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Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Humanes Frankreich?
Frankreich bemüht sich nach besten Kräften, sich nicht dem Vorwurf des postkolonialen Verhaltens auszusetzen. Der Einsatz in Mali wird der Welt als humane Militäraktion verkauft. Frankreich stellt sich als ein Garant der Sicherheit der Staaten seines ehemaligen Kolonialreichs dar.
Der Begriff Verarschung träfe es besser, denn die ökonomischen Interessen Frankreichs sowie mittelfristige strategische Interessen stehen im Vordergrund. Im Norden Malis liegen drei bislang noch nicht erforschte Erdölfelder. Es gibt im Norden des Landes zwar noch keinen Bergbau, aber beachtliche Bodenschätze. Frankreich lebt vom Atomstrom und braucht viel Uran. Die Uranvorkommen liegen in der Gegend zwischen Gao und Kidal. Es handelt sich um eine vergleichbare geologische Formation, wie die, die im benachbarten Niger.
Dort beutet der französischen Atomkonzerns AREVA die Uranminen aus. AREVA muss vor radikalen Islamisten geschützt werden. Für uns bewegt sich Frankreich angesichts der wahren Gründe für das militärische Abenteuer in Mali auf dünnem Eis.
DIE VERFASSER
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Email / anonymisiert
Krieg als Vater aller Dinge …
die den Mächtigen der Welt Freude bereiten. Wie offenkundig moralisch jämmerlich und erkennbar kriegslüstern ist der Welt Gemeinschaft bloß. Immer wieder und nun deutlich und unleugbar angesichts des malischen Allseitsmordens und den dazu Beschlüssen, der aus diesem Anlaß versammelten Interessenvertreter aus allen Ecken der Welt – mögen die Vertreter oder Machthaber aus dieser oder jene Ecke des Globus auch noch so verstaubt, oder auch blutig verschmiert, daherkommen.
Der äußere Putz und Pomp verdeckt diese kleinen Ungereimtheiten oder großen Makel ja vordergründig. Da „spendiert“ der imaginäre undurchsichtige IWF der malischen Regierung einen sog. „Nothilfe – Kredit“ in Höhe von 13,6 Millionen Euro zur Bewältigung der mehr als kritischen Wirtschaftslage im Lande [ Hunger und Durst, Wohnungsnot und Krankheit sind dabei nicht einmal das Ziel der „Lagardschen Freizügigkeit“ ] – zugleich pumpt eine sog. Internationale Gebergemeinschaft die 25fache Menge Geldes – nämlich 338 Millionen Euro – in die Militärmaschinerie.
Deutlicher ist das Missverhältnis im Verständnis von Krieg und Frieden doch nicht zu dokumentieren. Wie bewahrheitet sich doch wieder einmal die uralte und immer gültige Erkenntnis, dass der Krieg der Vater aller Dinge sei. In diesem – und nicht nur in diesem Fall – gibt es ganz viele Väter für ganz viele Kriege.
EWALD EDEN
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