Dickicht der Selbsttäuschung
Die deutschen Einheitsgewerkschaften sowie der DGB bangen um ihre Kontrolle über die abhängig Beschäftigten in unserer Heimat. Für die meisten Arbeitslosen – > die jahrzehntelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben – > macht es kaum noch einen großen Unterschied, ob sie einige Monate – > früher oder später – > auf den unsozialen Hungerlohn des
Arbeitslosengelds II
[ Hartz IV ]
herabgestuft werden. Oder ob sie sogar „großzügig“ für die Suche nach einem versklavenden Billiglohnjob einige Monate länger Zeit bekommen, bevor dann alle Bezüge gestrichen werden und sie das jahrelang sauer Angesparte aufbrauchen müssen:
Sparbuch, Eigentumswohnung – >
Festgeld, Lebensversicherung oder Einfamilienhaus.
Am Kern der unsozialen Agenda-Politik ändert das für die Betroffenen nicht das Geringste. Angesichts des wachsenden Widerstands gegen die Auswirkungen der Agenda 2010 und der Hartz-Desaster steigen die Spannungen auch in den Gewerkschaften auf den Siedepunkt. Immer mehr aufwachende oder von der Belegschaft aufgerüttelte Betriebsräte und Gewerkschaftsbosse scheinen das Ausmaß der Ausgrenzung und Entflechtung unserer Gesellschaft zu begreifen und – > dass die volksschädliche und volksfeindliche Sozial-Politik der
Schröders, Clements, Fischers,
Steinmeiers, Merkels und Westerwelles
ein Ende finden muss. Denn durch den Ausbau des Niedriglohnsektors, die gigantische Förderung der Leiharbeit durch CDU / CSU, FDP, GRÜNE und SPD, die erweiterten Befristungsmöglichkeiten von Arbeitsverträgen sowie einem durchlöcherten Kündigungsschutz und andere Maßnahmen zur sogenannten
„Liberalisierung“
des Arbeitsrechts ist der Druck auf alle abhängig Beschäftigten dramatisch gestiegen. Diese gewollte staatliche
Förderung des Niedriglohnsektors
führt nicht nur zum Arm-Arbeiten – > sondern auch zur exponentiell ansteigenden Alters- und Flächenarmut. Nach den bereits vorliegenden Studienergebnissen sind voraussichtlich rund 74% der abhängig Beschäftigten von Altersarmut bedroht – > Tendenz steil ansteigend. Denn klar erkennbar, führen niedrige Löhne und kürzere ALG I-Bezugszeiten zu mageren Rentenansprüchen, die erheblich unter dem Hartz IV-Satz liegen werden. In diesem Zusammenhang ist der extreme Anstieg der Kinderarmut besonders schockierend. Viele Kinder können bereits von Geburt an nur noch sehr eingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Bekanntlich verhindern materielle Armut, verbunden mit sozialer und Bildungsarmut jeden sozialen Aufstieg. Dieser verheerende, völlig ungebremste soziale Niedergang geht Hand in Hand mit einer hemmungslosen Bereicherung an der Spitze der Gesellschaft, die immer öfter dekadente und obszönere Formen annimmt. Was dazu geführt hat, dass seit rund 15 Jahren durchschnittlich 230.000 bis zu 250.000 Menschen aus Verachtung gegenüber den erbrachten Leistungen, die Gewerkschaften des DGB verlassen. Selbst in größeren Betrieben hat die Gewerkschaftsarbeit massiv an Rückhalt verloren. Der schneller werdende Niedergang des DGBs ist das deutliche Anzeichen eines tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Umbruchs. Die volksschädliche und volksfeindliche
Agenda 2010
und die damit verbundenen grundlegenden Veränderungen in unserer Gesellschaftsstruktur, haben den deutschen Gewerkschaften vollkommen den Boden entzogen. Das heutige Wirtschaftsleben, auch in unserer Heimat, wird von transnationalen Mega- Konzernen und internationalen Investmentbanken, Finanzgruppen, Fondsgesellschaften und deren Lobbyisten beherrscht, die auf der ständigen Jagd nach den billigsten Arbeitskräften, den niedrigsten Steuern und den besten Rohstoffen, ein Land gegen das andere ausspielen. Man benutzt die Niedriglöhne in China, Korea und Thailand sowie anderen Ländern dazu, Löhne und Sozialstandards in unserer Heimat drastisch zu senken.
Quasi jeder Pseudo-Asylant
und Armutszuwanderer verschärft das Problem
für die abhängig Beschäftigten in unserer Heimat.
Und was unternimmt in dieser großen Not der DGB?
Schon im Jahr 2004 holte man die angeblich ideologischen Gegner in der Gestalt von McKinsey-Berater ins Haus.
Das vorgelegte Arbeitsergebnis
glich schon damals der Ausstellung eines
Totenscheins für alle Gewerkschaften.
Das Ergebnis von McKinsey ist eindeutig, denn überall in unserer Heimat setzen Gewerkschaftsfunktionäre und Betriebsräte willfährig oder ohnmächtig ihre Unterschrift unter Knebelverträge – > die Lohnsenkung, Armut und Sozialabbau besiegeln. Viele abhängig Beschäftigte in kleineren Betrieben haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Neben der Agenda 2010 wurde eine breite Front aus Unternehmerverbänden, Medien und Justiz geschmiedet, um eventuell Streikwillige zu isolieren, zu diffamieren oder sogar zu kriminalisieren. Derweil sucht man beim DGB im
Dickicht der Selbsttäuschungen
nach sinnvollen, praktikablen Lösungen. Aber – > man findet nichts Nutzmehrendes für abhängig Beschäftigte. Oder besser gesagt:
Man möchte nichts finden!
Offensichtlich hat man beim DGB noch immer nicht gemerkt, dass man durch die
volksschädliche und volksfeindliche Agenda-Politik
zum willfährigen Nachlassverwalter der Armut für die deutschen Parteien degradiert wurde. Der Kampf für die sozialen Standards hat sich nicht nur für den DGB zur größten Lebenslüge entwickelt. In immer mehr Branchen in unserer Heimat entstehen deshalb
gewerkschaftsfreie Zonen!
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