Sonderinfobrief – 05. November 2016 / EARLY VOTING

EARLY VOTING

Das FRÜHE WÄHLEN -> EARLY VOTING -> ist in den USA seit nunmehr rund 20 Jahren immer beliebter geworden. Es stellte sich sogar heraus, dass vor allem die Anhänger der demokratischen Partei davon regen Gebrauch machten. EARLY VOTING ist sehr bequem, sodass man sich am eigentlichen Wahltag um andere Dinge kümmern kann. Keine aufwendige Parkplatzsuche! Kein STRESS mehr vor den Wahllokalen! EARLY VOTING gilt auch als Gradmesser für das spätere Abschneiden der Präsidentschaftskandidaten. 6 Wochen vor dem Wahltermin -> am 08. November 2016 -> durften die US-Amerikaner in einigen US-Bundesstaaten schon abstimmen. Darauf freute man sich im Wahlkampfteam von Hillary Clinton, denn das FRÜHE WÄHLEN galt als gut für die demokratische Partei.

EARLY VOTING ->

den Anfang machten die US-Wähler in den Bundesstaaten Minnesota, South Dakota und Idaho. Es folgten Maryland, Maine und New Jersey. In immer mehr US-Bundesstaaten öffneten auch schon Wahllokale für einige Stunden. Bei dieser Wahl erlauben jetzt bereits 36 von 50 US- Bundesstaaten das EARLY VOTING. Das FRÜHE WÄHLEN wird in den USA immer beliebter. Über 30% der Wählerstimmen werden bereits vor dem eigentlichen Wahltag abgegeben. Auch die Briefwahl wird von vielen US-Amerikanern gerne genutzt. Das ist Wählen nach dem Motto:

Abschicken und vergessen!

Für das EARLY VOTING gibt auch handfeste politische Gründe -> wie es der DRSB bereits im Dezember 2013 und im August 2016 berichtete. Denn selbst bei Präsidentschaftswahlen ist in den USA die Wahlbeteiligung oft extrem niedrig. Mit dem FRÜHEN WÄHLEN möchte man auch die Wahlbeteiligung steigern. Die Demokraten haben seit den Obama-Wahlkämpfen in den Jahren 2008 und 2012 sehr gute Erfahrungen gemacht und enorm viele Daten über das Wahlverhalten der US-Amerikaner sammeln können. Sicherlich zunächst einmal ein ganz dicker Pluspunkt für Hillary Clinton. Über das Modell EARLY VOTING kann man gezielt -> noch innerhalb von 6 Wochen -> vor dem eigentlichen Wahltermin unentschlossene Wähler ansprechen, animieren und aktivieren. In beiden Wahlkämpfen von Barack Obama hat „so“ etwas für die Demokraten hervorragend funktioniert. Doch nun bricht im Lager der Demokraten blanke Panik aus, denn nach dem ersten FRÜHEN WÄHLEN stellte sich heraus, dass Hillary Clinton weder die Stammwähler der Demokraten -> noch Jungwähler, Afro-Amerikaner oder Wähler mit mexikanischen Wurzeln mitnehmen kann. Seit mindestens 2 Wochen appelliert Hillary Clinton deshalb auf jeder Wahlveranstaltung an die Zuhörer:

Es wird sehr knapp!

Die Demokraten brauchen jede Stimme!

Nicht zu wählen -> ist einfach keine Option!

Nach den FBI-Veröffentlichungen über Hillary und Bill Clinton brechen die Umfragewerte in allen Wählerumfragen für Hillary Clinton reihenweise ein. Seit Tagen ist ein dramatischer -> offensichtlich unaufhaltsamer -> Abwärtstrend erkennbar. Ehemalige Wähler der Demokraten werden zunehmend unentschlossener. Trump möchte man auf keinen Fall wählen -> aber Clinton auch nicht mehr. Deshalb macht sich im Clinton-Lager blanke Panik breit.

Hillary Clinton steckt fest in der Defensive!

Ihre verbalen Attacken auf Trump sowie die ständigen Warnungen vor seiner fehlenden Eignung für das höchste Staatsamt in den USA -> schlagen um und richten sich nun gegen Clinton. Plötzlich und völlig unerwartet wird in allen 50 US-Bundesstaaten über die fehlende Eignung, die Verbindungen zur Wall Street und das fragwürdige Charakter-Bild von Hillary Clinton diskutiert. Das Geißeln der sexistischen Äußerungen von Trump -> durch Clinton -> haben ihre Wirkung völlig verloren. Sie sind quasi verpufft! Sie sind im Sumpf der Clinton-Affären einfach untergegangen. Immer mehr US-Amerikaner empfinden die massiven Angriffe auf Trump als ein Armutszeugnis für Clinton. Hillary Clinton schafft es seit Wochen nicht mehr, mit eigenen sinnvollen, konstruktiven oder zukunftsorientierten Botschaften zu punkten.

Hillary Clinton scheint die Angst vor Trump zu lähmen.

Ihre größten Mängel sind jedoch immer noch das Fehlen der Glaubwürdigkeit und der klar erkennbare Mangel an Empathie sowie die maßlose Geldgier. Die unerwartete Wiederaufnahme der FBI-Ermittlungen haben diese Eindrücke erheblich verschärft und verstärkt. Diese Eindrücke zu beseitigen oder zu entschärfen ist Clinton im ganzen Wahlkampf nicht ein einziges Mal gelungen. Denn an den kaufmännischen und volkswirtschaftlichen Leistungen von Donald Trump kann die gelernte Juristin Clinton nicht rütteln. Der 08. November 2016 wird zeigen -> ob Hillary Clinton erneut der Einzug ins Weiße Haus verwehrt wird. Denn wäre an den E-Mail-Affären nichts strafrechtlich Relevantes dran -> dann wären diese Themen schon längst aus den Top-Nachrichtenplätzen in allen US-Medien verschwunden.

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