2011 Die Prognose Zukunft gesichert

2011

Die Prognose

Zukunft gesichert

 

01. Januar 2011

 

Vorausgesetzt, dass uns die US – Finanz- und Wirtschaftskrise in diesem Jahr keine weiteren faulen Eier ins Nest legt, wird es eine boomende Weltkonjunktur geben können, an der die USA nicht voll partizipieren werden.

 

Die deutsche Industrie und Automobilwirtschaft wird auch in diesem Jahr die Zukunftslokomotive spielen, denn mit verkürzten Weihnachtsferien und Sonderschichten versuchten die deutschen Autohersteller schon im „alten” Jahr der großen Nachfrage Herr zu werden. Wenn die Nachfrage aus Asien anhält, wird 2011 erneut ein Rekordjahr werden können.

 

Trotz der wieder deutlich anziehenden Konjunktur sind die Automobilverkäufe 2010 auf ein niedriges Niveau abgesunken. Hier wird eine verbesserte Wirtschaftslage neue Impulse setzen. In diesem Jahr werden die negativen Effekte an den internationalen Finanzmärkten noch einmal aufwallen und das wirtschaftliche Desaster in den USA in seinem ganzen Umfang offenlegen.

Danach wird Westeuropa und nicht nur Deutschland zu seiner alten Wirtschaftsstärke zurückfinden können. Der Export kann wieder für ein wesentlich schnelleres Wirtschaftswachstum sorgen, so dass auch der Binnenmarkt davon profitiert. Lediglich die deutsche Versicherungswirtschaft sowie der Bankensektor werden noch intensiv mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sein.

 

Genaue wirtschaftliche Prognosen für diesen Bereich abzugeben, ist immer äußerst schwierig, zumal die heute noch aktiven „Eliten” in der US – Politik und Wirtschaft alle Vernebelungsregister ziehen und die Geldruckmaschinen zum vermeintlichen Systemerhalt immer schneller laufen lassen.

Besonders die „wundersame” Geldvermehrung in den USA schwächt alle globalen Finanz- und Wirtschaftssysteme. Dieses Geldvermehrungsszenario wird aller voraussicht nach die Chronologie für alle finanztechnischen und wirtschaftlichen Abläufe liefern.

Nach den weltweiten Bankzusammenbrüchen, mit dem Schwerpunkt in den USA, könnten in 2011 auch europäische und deutsche Banken direkt betroffen sein. Denn die offensichtlich gesteuerte Schulden- und Vermögensvernichtung endet vermutlich in einem möglichen Staatsbankrott der USA und könnte in der Sogwirkung natürlich den Euro stark gefährden.

 

Deutsche Banken und Versicherungsgesellschaften spürten schon im Jahr 2010 eine deutliche Zurückhaltung der Kunden beim Thema der Altersvorsorge sowie ein preiskritisches Verhalten. Höchstwahrscheinlich überträgt sich dieses Verhalten im Jahr 2011 auch auf alle Versicherungssparten. Das Kostenthema wird deshalb zu einer Verschärfung des Wettbewerbs führen, so dass vermutlich weitere Versicherungsunternehmen ihre Marktteilnahme beenden müssen. Seit nunmehr 24 Monaten drucken die USA pausenlos „frische” US – Dollars. Finanzexperten in Washington schätzen den „Neubestand” schon jetzt auf rund 10 Billionen US – Dollar.

Das fatale Geldszenario führt spätestens im Sommer 2011 zum völligen Zusammenbruch des Marktes für Staatsanleihen. Damit dürfte auch in unserer Heimat die Deflationsphase beendet sein und durch einen spürbaren massiven Preisanstieg

bei Lebensmitteln, Gütern des täglichen Bedarfs und Miete sowie Energiekosten abgelöst werden.

 

Das Thema Bankrettungspakete rückt dann erneut in den Fokus und sollte von unserer Regierung nicht weiter verfolgt werden. Selbstheilung wird wahrscheinlich der beste Weg zur Genesung werden.

Die schwere US – Finanz- und Wirtschaftskrise ist keinesfalls überwunden. An den Ausläufern werden wir in Westeuropa noch lange zu knabbern haben. Die stabile mittelständische Wirtschaft in unserer Heimat wird sich aber wie gewohnt erholen, so dass abhängig Beschäftigte davon profitieren. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Spezialisierung der deutschen Exporte auf Maschinen und andere Investitionsgüter.

Die staatliche Neuverschuldung wird auch in diesem Jahr direkte Auswirkungen auf die Steuerpolitik nehmen. Auf jeden Fall hat sich das deutsche Gesellschafts- und Wirtschaftssystem bewährt und sichert unserem Volk die Zukunft.

 

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