DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Wieder Aufstände bei Paris!
Kommt es jetzt auch in deutschen Städten zu sozialen Unruhen?
von
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Andreas Kallen
Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Heinrich Sternemann
Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.
Meerbusch, den 04. November 2006
Böse Erinnerungen an das Jahr 2005
Im Herbst 2005 hatten überwiegend Jugendliche über drei Wochen hinweg in
verarmten
Pariser Vorstädten und anderen Orten im ganzen Land randaliert.
Mehr als 9.000 Autos wurden in Brand gesetzt und zerstört.
Es waren die schwersten Krawalle in Frankreich seit fast 40 Jahren.
Viele der Randalierer waren Jugendliche afrikanischer oder arabischer Herkunft, die unter
Arbeitslosigkeit, Diskriminierung
und
mangelnde Perspektiven
litten und wohl noch heute leiden.
Die Krawalle hatten in Frankreich eine heftige Einwanderungsdebatte ausgelöst.
Bei den gewalttätigen Unruhen in Frankreich im Oktober und November 2005 handelte es sich um eine Serie von zunächst
>>> unorganisierten <<<
Sachbeschädigungen und Brandstiftungen
sowie gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei in den so genannten
Banlieues des Großraums Paris.
Danach weiteten sich die Unruhen zunächst auf das Pariser Umland wie
Seine - et - Marne oder Val - d‘Oise,
sowie auf die Städte
Lille , Rouen, Rennes, Dijon, Toulouse
und
Marseille
aus.
Völlig überraschend kam der Ausbruch der Gewalt allerdings nicht!
Doch auch wie in Deutschland üblich nahmen die französischen Politiker die Entwicklung nicht ernst.
Bereits vor dem Beginn der massiven Unruhen wurden rund 90 Autos jede Nacht in Frankreich ein Opfer der Flammen.
Nach Angaben der Versicherungskonzerne mehr als
28.000 Fahrzeuge.
Des Weiteren wurden
17 .500 Müllcontainer angezündet,
5 .760 Bushaltestellen und Telefonzellen zerstört.
3.832
Angriffe
auf
Polizei und / oder Feuerwehr
erfolgten bevor die Medien sich bemüht sahen über die Probleme der französischen Bürger zu berichten.
Bis dahin sorgte lediglich eine Serie von Brandanschlägen auf jüdische Einrichtungen für mediales Aufsehen, da dadurch die diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und Israel verständlicher weise belastet wurden.
Vollmundig versprachen die französischen Politiker Hilfe und wollten durch gezielte Analysen die Probleme in den Griff bekommen.
Passiert ist eigentlich bis heute nichts!
So ist es nicht verwunderlich, dass es erneut zu Aufständen bei Paris gekommen ist.
Knapp ein Jahr nach den sozialen Unruhen im Jahr 2005 ist es am
Sonntag, den 22. Oktober 2006
zu erbitterten Kämpfen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen.
Nur diesmal hatten die Ausschreitungen eine andere
>>> Qualität <<<.
Trafen die Bereitschaftspolizisten im Jahr 2005 noch auf unorganisierte so genannte Jugendbanden, so mussten sie zur eigenen Überraschung feststellen, dass sie jetzt auf
organisierten und gelenkten Widerstand
trafen. Gezielt wurden Spezialeinheiten der Polizei in Hinterhalte gelockt und angegriffen.
Die französische
Polizeigewerkschaft
CFTC
forderte die Regierung auf, eine
sichtbare und große
Anzahl von Bereitschaftspolizisten abzustellen, damit weiteren Angriffen auf Polizei-Patrouillen besser abzuwehren sind.
Die neuen Zusammenstöße sind wahrscheinlich nur der stufenweise Beginn einer neuen Welle
>>> sozialer Unruhen <<<.
Sicherheitsexperten rechnen mit weiteren schwersten Krawallnächten in dehnen die Polizeieinheiten massiv attackiert werden.
Einige kritische Stimmen sprechen schon vom
sozialen Überlebenskampf
der
Armen.
Der französische Innenminister
Nicolas Sarkozy
kündigte nach den jüngsten Übergriffen bereits an, dass zukünftig Angriffe auf Polizei und Feuerwehr härter bestraft werden.
Der konservative
>>> Spitzenkandidat <<<
Nicolas Sarkozy
versucht, sich als „kompromissloser Kämpfer” gegen das Verbrechen zu profilieren, da in 2007 in Frankreich Wahlen anstehen.
Zum
„kompromissloser Kämpfer”
gegen die
Armut, Arbeitslosigkeit
und
Diskriminierung
fehlt ihm womöglich die rechte „Motivation”.
Heute noch soziale Unruhen in
Paris, Lille, Rouen, Rennes, Dijon, Toulouse
und
Marseille!
Morgen schon in
Berlin, Bochum, Bocholt, Dresden, Erfurt, Gelsenkirchen
und
Frankfurt oder Hamburg?
Die deutschen Behörden fürchten nicht, dass in den deutschen Städten soziale Unruhen ausbrechen könnten.
Eigentlich, so die Annahme vieler deutscher Politiker sind unsere französischen Nachbarn historisch bedingt eher bereit zur
Revolution.
Interne Studien deutscher Sicherheitsdienste geben keinen Aufschluss über mögliche soziale Konflikte.
Nach der „Lagebeurteilung” deutscher Sicherheitsexperten gibt es keinerlei Anlass, sich Sorgen zu machen.
Aber das wurde auch gesagt vor den > Gott sei Dank < misslungenen Bombenanschlägen in deutschen Zügen.
Wann und wieso
könnten Jugendliche in deutschen Städten randalieren?
Nach den DRSB e.V. – Artikel über die wachsende
Armut in Deutschland
entdeckte auch der aktuelle
SPD-Chef
>>> Kurt Beck <<<
die Richtigkeit der DRSB - Analysen und findet, dass der Aufstiegswille der
„Unterschicht”
erlahmt ist.
Sicherlich gibt es immer mehr
deutsche Bürger,
die keine Hoffnung auf einen Aufstieg haben.
Aber das ist die Folge der
>>> Agenda 2010 <<<
einer SPD - Politik,
mit der die Seele der Partei verraten wurde.
8
Millionen
deutsche Bürger
sind direkt oder indirekt von Hartz IV abhängig
meist keine Faulenzer, sondern Arbeiter und Angestellte,
die ohne Schuld arbeitslos geworden sind
und nun
behandelt werden wie ein jugendliche Drogensüchtige.
„Die Bezeichnung”
>>> Unterschicht <<<
ist schon deshalb falsch, denn wenn heute
Opel - Ingenieure und / oder BenQ - Mitarbeiter
>>> Hartz - IV - Empfänger <<<
werden machen sie es nicht vorsätzlich!
Das Kennzeichen der Betroffenen ist nicht Unwille, sondern pure Resignation!
SPD - Chef
>>> Kurt Beck <<<
beklagt somit die eigenen Sünden und das Versagen der SPD!
In einigen unkritischen Medien hieß es auch schnell wieder:
Endlich spricht mal ein
>>> SPD - Politiker <<<
aus, dass der „Vorsorgestaat” die Aktivität der Bürger
bremst.
Und genau an dieser Stelle beginnt das
Dilemma- und Chaosdenken unserer Politiker!
Wir haben keinen Vorsorgestaat!
Die deutschen Bürger
sind versichert mit
>>> Beiträgen <<<,
die sie selbst zahlen.
Das Volumen unseres Sozialstaates ist somit nicht zu beanstanden.
Was in Deutschland
fehlt, sind
Arbeitsplätze.
Hunderttausende deutsche Bürger
werden arbeitslos
nicht deshalb weil die Firmen schlecht arbeiten,
sondern weil sie wegen der „Kapitalrendite” oder globalem „Lohndumping” dichtgemacht werden.
Die Aufgabe für unsere „lieben Politiker”, heißt die Globalisierung human zu gestalten.
Dafür fehlen den Politikern aber seit Jahren die sinnvollen Konzepte!
Blitzartig wollen sich nun die CDU / CSU und die SPD aus wahlstrategischen Gründen zum Anwalt der Abgehängten und Resignierten machen.
Sie „prostituieren” sich in nie dagewesener Form, aber mit untauglichen Mitteln.
Schon lange ist für alle Bürger klar erkennbar, dass die ehemaligen so genannten Volksparteien ihre Stammwähler verlieren.
Wenn
SPD - Chef
>>> Kurt Beck <<<
den neoliberalen und marktradikalen Weg von
>>> Gerhard Schröder <<<
fortführt, dann ist zu befürchten, dass die SPD als Partei zum Selbstzerleger werden kann.
Die CDU wird durch den
>>> Merkel - Faktor <<<
bei Wahlen noch unter die 30% Marke rutschen. Es gab im vorherigen Jahrhundert einmal Wahlen, da kämpfte die CDU noch um
50%
der Wählerstimmen und war eine echte Volks- und Bürgerpartei.
Heute erkennen die Bürger sofort:
Die politischen, ökonomischen
und
wirtschaftswissenschaftlichen
>>> „Eliten” <<<
haben keine Antwort auf die Globalisierung!
Jetzt wird hektisch und konzeptlos intern über eine neue Wirtschaftspolitik diskutiert.
Die der vergangenen zwanzig Jahre ist ja offensichtlich gescheitert.
Der geniale Ex – Vordenker der CDU
Heiner Geißler
sagte in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau:
Zitat:
>>> Kurt Beck <<<
könnte glatt Mitglied des „Wirtschaftsrates” der CDU werden.
Zitat Ende.
Damit trifft Geißler den Nagel voll auf dem Kopf.
Mit den platten Beck – Sprüchen sind die Stimmen der Arbeitslosen bei Wahlen nicht zu gewinnen.
In Wahrheit werden durch alle Politiker die
Armen und Arbeitslosen
dem
neoliberal verteufelten
Sozialstaat
wie Abfall vor die Tür geworfen.
Kein Politiker gibt den
deutschen Bürgern
Zuversicht und Hoffnung oder hat sinnvolle und lernfähige Konzepte wie es künftig weitergehen soll.
Eigentlich sind alle Parteien zurzeit auf dem absteigenden Ast, darüber können auch die „zeitweiligen” Leih – Stimmenzuwächse bei der
neosozialen
>>> FDP <<<
nicht hinwegtäuschen!
Deutschland
braucht ein Konzept für eine
moderne soziale Marktwirtschaft
und kein Herumhacken auf
leidgeprüften
Bürgern,
denen es ohnehin immer schlechter geht.
Die
DRSB e.V.
Initiative 20 / 70
steht seit 1998 für das Erfolgsmodell einer
modernen sozialen Marktwirtschaft
und würde alle deutsche Bürger zu Gewinnern der Globalisierung machen.
Die
Initiative 20 / 70
sofort jederzeit umsetzbar und macht auch aus Europa einen einheitlichem Wirtschaftsraum ohne
Lohn- und Steuerdumping.
Deutsche Bürger
stehen dann nicht mehr hilflos wie die Trottel daneben, wenn durch Lohndumping in Fernost
deutsche Arbeitsplätze
vernichtet werden und zur „Freude der Aktienkurse” Betriebe schließen müssen.
Die
Initiative 20 / 70
gibt Deutschland eine neue Perspektive.
DRSB
Nichts ist mächtiger als eine
Idee,
deren Zeit gekommen ist.
Wir kämpfen seit 19 Jahren mit der
Stimme der Demokratie
für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU,
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sichere, leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
sinnvolle, lernfähige Rentensysteme.
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