Sonderinfobrief – 03. November 2016 / Treibjagd auf die Clintons?

Treibjagd auf die Clintons?

Schon wieder veröffentlichte das FBI Dokumente über umstrittene Gnadenerlasse des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton. Bill Clinton begnadigte am letzten Tag seiner Präsidentschaft -> das war bekanntlich der 20. Januar 2001 -> eine Reihe von US-Amerikanern.

Unter anderen auch den Börsenmakler Marc Rich.

Der damalige Steuerflüchtling Marc Rich -> der vom FBI bereits gesucht wurde -> hatte sich rein vorsorglich in die Schweiz abgesetzt. Die unerwartete Amnestie von Marc Rich löste damals in den USA große Verwunderung, Nachdenklichkeit und Argwohn aus, weil seine Ex-Frau -> Denise -> zuvor großzügige Spenden an die Clinton-Präsidentenbibliothek und die Demokratische Partei überwiesen hatte. Die eingeleiteten Ermittlungen des FBI sollten deshalb überprüfen, ob es eine Verbindung zwischen der überraschenden Begnadigung und den Spenden gegeben hatte. Die FBI-Untersuchungen lösten kein Strafverfahren gegen Bill Clinton aus. Alle FBI-Ermittlungen gegen Bill Clinton und der Fall Marc Rich wurde 2005 unter dem damaligen stellvertretenden Justizminister und heutigen FBI-Chef ->

James Comey ->

geschlossen und zu den Akten gelegt. Vermutlich wollte man nach der skandalösen Affäre um ->

Monica Samille Lewinsky ->

keinen weiteren Skandal -> rund um das Weiße Haus -> nachträglich auslösen. Aus heutiger Sicht wahrscheinlich ein gravierender Fehler -> denn das FBI macht nun Ermittlungsergebnisse zu dem Fall öffentlich. Damit hat das FBI -> nur eine Woche vor der US-Präsidentenwahl -> mit der unerwarteten Veröffentlichung eines alten Untersuchungsberichts -> zu einer umstrittenen Amnestie-Entscheidung von Bill Clinton -> für eine große Überraschung gesorgt. Auf Twitter teilte das FBI mit, dass der 129 Seiten lange Bericht -> zu der 2005 abgeschlossenen Untersuchung -> online gestellt werde. Schon aufgrund der FBI-Veröffentlichungen in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton herrscht derzeit große Nervosität im Lager der Demokraten. Das Wahlkampfteam der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ist natürlich in großer Aufregung und kritisierte die erneuten Veröffentlichungen des FBI. Denn seit mehreren Tagen rauschen die Wählerzustimmungswerte für Hillary Clinton dramatisch in den Keller. Gemäß den aktuellen Umfragen soll Clinton bereits 5%- bis 8%-Punkte hinter Trump liegen. Doch sollen Umfragen sind kaum als Belastbar einzustufen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anhänger und Freude von Bernie Sanders massiv Stimmung gegen Hillary Clinton machen. Einige Sanders-Anhänger gehen sogar soweit -> dass man Hillary Clinton zum Rücktritt von der Präsidentschaftskandidatur auffordert.

Clintons Gegenwehr schwächelt enorm stark.

Der vollkommen unerwartete Schock sitzt tief. Ihr Sprecher Brian Fallon twitterte deshalb unter anderem: Dass es in dem dubiosen Fall Clinton / Rich keine Deadline zur Offenlegung gegeben habe. Deshalb sei die Veröffentlichung zum jetzigen Zeitpunkt merkwürdig. Der Sprecher des Weißen Hauses ->

Josh Earnest ->

bestätigte umgehend, dass ihm nicht bekannt sei, dass die Obama-Regierung vor der Veröffentlichung der Bill Clinton-Dokumente vom FBI unterrichtet worden ist. Im Oktober 2016 veröffentlichte das FBI alte Unterlagen Trumps Vater -> Fred Trump -> die bis ins Jahr 1966 zurück reichten. Hillary Clinton und ihr Wahlkampfteam können sich ergo nicht beschweren, dass sie nun zum willkürlichen Opfer von FBI-Ermittlungen werden. Denn die FBI-Veröffentlichungen über Trumps Vater hatte man wohlwollend zur Kenntnis genommen -> weil sie für die Kandidatur von Hillary Clinton nützlich erschienen. In Bill Clintons Amtszeiten gab es viele dubiose und irrwitzige Regelwidrigkeiten -> die nie „so“ richtig aufgedeckt oder aufgearbeitet wurden und damit der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Sollte Hillary Clinton -> am 08. November 2016 -> die Präsidentschaftswahl gewinnen -> und die Möglichkeit besteht nach wie vor -> dann würde ihr Ehemann Bill als sogenannter ->

FIRST HUSBAND ->

erster Ehemann -> wieder ins Weiße Haus einziehen können. Höchstwahrscheinlich möchten die meisten US-Amerikaner „so“ etwas noch verhindern. Aber dazu würde auch die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten völlig ausreichen.  

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