NOTHERN COASTS
Vor der Küste Lettlands und Estlands probten -> vom 11. September 2023 bis zum 23. September 2023 -> bis zu 14 NATO-MITGLIEDSTAATEN unter deutscher Führung den Bündnisfall. Die Übung wurde vom NATO-HAUPTQUARTIER als eine der wichtigsten multinationalen Übungen zur Zusammenarbeit deutscher Streitkräfte und ihrer Partner bezeichnet. Die vom ->
Hauptquartier der Deutschen Marine ->
in Rostock geleitete NATO-ÜBUNG sollte das Zusammenspiel der Seestreitkräfte der NATOMITGLIEDSTATEN verbessern. Dies umfasste generell die Kommunikation -> die Verfahren und Taktiken -> die gemeinsamen Kommando-Strukturen -> sowie die gemeinsame Logistik. Mehr als 3.000 Soldatinnen und Soldaten aus 14 NATO-MITGLIEDSTAATEN nahmen an der NATO-ÜBUNG ->
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teil. Nicht nur die sogenannten Ostsee-Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland und Schweden beteiligen sich an der NATO-ÜBUNG ->
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sondern auch Kanada, Belgien, Frankreich, Italien, die Niederlande und natürlich auch die USA. Zum Manöver-Verband gehörten rund 30 Kriegs-Schiffe und Boote -> darunter ein U-Boot -> circa 20 Luftfahrzeuge -> sowie diverse Landstreitkräfte. Die deutsche Marine beteiligt sich nach Angaben des Deutschen Bundeswehrverbands unter anderem mit der Fregatte HAMBURG -> dem Minentaucher-Einsatzboot BAD RAPPENAU -> dem Tender ELBE -> dem Seefern-Aufklärer ORION -> sowie dem Betriebs-Stoff-Transporter RHÖN an der NATO-ÜBUNG ->
NOTHERN COASTS!
Am 11. September 2023 versammelten sich die NATO-EINHEITEN im Hafen von Riga und vor der Küste -> zur Vorbereitung für die ersten Übungen auf offener See. Dabei ging es gemäß den westlichen Medienberichten beispielsweise um Minenräumung -> Seeziel-Schießen -> U-Boot-Jagd -> elektronische Kampf-Szenarien -> Zusammenarbeit mit Aufklärern und Landungs-Operationen den Schutz von Häfen.
Übrigens….
…. die deutsche Marine hatte ->
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im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Seither findet das NATO-MANÖVER nahezu jährlich in der Ostsee statt. In diesem Jahr wurde im See- und Luftraum der Küstengebiete -> sowie an den Küsten der baltischen NATO-MITGLIEDSTAATEN Estland und Lettland das Zusammenwirken von NATO-EINHEITEN geprobt. Jedoch auf Übungen in den Gewässern rund um die russische Enklave Kaliningrad wurde verzichtet. Obwohl Politikerinnen und Politiker aus den teilnehmenden NATO-MITGLIEDSTAATEN an der NATO-ÜBUNG ->
NOTHERN COASTS ->
auch als Signal in Richtung Moskau bezeichneten. Das großes Militärmanöver im Baltikum wurde zwar vom russischen Militär genau beobachtet. Von der russischen Marine in der Ostsee gab es keine Provokationen -> obwohl man mehrfach in den westlichen Medien hervorhob -> dass das NATO-MANÖVER ein deutliches Signal der Wachsamkeit aller NATO-MITGLIEDSTAATEN an Russland sein sollte. Erstmals wurde mit der NATO-ÜBUNG ->
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ein Militär-Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung an der Nordostflanke des NATO-BÜNDNISSES geprobt. Denn in den ersten Jahren der Manöver-Reihe lag der Schwerpunkt noch auf Piraterie- und Terrorismus-Bekämpfung.
Übrigens….
…. es ist schon sehr erstaunlich -> dass der Schutz von kritischer Infrastruktur -> wie zum Beispiel Pipelines oder Unterseekabeln -> diesmal kein spezielles Übungsziel des NATO-MANÖVERS war. Das Befahren der Ostsee ist nach Informationen und Einschätzung der Bundeswehr im militärischen Ernstfall für zivile Schiffe -> sowie besonders für Kriegsschiffe mit einem sehr hohen hohem Risiko verbunden. Das liege auch an der geringen Wassertiefe -> die einen idealen Einsatz-Raum für See-Minen bietet und das Manövrieren von großen Schiffen und U-Booten erheblich erschwert. Hinter den Landzungen an den zerklüfteten diversen Küstenlinien haben vor allem potenzielle Gegner ein äußerst leichtes Spiel -> sich zu tarnen und völlig überraschend anzugreifen. Die Ostsee hat mehrere Engstellen an wichtigen Wasser-Straßen -> die man durch See-Minen unpassierbar gestalten kann. Diese wichtigen Wasser-Straßen werden durch Verminung kontrollierbar gemacht. Nach den Angaben des NATO-BÜNDNISSES hatte die NATO-ÜBUNG wenig Auswirkungen auf den zivilen Schiffsverkehr -> da man das Übungsgebiet abseits der üblichen Schiffsrouten gelegt hatte. Trotzdem vertraten viele besorgte Politikerinnen, Politiker, Militär-Expertinnen und Militär-Experten aus dem „SO“ bezeichneten ->
WESTEN ->
die Ansicht -> dass die NATO-ÜBUNG ->
NOTHERN COASTS ->
eine absolut sinnlose und vollkommen überflüssige Provokation von Russland gewesen ist -> die zudem viel Geld kostete. Konflikt-Forscherinnen und Konflikt-Forscher vermuten sogar -> dass die NATO-ÜBUNG ->
NOTHERN COASTS ->
nur zur Beruhigung der aufgeregten Politikerinnen und Politiker in der baltischen NATO-MITGLIEDSTAATEN durchgeführt wurde. Denn die Angst in Lettland, Estland und Litauen vor einem Überfall der russischen Armee scheint tatsächlich zuzunehmen -> obwohl es für einem Überfall der russischen Armee auf Lettland, Estland und Litauen aktuell keinerlei Anzeichen gibt. Denn die russischen Armee ist hauptsächlich mit der Sicherung der eroberten ukrainischen Gebiete beschäftigt -> weil eine langfristige Angliederung an Russland das erklärte Ziel aus Moskau ist.
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