Infobrief – 04. Februar 2013 / Wo sind Amerikaner noch sicher?

Wo sind Amerikaner noch sicher?

 

Der fürchterliche Bombenanschlag vor der US – Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara zeigt es wieder einmal in aller Deutlichkeit: Amerikaner sind nirgendwo mehr auf der Welt sicher. Die gewaltbereiten Islamisten lassen den Worten Taten folgen. Kann jeder bequem im Internet nachlesen. In einer solch klaren Gemengelage fragen die Medien noch nach dem Hintergrund für diese abscheuliche Tat.

Wie absurd ist das?

Selbst vor dem 11. September 2001 waren die Bürger der USA im eigenen Land nicht sicher. Als der DRSB wahrheitsgemäß im Jahr 1999 über die schlechte Ernährung der amerikanischen Bevölkerung berichtete, da war der Aufschrei riesengroß. Plötzlich waren alle DRSB – Vorstandsmitglieder amerikafeindlich. Doch bis heute hat sich nichts zum Positiven verändert. Waren es 1999 noch rund 40 Millionen Amerikaner, die keinen Zugang zu regelmäßiger Nahrung hatten, so sind es knapp 14 Jahre später schon geschätzte 78 Millionen Opfer. Derzeit leben in den USA rund 313.914.000 Amerikaner [ Stand 2012 ]. Demzufolge hungern also regelmäßig mehr als 25% der amerikanischen Bevölkerung. Da die Tendenz stark ansteigend ist – > warnen seriöse Forscher und Ernährungsexperten vor einer Verschärfung der Gesundheitsprobleme. Berücksichtigt man den negativen Verlauf der US – Finanz- und Wirtschaftskrise und den erwiesenen Zusammenhang zwischen Mangelernährung und allgemeinem Lebensstandard, dann könnte die Zahl der US – Bürger – > die zu wenig oder ungesund essen, noch weiter steil steigen. 78 Millionen Amerikaner ohne regelmäßigen Zugang zu guter Nahrung – das sind Zahlen, die an ein bedauernswertes Armutsland erinnern – > doch sie kommen aus den USA.

 

Mehr als 89 Millionen Amerikaner kämpfen mit körperlichen und psychischen Problemen und sie werden wegen ihrer Armut oder Fettleibigkeit sozial ausgegrenzt. Diese Zahlen konnte man bis vor kurzem noch bei American Dietetic Association nachlesen. Kein Geheimnis und keine vorsätzliche Diskriminierung der USA. Der DRSB stützt sich also ausschließlich auf amerikanische Quellen. Demnach haben rund 32% der US – Haushalte nicht immer Zugang zu regelmäßigen Mahlzeiten oder mussten täglich auf öffentliche Ernährungshilfen zurück greifen. Wie gesagt: Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Im GUTEN wie im BÖSEN.

Millionen Amerikaner hungern und wahrscheinlich werden schon recht bald hunderttausende das Heer der Hungernden vergrößern – > aber in Washington gibt man lieber Milliarden US – Dollar für Kriegsabenteuer aus. Man hat ja die Notenbankpresse unter Kontrolle und somit ist für Nachschub an frischem Geld gesichert. Terroranschläge wurden durch das militärische Eingreifen der USA übrigens bis heute nicht verhindert – genau das Gegenteil ist der Fall. Die Frequenz hat sich kontinuierlich erhöht. In Amerika hätte man mit dem Geld für die Kriegsabenteuer die Lebensqualität der eigenen Bevölkerung verbessern und sogar Leben retten können.

 

Fehlernährung wird oft durch Ereignisse wie etwa den Verlust des Arbeitsplatzes oder die Geburt eines Kindes ausgelöst, wenn Mutter oder Vater kein Einkommen mehr haben. In immer mehr amerikanischen Haushalten sparen sich die Eltern und insbesondere Mütter das Essen für ihre Kinder vom eigenen Mund ab. Darüber berichten CNN oder andere US – Medien natürlich nicht. Und in der Glamourwelt von Hollywood kommt Armut und Ernährungsmangel nur bei den Muslimen vor.

 

Und was machen deutsche oder europäische Medien? Sie behaupten frech: Kann alles gar nicht sein. In den USA regiert Barack Obama und „DER“ hat ja laut unserer Medien das Problem der Krankenversicherung gelöst. Allerdings haben immer noch rund 50 Millionen Amerikaner keine Krankenversicherung.

Die Zahl steigt an.

Die Versäumnisse von 70 Jahren neoliberaler und Sozialvernichtungspolitik können nicht im Hauruck – Verfahren beseitigt werden. Auch der ehemalige Hoffnungsträger Obama kann nicht zaubern. Er würde gerne – aber es gelingt ihm nicht. Wir brauchen gar nicht weit über den Atlantik schauen, denn was fehlende gesundheitspolitische Regelungen, Dummheit, Ignoranz, Werbung und Lobbyismus in einem Land anrichten können – sieht man auch in Deutschland. Da alles Streben in unserem Land, genau wie in den USA, auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, werden sich auch in unserer Heimat die Anzahl der Menschen verdoppeln, die aus dem Müll der Privilegierten leben.  

 

Die USA haben seit 2006 völlig fertig und die Amerikaner spüren es täglich. Man ist vermeintlich noch militärisch stark. Als moralische Instanz haben die USA seit der Amtszeit von George Walker Bush ausgedient. Die ökonomischen Visionen von Obama sind unglaubwürdig und zerplatzen wie Seifenblasen – eine nach der anderen.

 

Es wird schon bald im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zum BIG BANG kommen und in einem Weltwirtschafts- und Finanzcrash enden. Die USA werden dann vermutlich auf die Plätze verwiesen. Und es werden ganz sicher nicht mehr die vorderen sein, sodass die Frage

Wo sind Amerikaner noch sicher?

zum Dreh- und Angelpunkt wird.

Veröffentlicht unter Alle Artikel, Infobriefe

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>