Sonderinfobrief – 18. September 2014 / Pay the Price!

Pay the Price!

 

Ein – > JA – > zur Abspaltung von Großbritannien hätte vermutlich weitreichende politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Konsequenzen. Zunächst würden langwierige Verhandlungen anstehen. Die Konsequenzen sind teilweise schwer einschätzbar. Denn ein unabhängiges Schottland müsste völlig neue staatliche Strukturen aufbauen. Auch besteht dringender Klärungsbedarf für eine gerechte Aufteilung der Staatsschulden und über das noch vorhandene Vermögen. Und was passiert mit den Streitkräften? Wird es eine selbständige schottische Armee geben können? Die schottischen Befürworter einer Unabhängigkeit wollen den Vollzug bis zum März 2016 durchsetzen. Ein äußerst ehrgeiziger Zeitplan für die Erledigung aller Aufgaben.

Wird heute das politische Schicksal von Cameron …

besiegelt? Ein Sieg der JA-SAGER für eine schottische Unabhängigkeit wäre – > ohne jeden Zweifel – > eine herbe Niederlage für Premierminister David Cameron. Cameron hat den Briten ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft im Jahr 2017 versprochen. Eine Abspaltung des Nordteils DER INSEL wird in London natürlich das Lager der EU-Kritiker stärken. Die FREIHEIT für SCHOTTLAND könnte den Ausschlag dafür geben – > dass der Rest der Briten schneller aus dem Kunstgebilde der EU austreten möchte! Die Ausstrahlung der schottischen Botschaft wird also Großbritannien und das übrige Europa rocken! So – > oder so!

Kommt das schottische Pfund?

Der heftigste Streit zwischen SCHOTTEN und BRITEN ist auf jeden Fall die Währungsfrage. Die SCHOTTEN möchten auch weiterhin das britische Pfund als Währung verwenden. Und hier liegt ein ganz gefährlicher Knackpunkt – > denn zu London lehnt eine Währungsunion kategorisch ab. Sollte also Schottland unilateral das britische Pfund als Zahlungsmittel beibehalten – > dann wäre ohne eine eigene staatliche Zentralbank eine selbständige Geld- und Zinspolitik erheblich erschwert. Einige schottischen Banken haben für das WORSTE CASE bereits verlauten lassen – > dass man den Hauptsitz der Bank nach London verlegt. Dadurch könnte die  notwendige Geldversorgung durch die Bank of England gesichert werden. Und sollte so etwas nicht klappen – > dann hat ein selbständiges Schottland noch die Option auf den Euro. Wenn er gewünscht wird!

Camerons Argumente!

Ist David Cameron in London völlig machtlos? Muss er den Zerfall von Großbritannien erdulden? Eindeutig NEIN! Cameron ist nicht machtlos – > denn er hat noch ein AS im Ärmel. Das britische Renten- und Sozialsystem! Wäre hätte so etwas vermutet.  Die Schotten altern schneller als der britische Durchschnitt. Schottland hat landesweit die niedrigste Geburtenrate!  Das schottische Renten- und Sozialsystem profitierte deshalb von der Stabilisierung im britischen Staatsverband. Deshalb kontert auch die schottische Regierung und verspricht allen Schotten für die Zukunft ein besseres Renten- und Sozialsystem als das der Briten. Zum Beispiel sollen alle Gesundheitsdienstleistungen und Medikamente im Staat Schottland kostenlos sein. Welches AS wird stechen?

Schottland ….

ein neues Mitglied im Kunstgebilde der EU? Wie man in Brüssel bei der Ab- und Aufspaltung eines Mitgliedslandes vorzugehen hat – > dass ist in den EU-Verträgen nirgendwo geregelt. Eine große Überraschung für unsere Volksvertreter in Brüssel und Straßburg. Die Länge von Gurken hat man geregelt! Und anderen Unsinn auch. Aber eine Abspaltung von einen EU-Mitglied nicht! Kann also Schottland – > das bisher als Teil des Vereinigten Königreichs bereits EU-Mitglied ist – > es auch nach der Abspaltung bleiben? Offiziell hat Brüssel verlauten lassen – > dass sich ein neuer Staat Schottland erst einmal bewerben muss! Auch könnten andere EU-Staaten eine Aufnahme blockieren oder gänzlich verhindern. Besonders Spanien will für die Probleme mit Katalonien einen Präzedenzfall vermeiden. Und in Belgien befürchtet man die Unabhängigkeitsbewegung der Flamen könnte wieder Auftrieb erhalten! Selbst in Italien könnten die Themen Tirol oder Venedig wieder aufbrechen.

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