DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Gibt es neue Alternativen zum Kindermädchen?
JA!
Meerbusch, den 30. März 2006
von
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
Die DRSB-Artikel
Mission Familie
und
Privat ganz ohne Staat > < Die neue pure Lust auf Familie
haben bundesweit zu weiteren Reaktionen geführt, über die wir sehr gerne berichten. Den DRSB e.V. erreichten erneut mehr als
3600 Anregungen
zum Thema Kinder und Familie.
Im Herbst 2006 soll in der
Villa Ritz in Potsdam
ein dreisprachiger, privat geführter Kindergarten eröffnet werden, ganz in der Nähe der Villen von
Günther Jauch und Wolfgang Joop.
Derzeit werden Kita-Erzieherinnen gesucht, die mehrere Sprachen sprechen.
Die Kinder sollen neben Deutsch auch Englisch und Spanisch lernen und vielleicht sogar auch noch Chinesisch.
Aus der denkmalgeschützten
Villa Ritz,
einst Standesamt von Potsdam,
soll durch Umbauten eine anspruchsvolle Kita werden.
Eine Luxus-Kindertagesstätte mit Sauna, Fitness-Saal, Bodyguard und einem geplanten Bring- und Abholdienst.
Hierzu soll ein staatlich geprüfter Personenschützer als so genannter
Kindergarten-Cop
eingestellt werden der die Kinder bei Bedarf morgens mit dem Auto zu Hause abholt und sie in die Kita bringt.
Das Betreuungsangebot richtet sich speziell an Eltern, die den ganzen Tag arbeiten und deshalb wenig Zeit für ihre Kinder haben.
Allerdings müssen diese Eltern recht gut verdienen, denn die Monats-Gebühr dürfte schon zwischen
500 Euro und 1 000 Euro
betragen.
Die Kita soll von sechs Uhr morgens bis 22 Uhr geöffnet haben.
Zusätzlich können Kinder aber auch im
Kita-Palais
übernachten, wenn die viel beschäftigten Eltern auf Geschäftsreise sind.
Die Kita soll nicht nur was für Unternehmer- und Diplomatenkinder sein, bei der Monat-Gebühr scheint aber klar zu sei, dass es sich um Kinder aus finanziell gut gestellten Familien handeln muss.
Das neue Kita-Modell hat schon etwas Elitäres.
Die Stadt Potsdam unterstütze das Konzept, sagt
Jugendamtsleiter Norbert Schweers.
Auch das
Bildungsministerium
zeigte sich gegenüber der
Nobel-Kita
sehr aufgeschlossen.
"Der Kita-Bereich ist ein freier Markt",
sagt Sprecher Thomas Hainz.
"Gerade allein erziehende Eltern erhalten durch das neue Angebot mehr Flexibilität."
Allerdings wies Thomas Hainz darauf hin, dass auch an staatlichen Kitas Fremdsprachen gelernt und noch einiges mehr angeboten würde.
Auf zehn Kinder kommen zwei Erzieherinnen.
Die Nobel-Kita-Betreiber rechnen fest damit, dass die Förderung des Landes etwa ein Viertel der Personalkosten decken wird.
Das neue Betreuungsangebot ist die Alternative zum privaten Kindermädchen.
Ein solches Kita-Modell wäre wünschenswert für alle
Bürgerinnen und Bürger
die Kinder haben und / oder sich wünschen.
Mit der
Initiative 20 / 70
stellte der DRSB e.V. bereits 1989 die Grundsatzforderungen auf
Sonderausgabenabzug
für Ausbildungs- und Unterbringungskosten
der Kinder in jährlicher Höhe von
6.135,50 Euro pro Kind
1989 >< 12.000,00 DM
in Deutschland einzuführen.
Damit hätten auch Eltern die weniger vermögend sind als > zum Beispiel < die
Herren Günther Jauch und Wolfgang Joop
eine faire Chance für eine qualitativ gute Betreuung ihrer Kinder.
DRSB
Wir kämpfen seit
1988
für sinnvolle, lernfähige und sichere Rentensysteme sowie für vernünftige Familien- und Kinderpolitik in Deutschland
Familie braucht Partnerschaft!
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