Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Der absolute Knaller!
Hallo Herr Piasetzky,
der heutige Infobrief ist der absolute Knaller. Besser kann man das versagende Agieren der Politiker – Kaste nicht mehr beschreiben. Bitte weiter so!
Beste Grüße
DIE VERFASSERIN
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Email / anonymisiert
Selters statt Schampus
Als mit der Agendapolitik die steuerlich geförderten unvererblichen privaten Rentenmodelle Riester und Rürup eingeführt wurden, knallten bei den Versicherungskonzernen die Champagnerkorken. Schöner konnte es nicht kommen:
Geld einsammeln ohne Rückzahlung.
Bei der Rüruprente legte man im Gesetz sogar noch eine Schüppe drauf:
Die Rüruprente ist unkündbar.
Boni und Tantiemen schienen über Jahrzehnte aus den Übergewinnen von „renditeorientierten“ Wertpapieranlagen in den USA, die von US – Ratingagenturen mit dem höchsten „Qualitätslevel“ Tripple A versehen wurden, gesichert.
Willfährig stimmten Versicherungen der Abschaffung des Steuerprivilegs von Lebensversicherungen zu. Versicherungen brauchten keine Produkte mehr anbieten, die dem Kunden eine Kapitalauszahlung versprachen. Alles Geld liegt seit der Agenda 2010 in der Hand und in der Macht der Versicherungen. So zumindest war es die Hoffnung der Versicherungen. Heute ist in Versicherungskonzernen stilles Wasser ohne Kohlensäure angesagt, um nicht mehr an das Knallen der Champagnerkorken erinnert zu werden. Denn aus den „Tripple A Wertpapieren“ sind toxische Wertpapiere geworden, die als Finanzmüll in den Bad Banks ihr Dasein fristen. Damit sie nicht anfangen zu faulen und die Menschen es riechen, wird dieser Finanzmüll in den Bad Banks zunächst noch hin und her geschaufelt.
Doch nicht alle Gelder der Kunden sind in den USA verbrannt worden. Der Großteil ist noch mündelsicher in deutsche Aktien und Unternehmensanleihen sowie in deutsche Immobilien angelegt.
Die Betonung liegt auf NOCH!
Nach dem verabschiedeten EU – Gesetz „Solvency II“ aus Brüssel sind Versicherungen wirtschaftlich gezwungen, die Gelder der Kunden in Staatsanleihen anzulegen. Die Umsetzung wurde – Gott sei Dank – aber bereits mehrfach verschoben.
Die Vorstände der Versicherungen sehen mit bangen Augen Richtung Brüssel. Ein Teil der Vorstände der Versicherungen ist für die Einführung von Solvency II. Ein anderer Teil der Vorstände der Versicherungen ist gegen die Einführung von Solvency II.
Wie ist dieser Widerspruch zu erklären?
Käme es zu der Umsetzung von Solvency II, müssten Kraft Gesetz alle Kapitalanlagen in Staatsanleihen unter der Aufsicht der EZB angelegt werden.
Die Vorstände der Versicherungen hätten keine Verantwortung – auch für alte Zeiten – mehr auf die Form und die Qualität der Kapitalanlagen aus den anvertrauten Geldern. Wenn alle Kapitalanlagen, also werthaltige und weniger werthaltige, in Staatsanleihen „umgedeckt“ werden müssen, würden auch die toxischen Wertpapiere still und heimlich aus den Bad Banks verschwinden. Sind deswegen einige Vorstände von Versicherungen und einige Politiker vehement für die Einführung von Solvency II?
Fürwahr könnte da einiges im Argen sein, wofür sich später einmal Aufsichtsbehörden und Staatsanwälte interessieren müssen, wenn der Volkszorn sich nicht mehr in Grenzen halten lässt.
MFG aus BERLIN
DIE VERFASSER
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