Gastbeitrag ANONYMISIERT / Nur ein Papier-Tiger? DIE AKTIENRENTE!

Gastbeitrag

ANONYMISIERT

 

Nur ein Papier-Tiger?

DIE AKTIENRENTE!

 

Unter einem Papier-Tiger versteht man unter anderem Schriftstücke -> die bei genauer kritischer Durchleuchtung in Wahrheit keine Bedeutung haben -> was man jedoch oftmals erst nach längerer Zeit der Beobachtung erkennen kann. Im Februar 2021 brachte die FDP ein 6-seitiges Positionspapier zu einer AKTIENRENTE heraus -> das mit den Worten schließt:

Machen wir die Rente und die öffentlichen Finanzen Enkelfit!

In den deutschen Medien wurde die AKTIENRENTE als sensationell neues Modell der Altersvorsorge herausgestellt und gefeiert. Auch wurde in den deutschen Medien der Anschein erweckt -> als sei die AKTIENRENTE eine Reform der privaten Altersvorsorge.

Davon ist heute keine Rede mehr!

Dass man Teile der gesetzlichen Rente in eine Kapital-Deckung stecken kann -> das ist wirklich nichts NEUES.

Bereits vor der Wiedervereinigung im Kalenderjahr 1990

gab es bei der gesetzlichen Rente eine Kapitalrücklage -> die laufende

Rentenverpflichtungen für mehrere Monate ohne

Zuschüsse des Bundes abdeckte!

Diese Kapitalrücklage wurde im Zuge der Wiedervereinigung aus der Notlage heraus zweckentfremdet verwendet. Die geplante Kapitalrücklage in der gesetzlichen Rentenversicherung unter der Bezeichnung Aktienrente scheint mehr oder weniger nur Symbol-Charakter zu haben -> um eine selbständige zusätzliche Rente zu simulieren. Nach dem Bericht vom Handelsblatt unter der Schlagzeile vom 04. November 2022 ->

STABILISIERUNG DER RENTE ->

will der FDP-Politiker und „noch“ amtierender Bundesfinanzminister ->

Christian Lindner ->

im kommenden Bundes-Haushaltsjahr 2023 für die AKTIENRENTE ->

10 Milliarden Euro ->

einplanen. Auswirkungen auf die Spielräume im Bundes-Haushalt 2023 soll die AKTIENRENTE nicht haben.

Um den Kapitalstock aufzubauen -> würden vom

Bund zusätzlich 10 Milliarden Euro als Schulden aufgenommen!

Als reine finanzielle Transaktion -> die nicht zu einer Ausgabe führt -> würde also die AKTIENRENTE nicht unter die Schuldenbremse fallen. Durch die AKTIENRENTE würden die Kreditspielräume im Bundeshaushalt nicht kleiner. „SO“ ist vermutlich das Kalkül des FDP-Politikers und „noch“ amtierenden Bundesfinanzminister ->

Christian Lindner ->

denn in dem Konzept-Papier zur AKTIENRENTE wird ausgeführt:

Zitat Anfang:

Die Darlehen des Bundes an die Aktienrücklage

sind in Höhe ihrer Refinanzierungskosten zu verzinsen!

Zitat Ende.

Das heißt im Klartext:

Durch die noch bestehende Bonität des Bundes ist eine günstige Verschuldung möglich -> wodurch nach den Zinszahlungen an den Bund aus möglichen Dividendenerträgen noch Gewinne übrig bleiben. In der Betriebswirtschaftslehre nennt man diese Hebelwirkung ->

Leverage-Effekt!

Das Finanzministerium führt dazu aus ->

Zitat Anfang:

Empirische Studien zeigen, dass durch Anlage am Kapitalmarkt

im langfristigen Durchschnitt höhere Erträge erzielt werden können

als Kosten durch die Kreditfinanzierung entstehen.

Zitat Ende.

Diesem Glauben an die ->

Allmacht der Finanzmärkte ->

waren zu Beginn des 21. Jahrhunderts bereits viele Bürgerinnen und Bürger beim kreditfinanzierten Zocken an der Börse erlegen. Denn weiter heißt es aus dem  Bundesfinanzministerium ->

Zitat Anfang:

Die Erträge des Kapitalstocks sollen entsprechend dem

Fahrplan der Altersvorsorge ab Mitte der 2030er-Jahre einen Beitrag

zur Stabilisierung der Entwicklung des Beitragssatzes der

gesetzlichen Rentenversicherung leisten!

Zitat Ende.

Um einen nennenswerten Effekt zu erzielen -> sollen jährlich 10 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in gleicher Form in dieses Modell einfließen.

Das heißt im Klartext:

Zocken bis der Arzt kommt!

Das Zocken würde von der angekündigten großen Rentenreform der amtierenden Bundesregierung -> gemäß dem skandinavischem Vorbild -> noch übrig bleiben -> denn die in den deutschen Medien „SO“ dargestellte „ACH SO TOLLE“ ->

AKTIENRENTE ist nur ein untauglicher PAPIER-TIGER!

Nach der gescheiterten sogenannten privaten RIESTER-RENTE ist es der zweite untaugliche Versuch der Irre-Führung der Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundebürger. Doch diesmal nicht nur von einer Bundesregierung aus SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN.

Diesmal benötigt man zur Irre-Führung noch die Hilfe der FDP!

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