Versagen die Eliten? – Teil 161 / Wenn die Diktatur eine Tatsache ist – > wird dann die Revolution zur Pflicht?

Wenn die Diktatur eine Tatsache

ist – > wird dann die Revolution zur Pflicht?

Glauben kann angeblich Berge versetzen. Das Problem ist nur – > wer brav GLAUBT – > erkennt die Wahrheit nicht. Denn:

GLAUBEN ist – > nicht WISSEN!

Der von vielen US-Professoren, Börsen-Junkies, Managern und Journalisten lange Jahre so dargestellte und den Menschen in der EU warm verkaufte

moderne Finanzkapitalismus“

US-amerikanischer Prägung landete durch die US-Finanz- und Wirtschaftskrise bereits auf dem Müll der Geschichte. Das Scheitern ist weltweit überall klar erkennbar. Nach Offenlegung der Subprime-Krise stand nicht nur den US-Finanzmärkten eine sehr lange Durststrecke äußerst harter Regulierungen bevor, denn was noch immer als so bezeichnete

Subprime-Krise

in den Köpfen von Managern, Journalisten und Politikern herumschwirrt, ist in Wahrheit eine der tiefst greifenden Krisen des von den USA entwickelten

modernen Finanzkapitalismus“.

Dieses transformations- und kapitalmarktorientierte untaugliche US-Modell, in dem man herkömmliche extrem gefährdete Kredite in werthaltige und somit handelbare Wertpapiere umwandelte, degradierte das etablierte, bewährte und funktionierende europäische Banksystem sowie die Politiker zu einer Art

Totengräber des Geldes.

Das dubiose, höchst gefährliche und invalide US-System

originate-to-distribute

war als vermeintlich „neues“ Geschäftsmodell sogenannter „moderner“ Banken angedacht – > aber von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Selbst seriöse, stabile Bankinstitute und Landes- sowie Staatsbanken wurden dadurch nur noch zum Geld-Händler billiger Papiere und fauler Kredite abgestempelt, die noch fragwürdige Kredite vergeben durften, um sie anschließend sehr schnell weiter zu veräußern. Das von Beginn an schwer kranke US-Modell begründete seine grundlegenden ökonomischen Fehlannahmen darauf, dass ein globalisierter

Pseudo-Finanz-Markt“

vorgeblich besser in der Lage sein sollte, die wahllos „umformatierten Wertpapiere“, zu bewerten, als dazu normale Geschäftsbanken in der Lage sein könnten. Jeder Auszubildende in einer seriösen deutschen Geschäftsbank lernt bereits im ersten Lehrjahr, dass man aus schlechten und faulen Krediten keine guten Wertpapiere machen kann. Trotzdem wurde diese verlässliche, alte deutsche Bankregel während der ungesunden

Aufblähung der US-Kreditblase

völlig fahrlässig ignoriert. Kritiker wurden damit „ruhig gestellt“, dass man ihnen in unverständlicher Form „klar zu machen versuchte“, dass die „Preisermittlung“ dieser faulen Wertpapiere auf Basis zuverlässiger und valider mathematischer Risikomodelle aufbaut. Bekanntlich haben diese mathematischen Risikomodelle das reale Risiko völlig falsch eingeschätzt und auf der ganzen Front total versagt. Die Initiatoren aber versetzen noch heute Politiker und Journalisten mit unsinnigen mathematischen Spielereien in einen permanent euphorischen Zustand und gaukeln ihnen das trügerische Gefühl vor, alle Risiken – > besonders von

Staatskrediten sowie von Rettungs- und Hilfspaketen – >

seien vollkommen unter Kontrolle. Dies ist der Hauptgrund dafür, dass immer mehr Staaten den sich deutlich abzeichnenden Schwächen der untauglichen US-Modelle für oberfaule Staatsfinanzierung erliegen. Nicht nur das griechische Finanz-Desaster ist dafür ein prägnantes Beispiel. Da das wirtschaftliche Umfeld seit Jahrzehnten in den USA stetig instabiler wurde, lässt sich mit Hilfe der völlig untauglichen US-Modelle die realistische Risikostruktur nicht mehr korrekt analysieren. Man flüchtet in eine total zerstörte Schein-Welt und verschleiert die Realität. Betriebswirtschaftlich einfach dargestellt, funktionierte die angeblich moderne US-Finanzmathematik kaum noch für eine Mikromodellierung. Das sich von – > Tag zu Tag – > geschwürartig auswachsende Makrorisiko ist dadurch nicht mehr in den Griff zu bekommen. Als der DRSB bereits 1995 diese sich abzeichnende

Todesspirale des faulen Geldes

offen legte, versuchten US-Finanz-Spezialisten immer wieder, irgendwelche neuen dubiosen „Beruhigungstheorien“ aufzustellen, die den gutgläubigen deutschen und west-europäischen Anlegern erklären sollten, dass die Mutation schlechter Kredite in gute Wertpapiere doch problemlos möglich sei. Parallel wurden und werden alle DRSB – Vorstandsmitglieder jahrelang massiv unter Druck gesetzt, geschäftlich gefährdet und bedroht. Trotzdem veröffentlichte der DRSB bis heute die ungeschminkte Wahrheit.

Schritt für Schritt – >

wurden alle Problemfelder enttarnt, aufgedeckt, analysiert und ausführlich und verständlich beschrieben, damit zumindest die Menschen in unserer Heimat vor weiteren Schäden zu schützen waren. Die sich entwickelnde Krise des so genannten

modernen US-Finanzkapitalismus“

wurde zwar von einigen europäischen Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungskonzernen frühzeitig erkannt, jedoch das notwendige Herbeiführen des Endes der Verbriefung von faulen Krediten und die Einstellung der Vergabe unsinniger Staatskredite lässt bis heute noch auf sich warten. Denn in Zeiten gigantischer, fauler

Geld-Blasenbildung

wird immer sehr viel Geld von den Initiatoren des Chaos verdient. Nach dem Platzen solch ungesunder Aufblähungen wird sofort nach der großzügigen Hilfe der Staaten geschrieen, wie es auch täglich im dahinsiechenden Kunstgebilde der EU und in den USA passiert. Stets geht man nach dem alt bekannten Muster vor:

Gewinne werden privatisiert – >

Verluste dagegen werden sozialisiert.

So“ schaukeln sich Politik, Geldgeber und Medien von einem Chaos in das andere. Doch das nächste monströse Finanzdesaster steht bei den Mitgliedsstaaten in der EU, den Euroländern und den USA schon ins Haus, denn die Probleme der zurückliegenden Jahre bei der Finanzierung von maroden Staaten weisen deutliche Parallelen zur Immobilienkrise in den USA auf. Es ist immer das Gleiche vollkommen verrückte Spiel:

DIE DIKTATUR DES GELDES!

Und der obsolete krude Glaube daran – > dass ab MORGEN mit noch mehr KREDITEN alles immer besser wird. Aber – > bekanntlich ist GLAUBEN ist nicht WISSEN. Diese gefährlichen Szenarien lassen die Frage aufkommen: Was würden heute die Christen anbeten – > wenn Jesus nicht am Kreuz gestorben – > sondern von einem römischen Soldaten mit einem Gladius erstochen oder von einem Henker mit einem Beil geköpft worden wäre? Würde man dann weltweit ein

GLADIUS oder HENKER-BEIL

anbeten? Wenn also die Diktatur des Geldes eine belegbare Tatsache ist und von Politikern, von der Demokratie und vermeintlich souveränen Staaten Besitz ergriffen hat – > sollte dann die Revolution zur Pflicht werden?

WAS GLAUBEN SIE?

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