erster offener brief an herrn dr bernd kundrun

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

DRSB e.V. Rudolf - Lensing - Ring 75 40670 Meerbusch

Einschreiben mit Rückschein

Herrn

Dr. Bernd Kundrun

Vorstandsvorsitzender

 

Gruner + Jahr AG & Co. KG

Am Baumwall 11

 

D - 20459 Hamburg

 

 

Düsseldorf / Meerbusch, den 13. März 2007

 

 

Erster offener Brief an

Herrn Dr. Bernd Kundrun

Vorstandsvorsitzender der Gruner + Jahr AG & Co.KG

 

DRSB - Schreiben an Herrn Andreas Petzold vom 05. März 2007

Hier: Antwortschreiben der stern - Chefredaktion

Vom 06. März 2007 - Posteingang 08. März 2007

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Kundrun,

 

mit dem DRSB – Schreiben an den Chefredakteur der Illustrierten stern haben wir versucht, die verantwortlichen Journalisten in Ihrem Hause für das zu erwartende

„Riester – Renten – Debakel”

zu sensibilisieren.

Nach einer Veröffentlichung des

Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ( GDV )

sind vermutlich schon mehr als 8 ( in Worten: acht ) Millionen deutsche Bürger von einem möglichen Totalverlust ihrer in gutem Glauben erbrachten Einzahlungen in das bekannte invalide Rentensystem bedroht.

Analysiert und durchleuchtet man das Antwortschreiben der stern – Chefredaktion, ist festzustellen, dass die Problematik, die von dem DRSB e.V. im Schreiben vom

05. März 2007 schonungslos dargestellt wurde, entgegen der dortigen Auffassung wohl eher nur marginal bekannt ist.

 

Folgt man der Diktion des antwortenden Redakteurs

Frank Donowitz

> Redakteur Politik + Wirtschaft <

würde das zu der Situation führen, dass zunächst einmal sehr viele deutsche Bürger ihr „sauer verdientes Geld” in Kombination mit der Pseudo – Förderung höchst wahrscheinlich verlieren werden.

 

Nach der Auffassung des Herrn Donowitz würde der stern erst dann darüber berichten, wenn,

„eine nennenswerte Rechtspraxis existiert”.

 

Das bedeutet in diesem Falle, dass eine sehr große Anzahl potentiell Geschädigter gegen die deutsche Versicherungswirtschaft prozessieren und letztinstanzlich gewinnen müsste.

 

Somit lässt das Schreiben von Herrn Frank Donowitz nur den Schluss zu, dass sowohl der Chefredakteur des stern, Herr Andreas Petzold, als auch der Redakteur für Politik + Wirtschaft, Herr Frank Donowitz, die Folgen von

Ursache und Wirkung

nicht umfänglich intellektuell verarbeiten konnten.

Betrachtet man das deutsche Grundgesetz (GG), so schützt der Artikel 5 GG in besonderer Weise die Tätigkeit der Presse.

Durch das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ausdrücklich hervorgehoben, dass dieses höchste deutsche Gericht – Wächter der Verfassung – die Pressefreiheit für fundamental hält, aber gleichzeitig auch als Ansporn und beinahe Verpflichtung ansieht, investigativen Journalismus zum Wohle aller deutschen Bürger zu praktizieren.

Nach- oder mitlaufenden Journalismus > wie von Herrn Frank Donowitz in seinem Antwortschreiben vom 06. März 2007 als praktiziert dargestellt < erscheint im Zusammenhang mit dem zu erwartenden Desaster bei den deutschen Förderrentensystem unangebracht, leichtfertig und beinahe zynisch.

Wie allgemein bekannt durchleuchtet der DRSB e.V. im Rahmen der Medienkommission regelmäßig und systematisch die deutsche Medienlandschaft.

Insofern ist der Wunsch des Herrn Donowitz eine weitere kritische Begleitung der journalistischen Tätigkeit des stern auch zukünftig gewährleistet.

 

In diesem Zusammenhang erscheint es für alle deutschen Bürger interessant, wie Sie, sehr geehrter Herr Dr. Kundrun, und das von Ihnen repräsentierte Mutterhaus über diese Problematiken denken und zukünftig vorhaben, die deutsche Bevölkerung zu informieren.

Abschließend bitten wir um eine rechtsverbindliche schriftliche Genehmigung, das Antwortschreiben der Chefredaktion des stern vom 06. März 2007 auf der Website des DRSB e.V. veröffentlichen zu dürfen.

Gerne stehen wir auch zu einem persönlichen Gespräch in unserem Düsseldorfer Büro zur Verfügung.

In Erwartung Ihrer sehr geschätzten Rückantwort verbleiben wir

mit freundlichen und besten Grüßen

Ihr

Ihr

 

 

Andreas Kallen

Hans - Josef Leiting

Rechtsanwalt und Vorsitzender der

Steuerberater und Vorsitzender der

Rechtskommission des DRSB e.V.

Rentenkommission des DRSB e.V.

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