Tod der Kapital-Lebensversicherung
Den schleichenden Niedergang der deutschen Kapital-Lebensversicherung und die unangenehmen Begleiterscheinungen für die Millionen KLV-Kunden hat der DRSB in diversen Artikeln umfassend beschrieben und exakt vorhergesagt. Seit 1989 warnt der DRSB regelmäßig vor den schwer erkennbaren Fallen in den angebotenen Produkten der Versicherungskonzerne sowie auch vor gefährlichen oder dubiosen Vertriebsformen und den damit verbundenen extrem überhöhten Abschluss- und Vertriebskosten. Stichwort:
Strukturvertriebe!
Stets wurden die Ursachen- und Wirkungszusammenhänge durchleuchtet, sachlich analysiert und verständlich dargestellt. Auch die sehr unterschiedlichen Vertriebskanäle- und Vertriebsformen hat der DRSB leicht verständlich beschrieben.
Ross und Reiter wurde immer klar benannt.
Wer sich also umfassend informierte und auch noch andere verlässliche Informationsquellen zu Rate zog -> zum Beispiel seriöse Verbraucherschützer -> der konnte sich und seine Familie vor größeren Schäden bewahren und wirksam schützen.
Um das Wichtigste vorauszuschicken:
Ab Mitte der 50-ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts bis zur Einführung der volksschädlichen und volksfeindliche AGENDA 2010 war die deutsche Kapital-Lebensversicherung -> kurz KLV genannt -> eine sichere, meistens gut verzinste, gewinnbringende und steuerfreie Geldanlage. Denn wer länger als 12 Jahre in seinen Lebensversicherungsvertrag regelmäßig einzahlte -> der durfte beispielsweise bei Laufzeiten des Vertrages von mehr als 25 Jahren mit einer Verdopplung des eingezahlten Geldes rechnen. Am Ende der Laufzeit wurde das angesparte Geld dann steuerfrei ausgezahlt. Ein lukratives Geschäft für alle beteiligten Parteien.
Heute würde man von einer WIN-WIN-Situation sprechen.
Viele Häusle-Bauer finanzierten mit der KLV ihr Einfamilienhaus. Allgemeinmediziner oder Zahnärzte konnten mit der Hilfe der KLV -> quasi risikolos -> ihre Praxisräume finanzieren und absichern. Denn im Todesfall wurde die vereinbarte Versicherungssumme sofort fällig. Ehefrauen und Kinder waren also geschützt. Und für Millionen deutsche Arbeiter, Angestellte, Handwerker, Selbständige und Freiberufler avancierte die KLV zum beliebtesten privaten Altersvorsorgeprodukt.
Sinnvoll -> nützlich und sicher!
Jahrzehntelang hatten schwankende Aktien, dubiose Fondsanlagen, undurchsichtige Finanzprodukte oder auch das sichere Sparbuch gegen die KLV keinerlei Chancen. Bis zu dem Zeitpunkt als ein gewisser Professor Rürup eine neue Form der privaten Rentenversicherung entwickelte -> die man fortan auch Riester-Rente nannte. Der SPDler Walter RIESTER war von 1998 bis 2002 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Er diente lediglich als willfähriger Namensgeber und wurde zur Ankurbelung des Verkaufs der sogenannten Riester-Rente durch Deutschland geschickt. Gerne hielt Walter Riester überall Vorträge -> denn mit jedem Vortrag klingelte es in seiner Kasse. Grobe -> nicht belastbare Schätzungen gehen davon aus, dass der rührige SPDler mit seinen Vorträgen zur privaten Rentenversicherung circa 6 Millionen Euro verdienen konnte. Eine enorm hohe Summe, wenn man bedenkt, dass durch den Riester-Wahn die meisten Kunden ihr eingezahltes Geld verlieren können. Deshalb sprach der DRSB auch nie von Riester-Kunden -> sondern frühzeitig immer schon von ->
Riester-Opfern.
Aber zurück zur KLV -> der Deutschen liebstes Anlagekind. Die sogenannte Riester-Rente wurde am 01. Januar 2002 in Deutschland als eine zusätzliche Art der privaten Altersvorsorge eingeführt. Gemäß den Darstellungen der SPD wurde die Einführung der Riester-Rente zwingend notwendig -> da man durch die Altersvorsorgereformen in den Jahren 2000 und 2001 angeblich die durchschnittliche Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung -> kurz GRV genannt ->
von 70% auf 67% reduzierte.
Eine dreiste Lüge von SPD und GRÜNEN, denn schon im Jahr 1990 lag das sogenannten Netto-Rentenniveau nur noch bei 55,1% der Nettobezüge.Seit 1990 ist das Netto-Rentenniveau kontinuierlich weiter abgesenkt worden. 2001 lag es nur noch bei 52,6 und schrumpfte bereits 2015 auf magere 47,5 % -> abzüglich 4% für den Riester-Faktor. Das Magazin WirtschaftsWoche veröffentlichte einen Bericht unter dem Titel:
Wie der Staat heimlich bei der Rente klaut!
Denn durch den Riester-Faktor war es völlig gleichgültig -> ob ein Beitragszahler in die GRV einzahlen musste und eine Riester-Rente hat -> oder nicht. Die 4% für die Riester-Rente wird allen zukünftigen Rentenbeziehern von der Bezugsgröße abgezogen. Es stand also immer schon fest, dass die private Riester-Rente keine zusätzliche Geldquelle im Ruhestand sein sollte, sondern lediglich die vierprozentige Absenkung des Netto-Rentenniveaus ausgleichen sollte. Denn das tatsächliche Netto-Rentenniveau lag 2015 nur noch bei 43,5%. Diverse Vorausberechnungen der Bundesregierung gehen davon aus, dass das Netto-Rentenniveau 2030 nur noch maximal 43% erreichen wird. So jedenfalls steht es im Rentenversicherungsbericht 2015. Das heißt natürlich im Klartext, dass Rentenbezieher ab 2030 lediglich mit einer Altersrente von 39% ihrer ehemaligen Netto-Bezüge rechnen dürfen. Vorausgesetzt den Riester-Wahn gibt es dann noch immer. Und diese Berechnungen sind noch die positiven Annahmen. Die negativsten Vorausberechnungen gehen von einem Netto-Rentenniveau 2030 von geschätzten 27% bis maximal 31% aus. Immer vorausgesetzt, dass in den kommenden 14 Jahren nicht noch weitere heftige US-Finanz- und Wirtschaftskrisen die Weltwirtschaft erschüttern. Die deutsche KLV war also eine ->
ideale zusätzliche Geldquelle im Ruhestand ->
und hätte Schwankungen im Rentenniveau leicht ausgleichen können. Durch das Steuerprivileg stand die KLV jedoch -> für den erhofften Erfolg der Riester-Rente -> im Weg. Denn kein klar denkender Deutscher hätte -> nach kritischer Überprüfung -> dieses staatlich verordnete Geldvernichtungsmodell abgeschlossen. Deshalb strich man mit der Einführung der Riester-Rente alle steuerlichen Vorteile für die Kunden der KLV. Von nun an waren die Deutschen auf die extrem magere Riester-Förderung angewiesen. Derzeit noch 154,00 Euro pro Jahr. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass der sogenannte ->
Riester-Sparer ->
jährlich 4 % seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Riestervertrag einzahlt hat. Ist das nicht der Fall -> dann gibt es auch keine Förderung. Zur begünstigten Personengruppe gehören zum Beispiel Arbeitslose, Beamte, Bezieher von Elterngeld oder Soldaten. Mit dem Riester-Wahn wurde ein bürokratisches Monster erschaffen, dass bei den Riester-Anbietern und Riester-Opfern jede denkbare Rendite zerstörte. Aus diesen Grund forderten vor einigen Wochen sogar verantwortungsbewusste Volksvertreter die kostenunschädliche Rückabwicklung aller Riester-Verträge. Durch die NULL-ZINS-POLITIK der EZB wurde die Riester-Rente zum garantierten CASH-BURNER befördert.
Kommen wir wieder zurück zur KLV.
Es soll noch immer in unserer Heimat rund 85 Millionen KLV-Verträge, die auch noch ordnungsgemäß bespart werden. Weit über grob geschätzte 70 Milliarden Euro an Beiträgen haben die KLV-Kunden noch 2015 den Versicherungskonzernen in die Kassen gespült. Doch nun drückt der NULL-ZINS von Mario Draghi und der EZB auf die erhofften Profite der KLV-Anbieter. Noch vor der Jahrtausendwende konnten viele KLV-Unternehmen ihren Kunden 4% Zinsen garantieren. Es gab sogar KLV-Anbieter -> die ihren Kunden bis zu 7% Zins boten. Heute unvorstellbare Größenordnungen, denn bereits im Jahr 2004 garantieren deutsche Lebensversicherer ihren Neukunden nur noch Zinsen in Hohe von 2,75%. Solche Angebote sind 12 Jahre später -> ergo heute -> völlig undenkbar. Wer 0,75% oder sogar noch 1,25% Zinsen erzielen kann -> der gehört schon zu den vermeintlichen Gewinnern. Deshalb versuchen immer mehr Versicherungskonzerne den KLV-Kunden eine Kündigung vorzeitige Kündigung nahezulegen -> denn die KLV-Anbieter leiden unter den aktuellen Mini-Zinsen, die man noch für Geldanlagen erzielen kann. Wer also in der Vergangenheit hohe Renditen versprochen hatte -> gerät nun immer mehr in eine wirtschaftliche Schieflage. Regelmäßige DRSB-Leser erinnern sich sicherlich daran -> dass der DRSB noch vor der Einführung der sogenannten Riester-Rente mehrfach eindringlich vor einer solchen fatalen Entwicklung gewarnt hat. Denn der schleichende Niedergang der deutschen Kapital-Lebensversicherung war damals schon erkennbar. Der DRSB -> seriöse Tageszeitungen, Wochenmagazine sowie Verbraucherschützer warnen deshalb davor, die „freundlichen Angebote“ der KLV-Versicherer voreilig anzunehmen. Gemäß den vorliegenden Informationen erhalten vermehrt KLV-Kunden -> deren KLV-Verträge seit mindestens 12 Jahren laufen -> also noch relativ hoch verzinst sind -> zurzeit Angebote der Versicherungskonzerne den Vertrag vorzeitig zu beenden. Man verweist ungeniert auf die Steuerfreiheit und weckt imaginäre Wünsche und Begehrlichkeiten. Man verweist deutlich darauf: Wer einen KLV-Vertrag vor 2004 oder früher abgeschlossen hat, bekommt die Auszahlung der angesparten Versicherungssumme ohne Steuerabzug ausgezahlt. Immer mehr KLV-Versicherer möchten die hochverzinsten und somit teuren Verträge schnellstmöglich beenden. KLV-Kunden die nach 2004 einen KLV-Vertrag abgeschlossen haben, müssen auf alle Zins-Erträge 25% Abgeltungsteuer zahlen. Die FOCUS-Online-Redakteure Danuta Szarek und Markus Voss warnten zum Beispiel schon am 13. November 2012 ihre Leser in einem Artikel mit der Überschrift:
Der Niedergang der Lebensversicherung!
Millionen Deutsche fürchten um ihre Altersvorsorge!
Danuta Szarek und Markus Voss in absolut verständlicher Form wiesen darauf hin, dass die KLV unattraktiv geworden ist und auch die Höhe der Rückzahlung in Gefahr geraten könnte. Auch diese beiden Journalisten haben völlig richtig gelegen mit ihren Befürchtungen. Beide Journalisten berichteten auch sachlich und korrekt über ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, dass Millionen KLV-Kunden die Möglichkeit bot, ihre KLV-Verträge kostenunschädlich rückabzuwickeln. Der EuGH-Beschluss gilt aber nur für bestimmte KLV-Verträge -> die zwischen 1995 und 2008 -> abgeschlossen wurden. Die Focus-Journalisten Danuta Szarek und Markus Voss warnten sogar davor KLV-Verträge mit hohen Garantiezinsen vorzeitig zu beenden. Auch im Jahr 2012 gab es bei den KLV-Versicherern schon Überlegungen teure KLV-Verträge vorzeitig zu beenden -> obwohl es die NULL-ZINS-POLITIK der EZB noch nicht gab. Nun versuchen viele KLV-Versicherer ihre bisher treuen und gutgläubigen KLV-Kunden aus lukrativen KLV-Verträgen zu drängen. Auf Rückfragen von FOCUS Online bei KLV-Versicherern betonte der Gothaer-Versicherungskonzern, dass man aktuell lediglich die Jahresmitteilung über die Entwicklung der KLV-Verträge verschickt und seit diesem Jahr auch ein Formular zur Kündigung beilegt. Genau wie der DRSB berichtet auch der FOCUS über massive schriftliche Angebote von deutschen Versicherungskonzernen an Riester-Opfer -> deren Riester-Verträge nicht mehr bespart wurden und somit auch keine Fördergelder geflossen sind -> die Verträge einvernehmlich aufzuheben. Nach vorliegenden Informationen werden bereits knapp 50% der abgeschlossenen Riester-Verträge nicht mehr regelmäßig bespart. Also -> sehr grob geschätzte 7 bis 8 Millionen Verträge. Sollten Riester-Opfer eine kostenunschädliche Rückabwicklungen angeboten bekommen -> so sollten sie sofort zugreifen. Die erhaltenen Fördergelder müsste in solchen Fällen ohnehin das Versicherungsunternehmen dem deutschen Staat zurückerstatten. Wer jedoch noch einen hoch verzinsten KLV-Vertrag hat -> der sollte ihn so lange wie möglich behalten. Bei Entstehung von finanziellen Engpässen -> kann man den KLV-Vertrag vorübergehend für maximal 2 Jahre beitragsfrei stellen lassen. Dazu ist ein schriftlicher Antrag notwendig. Beitragsfrei gestellt KLV-Verträge haben natürlich geringere Einzahlungen -> sodass auch die Ablaufleistung des betroffenen KLV-Verträge reduziert wird. Alle KLV-Kunden mit noch hoch verzinsten KLV-Verträgen -> die derzeit nicht auf das Geld aus ihrer KLV angewiesen sind -> sollten vorzeitige Kündigungsangebote der KLV-Versicherer ignorieren. Seriöse Tageszeitungen, Wochenmagazine sowie Verbraucherschützer empfehlen genau das GLEICHE wie der DRSB. Als KLV-Kunden muss man stets berücksichtigen, dass die sogenannten Abschluss- und Vertriebskosten sowie die laufenden Verwaltungskosten von den eingezahlten KLV-Beiträgen abgezogen werden. Erst danach erwirtschafteten KLV-Kunden auf das angesparte Geld auch eine Rendite. Und über das Explodieren von den sogenannten Abschluss- und Vertriebskosten hat der DRSB mehrfach ausführlich berichtet.
Stichwort: Zillmersatz!
Den zu erwartenden baldigen ->
Tod der Kapital-Lebensversicherung
haben aber ohne jeden Zweifel SPD und GRÜNE zu verantworten. Mit der Einführung der volksschädlichen und volksfeindlichen AGENDA 2010 leiteten die SPDler Schröder und Steinmeier sowie der GRÜNE Fischer den schleichenden Niedergang der deutschen Kapital-Lebensversicherung ein. SPD und GRÜNE starteten einen Vernichtungsfeldzug gegen die sicher geglaubte zusätzliche private Altersvorsorge und verschlechterten ->quasi mit teuflischen Systematik -> die Leistungen der GRV. Damit legten SPD und GRÜNE den Grundstein für die schreckliche Alters- und Flächenarmut in unserer Heimat.
Und zwar WISSEND und mit VORSATZ!
Die Parteien mit dieser Vergangenheit sollen noch von der Mehrheit der Deutschen wählbar sein?
Warum? Wieso? Wozu?
SPD und GRÜNE verkaufen noch immer die Interessen des DEUTSCHEN VOLKES. Auch die CDUlerin Merkel und der Club ihrer atlantischen Netzwerker fährt mit Vollgas in der von SPD und GRÜNEN gelegten Spur. Deshalb wird sie auch von dem GRÜNEN Winfried Kretschmann zur Wiederwahl empfohlen. Und zwar WISSEND und mit VORSATZ! Sowie mit der stillen Hoffnung auf ein SCHWARZ / GRÜNES Bündnis für eine Regierungskoalition in Berlin.
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