si vis pacem para bellum

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Si vis pacem para bellum

Wenn du den Frieden willst,

plane den Krieg

Ist Deutschland im Notfall zu Taten bereit?

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Steuerberater Hans-Josef Leiting

Leiter der Rentenkommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Andreas Kallen

Leiter der Rechtskommission des DRSB e.V.

 

 

Meerbusch, den 13. Mai 2006

 

 

Der Einfluss der

USA

in Lateinamerika ist lange nicht so schwach gewesen wie heute.

 

Mit dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion und dem außerordentlichen Erstarken des islamischen Fundamentalismus hat die Großmacht

 

USA

zuerst das Interesse an und danach ihre Macht in Lateinamerika verloren.

 

Trotz anhaltender

 

>>> Yankee, go home <<<

 

Rhetorik kaufen die USA nach wie vor mehr als die Hälfte der lateinamerikanischen Erdölausfuhren.

 

Nach vielen Fehlversuchen die Muskeln zu zeigen, setzen die USA nun vermehrt auf bilaterale Verhandlungen.

 

Da stellt sich direkt die Frage:

Cui bono?

Wem nützt es?

 

Bolivien will die Erdgasindustrie verstaatlichen. Mexiko, der fünftgrößte Erdölproduzent der Welt, hat seine Rohstoffe in den dreißiger Jahren nationalisiert.

 

Mexiko entdeckt ständig neue Lagerstätten, hat aber nicht die öffentlichen Mittel, um diese Energie zu nutzen.

 

Der linke Kandidat

Andres Manuel Lopez Obrador

 

könnte die mexikanischen Präsidentenwahlen gewinnen.

 

Viele Fachleute fürchten eine linkspopulistische

Allianz von Bolivien über Venezuela und Kuba bis nach Mexiko.

 

Besteht diese Gefahr wirklich?

 

 

Wie verheerend Demagogie, Populismus und die fehlende Verantwortung für Bürger sind, ist weltweit bekannt.

 

Leider haben viele Mexikaner aber den Eindruck, daß die jetzige PAN-Regierung nicht sehr viel erreicht hat.

 

Mexiko hat heute die besten Wirtschaftsindikatoren seiner Geschichte, doch bleibt die Armut riesig.

 

Mexiko ist die

siebtstärkste Handelsnation

und die

zwölftgrößte Volkswirtschaft.

 

Aber, was hat der Bürger auf der Straße davon?

 

Der mexikanische Wohlstand ist von den USA abhängig, das mehr als 80 Prozent der Exporte aufnimmt.

 

In der amerikanischen Konjunkturdelle fiel Mexiko in die Rezession, Hunderttausende Jobs gingen verloren.

 

Hat das Freihandelsabkommen mit der

EU diese Verwundbarkeit beendet?

 

Mexiko geht es nur so lange gut, wie der Preis für das Erdöl hoch ist, von dem mehr als

30%

der

Staatseinnahmen

 

abhängen.

 

Weltweite Energie-Reform und die Öffnung der Energiewirtschaft für alternative Energiespender sind unverzichtbar.

 

 

 

Schon bald beginnt in Wien der EU-Gipfel mit Lateinamerika.

 

Dort wird auch erstmals unsere

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

zu bilateralen Gesprächen mit Lateinamerika zusammenkommen.

 

Der Gipfel ist sehr wichtig, weil das riesige Potential der deutschen Beziehungen bisher nicht ausgeschöpft wird.

 

US-Präsident

George Walker Bush

 

hat deutschen Medien bereitwillig Interviews gegeben.

 

Die präsidiale Botschaft:

 

Die Ablehnung des Irak-Kriegs ist vergeben, aber in Sachen Iran ist

Geschlossenheit gefragt.

 

Die Besuche der deutschen Bundeskanzlerin in Washington wurden in Deutschland von überschwänglichem Beifall begleitet:

 

Angela Merkel

verstehe es, den Präsidenten im Weißen Hauses für sich einzunehmen.

Vollkommen unbeachtet blieb bei allem Spektakel, dass dies letztlich doch nur Kleinigkeiten sind im Vergleich zu dem, was sich da eigentlich abspielt:

 

Es geht hier nicht um die Charme-Offensive einer

deutschen Kanzlerin

und schon gar nicht um eine Charme-Offensive des

US-Präsidenten.

 

Gänzlich ohne Charme versucht der US-Präsident,

 

Deutschland

und die

deutschen Bürger

 

für seine Außenpolitik zu gewinnen.

 

Für dieses Ziel ist er plötzlich und vollkommen unerwartet bereit, sich für deutsche Talkshows und Boulevard-Zeitungen interviewen zu lassen.

 

Hierfür hat er auch den Affront der deutschen Ablehnung seines Irak-Krieges geschluckt und bekundet unbeholfen sogar Verständnis hierfür.

 

George Walker Bush

 

geht es ja auch nicht mehr um den

Irak,

es geht ihm jetzt um den

Iran.

 

Bush möchte in dieser Frage voranzukommen, braucht Unterstützung, wo immer er sie finden kann.

 

In

China

und

Russland

findet er sie nicht.

 

Plötzlich wird Moskau in Washington ein schlechtes

 

Demokratie-Zeugnis

 

ausgestellt.

 

Von Angela Merkel hat der US-Präsident zumindest einen anderen Eindruck:

 

Während Russland gemeinsam mit China das Haupthindernis für die Umsetzung einer rigorosen

Anti >< Iran >< Strategie

 

Washingtons darstellt, versicherte womöglich Bundeskanzlerin Angela Merkel, die amerikanische Strategie mitzutragen.

 

Die USA wollen das Problem auf diplomatischem Wege lösen.

 

Ist es aber nicht längst bekannt, was Diplomatie in der Denkweise des Weißen Hauses heißt?

 

Die Gegenseite muss nachgeben!

 

Ist sie dazu aber nicht bereit

 

>>> und Teheran gibt kein echtes Signal in diese Richtung <<<,

 

dann wird möglicherweise notfalls auch Gewalt anwendet.

 

Ist

Deutschland

dazu wirklich bereit?

 

Die uneingeschränkte Solidarität

mit den

USA

nach den abscheulichen Anschlägen vom

11. September 2001

 

ist bis heute

selbstverständlich

und wird von den Bürgern getragen.

 

Trotzdem, wer in Deutschland heute die erneute Annäherung an Washington feiert, der sollte sich nichts vormachen:

 

Uncle Sam’s Rekrutierungsprogramm

 

heißt einfach übersetzt:

I want you!

Aber für was?

 

Der DRSB e.V. forderte schon mehrfach:

 

Kein Blut für Erdöl!

 

Deutscher Erfindergeist

 

hat viele Möglichkeiten geschaffen mit

 

alternative Energiespendern

 

ausreichend weltweit

Energie

ohne

Blut

bereitzustellen.

 

Damit würden wir in Deutschland

 

sichere und langfristige Arbeitsplätze

 

schaffen.

 

So eine Politik hätte dann wirklich > echten <

 

Charme,

Frau Bundeskanzlerin.

 

Non quia difficilia sunt non audemus,

sed quia non audemus difficilia sunt.

 

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen,

ist es schwer.

 

 

Jeder neue Arbeitsplatz in Deutschland beendet ein

Einzelschicksal eines

 

arbeitslosen Bürgers

und

stabilisiert gleichzeitig das gesetzliche Rentensystem!

DRSB

Wir kämpfen seit 1988 für sinnvolle,

lernfähige und sichere Rentensysteme sowie für dauerhafte und sichere Arbeitsplätze in Deutschland

 

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