zweiter offener brief an frau katrin goering eckardt

 

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

DRSB e.V. Rudolf – Lensing – Ring 75 40670 Meerbusch

Frau

Katrin Göring – Eckardt

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

 

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

 

D – 11011 Berlin

 

 

Meerbusch, den 11. Juni 2007

 

 

Zweiter offener Brief an

Frau Katrin Göring – Eckardt

Bündnis 90 / Die Grünen / Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

 

 

Informationen auf Ihrer Homepage

Ich wäre gern in der gesetzlichen Rentenversicherung

Hier:

Deutscher BundestagVerwaltungReferat PM 1

 

Entschädigung von Abgeordneten

 

Sehr geehrte Frau Göring – Eckardt,

 

auf Empfehlung Ihrer Sekretärin, Frau Herold, setzte sich der DRSB e.V. mit der für die Altersversorgung von Abgeordneten zuständigen Stelle des Deutschen Bundestages, dem Referat PM 1, ins Benehmen.

 

Beiliegend zu diesem Schreiben erhalten Sie Ablichtung der Kurzmitteilung des Deutsches Bundestages, Verwaltung Referat PM 1, vom 04. Juni 2007 nebst dem Merkblatt

„Informationen Leistungen an die Mitglieder des

Deutschen Bundestages, Stand: Januar 2007”

zur gefälligen und persönlichen Kenntnisnahme.

 

Nach der Auskunft Ihres Sekretariats ist Ihnen Ihr Ausspruch aus der Altersversorgung für Mitglieder des Deutschen Bundestages nicht bekannt.

 

Mit Hilfe des beigefügten Merkblattes ist die Berechnung des Anspruches für Abgeordnete des Deutschen Bundestages einfach zu ermitteln.

 

Mit Beendigung dieser Legislaturperiode stünde Ihnen ab dem Kalenderjahr 2009 eine monatliche Altersversorgung in Höhe von 33 v. H. Ihrer Abgeordnetenentschädigung von derzeit

10.513,50 Euro

zu, somit also monatlich

3.469,00 Euro.

 

Unklar wäre eventuell, wie die verkürzte letzte Wahlperiode in die Berechnung abschließend einfließen könnte.

 

Bei einer weiteren Tätigkeit von Ihnen im Deutschen Bundestag über das Kalenderjahr 2009 hinaus erhöht sich Ihr Anspruch jährlich um 3 Prozentpunkte.

 

Der früheste Bezugszeitpunkt ist die

Vollendung des 55. Lebensjahres.

 

Diesen Versorgungsanspruch könnten Sie bei der gesetzlichen Rentenversicherung auch bei einer Berufstätigkeit bis zum 67. Lebensjahr nicht mehr realisieren.

 

Insofern erscheint Ihr Wunsch nach einer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung befremdlich.

 

Ihrem Wunsch nach einer Riester – Rente könnten Sie formal jederzeit nachkommen.

Da bekanntlich Bundestagsabgeordnete nicht zu dem Begünstigtenkreis der

 

Riester – Rente

 

zählen, gingen Ihnen jedoch im Kalenderjahr 2007 jährlich Euro 228,00 Grundzulage und Euro 276,00 jährlich Kinderzulage verloren.

 

Die Riester – Rente wäre dann ab Rentenbezug in voller Höhe der nachgelagerten Besteuerung zu unterwerfen.

 

Mit freundlichen und besten Grüßen aus Meerbusch / Düsseldorf

 

Ihr

Ihr

 

 

Udo Piasetzky

Hans – Josef Leiting

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

Steuerberater und Vorsitzender der

 

Rentenkommission des DRSB e.V.

 

Anlage

Schreiben des Deutschen Bundestages

Broschüre

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