wird journalismus zur vierten gewalt in deutschland

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wird

Journalismus zur vierten Gewalt

in

Deutschland?

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Rechtanwalt Andreas Kallen

Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Heinrich Sternemann

Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.

 

 

Meerbusch, den 09. Januar 2007

 

Mehr und mehr

deutsche Bürger

klagen, dass früher alles besser war.

 

Das mag auf einige Bereiche des täglichen Lebens zutreffen, für die

 

>>> deutschen Journalisten <<<

 

trifft dies nicht zu.

 

Für sie war früher alles viel langsamer.

 

>>> Deutsche Journalisten <<<

müssen heute blitzschnell und aktuell die Nachrichten übermitteln.

 

Dabei sind viele

>>> Journalisten <<<

gezwungen, ein irres Tempo vorzulegen.

 

Eine umfassende und qualitativ

seriöse Recherche

bleibt dabei häufig auf der Strecke.

 

Dabei ist es vollkommen egal, für welches Medium ein >>> Journalist <<< tätig ist.

 

Hörfunk,

Fernsehen,

Nachrichtenagenturen

oder

Onlinemedien,

 

die durchschnittliche RechercheZeit nahm in den letzten 10 Jahren dramatisch ab.

 

Die morallose Jagd nach dem besten Bild, dem besten Ton sowie der exklusivsten Nachricht lässt viele >>> Journalisten <<< auch ethische Werte aus dem Auge verlieren.

Die Rechercheschwäche ist aber nicht das zentrale Problem des

 

>>> deutschen Journalismus <<<.

 

Das

zentrale Problem

der

>>> deutschen Journalisten <<<

 

ist die erkennbar zunehmende Vermischung von

 

>>> Journalismus <<<

und

Public Relation

( PR ).

 

Werden Journalisten zur

vierten Gewalt

in

Deutschland?

Wie groß ist der Einfluss wirklich schon?

 

Immer mehr deutsche Bürger sehen mit großer Besorgnis die Vermischungen von

 

>>> Journalismus <<<

und

Public Relation.

 

Deutlich erkennbar wird der >>> Journalismus <<< immer mehr beeinflusst durch die so genannten

 

PRStrategen.

 

Eine klassische Trennung von

 

redaktionellem Inhalt und Werbung

 

wird dadurch immer häufiger gefährdet.

 

Weltweit ist der

 

>>> Journalismus <<<

 

ganz sicher noch stärker als früher abhängig von den Zuflüsterungen aus dem Bereich der

Werbung.

Diese Entwicklung muss zunächst nicht negativ bewertet werden, denn der

 

>>> Journalismus <<<

 

ist bis zu einem gewissen Grade auch direkt abhängig von Informationen aus dem Bereich der

 

Public Relation.

 

Wird „PR” jedoch zu dominant, dann muss zwangsläufig

 

seriöser Journalismus

 

darunter leiden.

 

Der überwiegende Teil deutscher Bürger durchschaut immer noch sehr schnell wie man eine

Trennung

zwischen

Anzeigearten und redaktionellem Teil

 

vornehmen muss, obwohl es eine Trennung in früherer Schärfe heute nicht mehr gibt.

 

 

Das prägt auch zunehmend bei vielen deutschen Bürgern das Bild vom

 

>>> Journalismus <<<.

 

Propagandisten wie zum Beispiel

 

Reinhold Beckmann,

Günter Jauch

oder

Johannes B. Kerner

 

erscheinen auf dem Bildschirm oftmals in unterschiedlichen

 

Masken

von

Moderatoren oder Journalisten”,

 

verdienen aber gleichzeitig

 

extrem viel Geld mit Werbung.

 

Die

 

>>> journalistischen Werbeträger <<<

 

werden somit zum gigantischen Problem für die gesamte Branche.

 

In vielen deutschen Haushalten wird das Bild vom

 

>>> Journalismus <<<

 

ganz wesentlich von diesem vorgenannten und bekannten

 

>>> MedienTrio <<<

geprägt.

 

Dabei sehen deutsche Bürger die Entwicklung kritischer als allgemein bekannt.

Das „lustige

 

>>> MedienTrio <<<

 

gilt schon lange nicht mehr als Vorbild.

 

Wer ständig versucht

 

Journalismus und Werbung

 

zu vereinen, bekommt früher oder später, die Quittung.

 

Das

>>> MedienTrio <<<

 

bekommt vermutlich auf Dauer

 

Haltungsschäden

und / oder

Persönlichkeitsstörungen,

 

denn sie können nicht beides gleichzeitig seriös darstellen:

 

Beckmann, Jauch und Kerner

 

können nicht kritisch Journalismus betreiben und gleichzeitig über Jahre hinweg für viel

 

Geld Firmen bejubeln.

 

Das allein ist schon ein alarmierender Zustand im

deutschen Journalismus.

 

Doch da gibt es eine wahrscheinlich noch gefährlichere Entwicklung in Deutschland.

 

Journalismus in Deutschland,

 

dass heißt im Klartext auch

 

Bildzeitung,

Focus,

Stern,

Spiegel

oder

Frankfurter Allgemeine Zeitung

und

Rheinische Post.

 

Was würde passieren, wenn zum Beispiel nur

 

3

Führungsmanager

 

der vorgenannten Meinungsmacher hinter den

Kulissen ein Meinungskartell bildeten?

 

BildzeitungsChef

Kai Diekmann

und

 

SpiegelChef

Stefan Aust

 

suchten getarnt schon häufig den Schulterschluss.

 

In einträchtiger Kooperation mit dem

 

FAZHerausgeber

Frank Schirrmacher

 

sorgten sie hin und wieder für brisante publizistische Schlagkraft.

 

Viele DRSB e.V.Leser erinnern sich noch sehr gut daran, als der

 

SpringerKonzern mit FAZ und Spiegel

Versuchten, die

 

deutsche Rechtschreibreform

 

zu kippen.

Höchstwahrscheinlich

hat es da hinter den Kulissen Absprachen gegeben.

 

War das bereits eine verwerfliche Form von Machtanmaßung?

Wenn ja, dann hätten wir in

Deutschland

ein gigantisches Problem!

 

Nämlich das Problem, dass man von außen

 

geheime Absprachen,

enge Kooperation,

Rudelbildung

oder

Freundschaften

 

auf den ersten Blick nicht erkennen kann.

Dazu bedarf es ausführlicher Recherche und Informationen aus dem

Inner Circle

 

die belegen können, dass die

 

Leitwölfe

 

der großen Zeitungen und / oder Journale sehr gern gemeinsame Sache machen.

 

Auch entstehen plötzlich Fragen, die von großer Bedeutung für eine

 

Demokratie

sind.

Wie verändern

>>> Machtkartelle <<<

journalistisches Arbeiten?

 

Verändert sich im

>>> Netzwerk der Interessen <<<

der journalistische Anspruch?

 

Wie sieht die

überwiegende Mehrheit der

48.000

deutschen Journalisten,

die nicht zu einem vermutlichen

>>> Machtkartell <<<

gehört, ihre Arbeit?

 

Was verändert sich, wenn Journalisten nicht mehr

Bürger befragen,

sondern selbst lamentierend in Talkshows auftreten.

 

Ein für viele deutschen Bürger abschreckendes Bild liefert regelmäßig Herr

 

HansUlrich Jörges

 

vom Stern, der vermehrt in Talkshows herumturnt und mit seinen wechselnden Weißheit die Zuschauer beglückt.

 

So wie Jörges denken und arbeiten die rund

 

48.000 Journalisten,

 

auf deren Botschaften sich mehr als

 

80 Millionen deutsche Bürger

 

täglich verlassen, nicht.

 

Für seriös arbeitende Journalisten und solche, die es werden wollen ist der vorgenannte somit eher ein wenig geeignetes Beispiel.

 

Die nachfolgend genannten Persönlichkeiten aus der Welt des deutschen Journalismus sind deshalb aufgerufen für

 

unabhängige und saubere Berichterstattung

 

zu sorgen:

Dr. Josef Joffe,

Herausgeber DIE ZEIT

Hans Werner Kilz,

Chefredakteur Süddeutsche Zeitung

Helmut Markwort,

Chefredakteur Focus

Dr. Thomas Schneider,

Geschäftsleitung Bauer Verlagsgruppe

Dr. Wolfram Weimer,

Chefredakteur Cicero

Prof. Dr. Christoph Fasel,

Leiter der HenriNannenSchule

Wolfgang Fürstner,

Geschäftsführer des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Dr. Wilm Herlyn,

Chefredakteur Deutsche Presse Agentur.

 

MedienMachtkartelle, geheime Absprachen

sowie

Neoliberalismus

zerstören auf Dauer

jede Demokratie und jede gesunde Gesellschaft.

 

In

Deutschland

 

muss wieder

 

unabhängiger und kritischer Journalismus

erblühen,

 

damit in der Zeit des extremen Wandels

 

Werte für alle Bürger

 

erhalten bleiben.

 

 

 

DRSB e.V.

Wir stehen für Werte

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