DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
DRSB e.V. Rudolf - Lensing - Ring 75 40670 Meerbusch
Einschreiben mit Rückschein
Herrn
Reinhard Bütikofer
Bundesvorsitzender
c/o BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Bundesgeschäftsstelle
Platz vor dem Neuen Tor 1
D - 10115 Berlin
Meerbusch, den 23. Februar 2007
Vierter offener Brief an
Herrn Reinhard Bütikofer
Bundesvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen
Dienstwagen und deren Besteuerung
Hier: Unsere offenen Briefe vom 09. Mai 2006, 09. Juni 2006
und vom 9. Dezember 2006
Sehr geehrter Herr Bütikofer,
mit den oben aufgeführten offenen Briefen hatte sich der DRSB e.V. an Sie gewandt und um Beantwortung einiger konkreter Fragen zu der Nutzung von Dienstfahrzeugen durch Sie und andere Vertreter von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN gebeten.
Leider hat der DRSB e.V. bis heute keine Antwort von Ihnen erhalten.
Folgt man Ihren Äußerungen im Interview „Der Tagesspiegel” vom 14. Februar 2007, sehen Sie die Glaubwürdigkeit Ihrer Partei wegen der Nutzung von gespendeten Limousinen des bayerischen Automobilkonzerns nicht beeinträchtigt.
Gleichzeitig appellieren Sie an BMW, sich anzustrengen und endlich energieeffizientere Autos auf die Straße zu stellen.
Womöglich ist Ihnen nicht bekannt, dass BMW außer den gespendeten 530er Modellen, auch kleinere und für die Umwelt freundlichere Fahrzeuge mit modernster Umwelttechnik herstellt. Aus den eigenen Reihen wird deshalb Ihr Verhalten schon längere Zeit heftig kritisiert.
Eigentlich sollten Sie in Sachen Umweltschutz vorbildlich sein.
In dem Interview mit dem Tagesspiegel führten Sie wörtlich aus:
Zitat Anfang:
Ich verlange von anderen nicht mehr, als von mir selbst.
Zitat Ende
Können deutsche Bürger Ihren Worten nun entnehmen, dass nach den Zielen von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN in Zukunft weder Politiker noch Bürger eine Dienstwagenbesteuerung vornehmen müssen?
Erhalten demnächst alle Bürger in Deutschland aufgrund Ihrer Äußerung unentgeltlich und unversteuert ein BMW – Fahrzeug > nach Wunsch < zur Verfügung gestellt?
Ihre Fraktionschefin Renate Künast forderte deutsche Bürger auf, japanische Autos wegen der angebotenen Hybridtechnik bevorzugt zu erwerben.
Haben
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN nach 7 Jahren Regierungsversuch
nicht schon genug deutsche Arbeitsplätze vernichtet?
Das Thema
Hybridantrieb
ist für deutsche Automobilhersteller wirklich keine Sensation der Technik.
In Vergleichstests europäischer und deutscher Automobil – Zeitschriften wurden die schweren Nachteile der vorgenannten Technik bereits schonungslos offen gelegt.
Verfallen Sie als Oppositionspartei wieder der Panikmache für den Umweltschutz?
Hat Ihre Partei zu existenzbedrohenden Problemen für deutsche Bürger keine echten Lösungen?
Ist für Sie und Ihre Partei die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in Japan wichtiger als in Deutschland?
Sind die Aussagen von Renate Künast und von Ihnen ein weiterer Beweis für die wirklichen Absichten Ihrer Partei und damit eine gewollte Demaskierung?
DRSB – Leser, die noch bekennende Wähler Ihrer Partei sind, äußern zunehmend Unverständnis über Ihre Blockadehaltung.
Was haben Sie zu verbergen, Herr Bütikofer?
In Erwartung Ihrer zeitnahen schriftlichen Rückantwort verbleiben wir
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mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf / Meerbusch |
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Udo Piasetzky |
Rechtsanwalt Heinrich Sternemann |
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Vorstandsvorsitzender DRSB e.V. |
Vorsitzender der Antikorruptionskommission |
