperspektiven. Deshalb erwarten realistisch denkende Sozialdemokraten eine große Koalition nach der Bundestagswahl.

Ein Debakel für alle DEUTSCHEN.

Angela Merkel kennt diese fatale Schwäche und hofft insgeheim auf ein weiteres Durchwurschteln der FDP. Und sollte das nicht gelingen so bauen die CDUler und CSUler auf einen bundesweiten Erfolg der Alternative für Deutschland. Nur dafür wurde dieser Budenzauber aus der Taufe gehoben. Denn mit dem selbst gebackenen „NEUEN“ Koalitionspartner hätte man die Störfeuerspezialisten der FDP für immer neutralisiert. Dafür spricht so manches, denn die stark schwächelnden GRÜNEN dürfen derzeit lediglich mit mageren 11% Wählerzustimmung rechnen. Selbst wenn die SPD sich aus den Umfragelöchern befreien sollte – > wird es zum Regieren mit den GRÜNEN nicht reichen. Doch entscheidend für eine Chance – > bei der im September anstehenden Bundestagswahl ist, ob es der SPD noch einmal gelingt, wieder „ECHT“ sozialdemokratisch zu werden.

 

Die Piratenpartei ist nach Einschätzung von Fachleuten bereits Geschichte und die Alternative für Deutschland bietet zu durchschaubare schlichte Lösungen an. Raus aus dem Euro und im Hauruck – Verfahren zurück zur D – Mark wird kaum reichen. Das sind extrem platte und gefährliche Parolen ohne jegliche Substanz, denn gleichzeitig wird eine  Einwanderungspolitik à la Kanada und mehr Rechte für Asylbewerber gefordert. Widersprüchlicher kann man kaum noch auf Wählerfang gehen. Sollten die AfD unter der 5% – Hürde bleiben – > und diese reale Gefahr besteht – > dann geht dies hauptsächlich zu Lasten der CDU / CSU. Die CDU ist derzeit nichts anderes als eine Partei – > MERKEL PLUS. Schwächelt Angela Merkel oder kommt sogar ins Stolpern, dann gehen bei der UNION nach der Bundestagswahl alle Lichter aus. Dem Master of Desaster und seiner Partei stehen demzufolge alle Optionen offen.

Die Parole -> KEHRT MARSCH – > käme heute noch

rechtzeitig und könnte zu einem unverhofften Schub führen.

Raus aus dem EURO, raus aus der EU, raus aus der NATO und raus aus der volksschädlichen Agendapolitik sowie kein Krieg für Erdöl könnten – > mit etwas Hirnschmalz – > auch die Sozialdemokraten und Peer Steinbrück mit Überzeugung fordern.   

 

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