DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Heinrich Sternemann ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 15. Oktober 2009
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 42. Kalenderwoche 2009
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 09. Oktober 2009
Hurra, es geht wieder aufwärts!
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
vermeintlich soll es immer mehr Anlass zur konjunkturellen Hoffnung geben.
Zu diesem Ergebnis kommt natürlich das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung aufgrund von eigenen Erhebungen.
Sogar einige Banken äußern vorsichtig wieder Zuversicht.
Doch wo verstecken sich Hoffnung und Zuversicht?
Arbeitnehmer werden wie in Sklavenhaltung in prekären Arbeitsverhältnissen wie Tiere behandelt und regelmäßig schikaniert.
Doch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung [ DIW ] Berlin sieht die deutsche Wirtschaft wieder auf Erholungskurs.
Mal ehrlich, sehr geehrter Herr Piasetzky:
„Wie lange sollen sich die Menschen in unserem Land solche Verblödungsparolen noch gefallen lassen?”
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans – Josef Leiting
Vorstandsmitglied
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 12. Oktober 2009
Neue Werte für unser Land?
Sehr geehrter Herr Leiting,
man kann darüber lachen oder weinen, aber die Trendforschung sucht Antworten auf Fragen, die man selbst noch nicht formulieren konnte.
So sind sie halt unsere „lieben” Professoren. Wenn der Verkauf von Doktortiteln ins stocken gerät müssen eben neue Geschäftsfelder erschlossen werden.
Ich glaube, dass die ursprünglichen Werte unsere Kultur erklärbar machen, und dass man sich solche Werte selbst erarbeiten muss.
Dafür brauchen wir eine klare Definition von Werten, die über lange Zeit Relevanz besitzen und die für einen Langzeitbeobachtungshorizont soziales Kapital bilden können.
Was aber sind zurzeit die am meisten diskutierten Werte?
Ich halte die Freiheit für den wichtigsten Wert. Die klassische Freiheitsdefinition wie sie in den 60er und 70er Jahren geführt wurde.
Denn damals ging es vor allem um Freiheit von Konventionen und Institutionen sowie von Bevormundung durch Traditionen.
Das immer wieder beschworene Comeback der bürgerlichen Werte erreicht mittlerweile fast alle Bevölkerungsschichten.
Durch den politischen Müll, den die Versager aus Berlin täglich produzieren wird die Sehnsucht stetig größer, zurückzugehen in Zeiten, die ein größeres Sicherheitsgefühl vermittelt haben.
Die anwachsende Armut rückt die klassischen Werte der Familie in den Vordergrund und lässt viele Bürger wieder ökonomische Verantwortung für die Familie übernehmen.
Das ist einerseits ein politisches Alarmsignal, auf der anderen Seite ist es aber auch für unsere Gesellschaft ein gutes Zeichen, das man als kollektiven Motor einsetzen könnte.
Wie steht der Deutsche Rentenschutzbund zu diesem Thema?
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
DRSB
Wir kämpfen seit 21 Jahren mit der Stimme der Demokratie
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