DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Christian Hindahl ⋅ Heinrich Sternemann
Düsseldorf, den 01. Juli 2009
Versagen die Eliten?
Teil 21
Heiner Geißler,
der schlimmste Hetzer seit Jahrzehnten?
Während der Katholizismus eine Weltreligion ist, ist der atlantische Merkelismus auf dem Weg zur Ideologie.
Es wird in gewissen Kreisen für Aufregung und Entrüstung sorgen, denn nicht der Katholizismus und auch nicht ein ausufernder Sozialismus, sondern der atlantische Merkelismus ist die Ursache der heutigen
Armutsgefahr.
Dieser atlantische Merkelismus ist nicht nur das Medium für politische Konflikte, sondern infizierte und reformierte die CDU.
Gleichwohl polemisiert er scharf gegen Grüne und Linke.
Er gräbt sich immer tiefer in die Parteikultur der CDU ein und supervisiert den Protagonisten in Berlin, dass die CDU die einzig ausgewählte Regierungspartei sei.
Die Botschaft des atlantischen Merkelismus ist eindeutig und unveränderlich.
Er betrachtet die amtierende Parteichefin als universal gültige Volkskanzlerin mit dem staatlichen abgesegneten Daueranspruch auf das Kanzleramt.
Im Wahljahr 2005 waren es in Deutschland vor allem die Anhänger der CDU, die dem stärker aufziehenden atlantischen Merkelismus die Stimme versagten.
2,5 Millionen,
ehemals treue Wähler der CDU / CSU, blieben damals zu Hause und brachten dem Wahlverein von Angela Merkel eine herbe Niederlage bei.
Und das, obwohl gemäß der Studienergebnisse des DRSB e.V. 78,4% der CDU / CSU und 69,8% der FDP – Kernwähler eine SCHWARZ / GELBE REGIERUNG wünschten.
Die SCHWARZ / GELBEN KOALITIONS – PHANTASIEN konnten trotzdem nicht umgesetzt werden.
Die schwerpunktmäßigen neoliberalen Ziele beider Parteilager waren der Auslöser für die Beerdigung der
SCHWARZ / GELBEN KOALITIONS – PHANTASIEN.
Die Hoffnung, der aufziehende atlantische Merkelismus werde vermehrt Zuspruch unter den Unionsanhängern finden, erwies sich damals bereits als äußerst trügerisch.
Selbst nach den anhaltenden Selbstzerlegungsaktionen der SPD änderte sich die allgemeine Stimmungslage in der Bevölkerung nicht wesentlich.
Nach dem Zusammenbruch der SPD als Volkspartei entglitten die Anhänger der Sozialdemokratie ihren Ziehvätern und wechselten in die politischen Lager von Linken und Grünen. Die CDU / CSU konnte davon nicht profitieren.
Während der Kommunismus in Deutschland sanft entschlief, erlebte der radikale Sozialismus einen ungeahnten Aufstieg.
Mit der tatkräftigen Hilfe der Gewerkschaften entstand das diffuse Gefühl einer noch funktionierenden Sozialdemokratie.
Aber auch von dieser misslichen Entwicklung konnte die CDU / CSU nicht partizipieren.
Immerhin geht es um viel Macht, viel Geld und viel Einfluss.
Das war in der CDU einmal völlig anders, denn in der Amtszeit von
Heiner Geißler
als Generalsekretär wurde nicht um fragwürdige Koalitionsformen, sondern um
Mehrheiten
gekämpft.
Geißler ließ den „Sozis” keine ruhige Minute und attackierte aggressiv jede falsche Bewegung der SPD.
Mit Heiner Geißler verfügte die CDU über einen kreativen Kopf, der den aufkeimenden Kommunismus im radikalen Sozialismus
wie kein anderer vor oder nach ihm in die Schranken wies.
Viele SPDler denken noch heute mit Grauen daran, wenn Geißler wieder einmal verbal zuschlug und die Protagonisten der SPD vernichtend traf.
Möglicherweise war es eine Mischung aus Angst, Respekt und Bewunderung, als ihn der SPDler Willy Brandt als
„schlimmsten Hetzer seit Goebbels”
betitelte.
Dagegen wirken die heutigen Wahlkampf – Wortgefechte eher wie eine lauwarme Wassersuppe.
CDU – Generalsekretär Pofalla ist weit entfernt von den „geistigen Chiligerichten” eines Heiner Geißlers.
Warum sollte man auch hart kämpfen?,
fragt sich Pofalla womöglich im stillen Kämmerlein, es läuft doch alles Bestens mit der Unterstützung der atlantischen Netzwerke.
Der atlantische Merkelismus scheint für Pofalla unbezwingbar zu sein, denn die Umfrageergebnisse stabilisieren sich vermeintlich um 36% für die CDU / CSU.
Konrad Adenauer oder Helmut Kohl
hätten für solche mageren Ergebnisse jeden Generalsekretär sofort in die Wüste geschickt.
Pofalla aber entwickelte weiterhin die fatale Philosophie eines lauwarmen und äußerst bequemen Wahlkampfes.
An der Basis der CDU / CSU plädiert man für sozialausgewogene Programme, doch die Berliner Protagonisten bevorzugen eine Wahlkampfkampagne
ohne Biss, ohne Persönlichkeiten und ohne soziales Profil.
Zeile für Zeile zeigt das atlantisch geformte CDU – Parteiprogramm auf, wie unbeweglich und unfähig die CDU durch den atlantischen Merkelismus geworden ist, noch um Wählerstimmen kämpfen zu können.
Man akzeptiert innerhalb der CDU / CSU zähneknirschend, dass der atlantische Merkelismus das ganze Land mit einem gewaltigen Netzwerk krakenhaft überzogen hat und die Bevölkerung über die langfristigen Ziele vorsätzlich getäuscht wird.
Frankreich schenkte den USA die Freiheitsstatue als einen Leuchtturm, der die Heimatsuchenden der Welt willkommen heißt.
Aber diese Botschaft ist ebenso verwittert wie die Statue selbst.
Die USA dagegen schenkten Deutschland und Europa die Netzwerke der Atlantiker.
An der CDU – Basis wird deshalb schon seit längerem heftig kontrovers diskutiert:
„Ist der Weg des atlantischen Merkelismus noch der Richtige?”
Nach und nach wachen politisch engagierte Bürger auf. Während dessen hat aber der atlantische Merkelismus Tatsachen geschaffen und Deutschland systematisch unterwandert.
Aus den zahlreichen Hinweisen, Verdachtsmomenten und Spuren lässt sich bereits heute ein
Armuts – Szenario
ableiten, dass nur durch eine schicksalhafte Entscheidung verhindert werden könnte.
Denn die phantasiefreien Wahlaussagen der CDU sowie deren Werbespots, Plakate und Parolen lassen die Hoffnung auf eine Besserung nicht erkennen.
Von der einst bürgertragenden Volkspartei ist nur noch der atlantische Merkelismus des Kanzlerinnen – Wahlvereins übrig geblieben.
Die Probleme für
aktuelle und zukünftige Rentenbezieher
wachsen derweil ungebremst weiter an.
Wie sagte unlängst ein völlig frustrierter CDU – Politiker dem DRSB e.V.
Zitat:
„Hin und wieder begegnen die Politiker
der Realität und sind überhaupt nicht auf sie vorbereitet.”
Zitat Ende.
Wenn also statt 2,5 Millionen CDU – Anhänger, 3 Millionen oder sogar 5 Millionen dem
Kanzlerinnen – Wahlverein
die Zustimmung verweigern, geht dann endlich die Armuts – Ära des atlantischen Merkelismus zu Ende?
Rein aus diesem Blickwinkel betrachtet war
Heiner Geißler
seiner Zeit weit voraus und ist eher der Protagonist des Wohlstandes in Deutschland gewesen.
DRSB
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