fuenfter offener brief an herrn reinhard buetikofer

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

 

DRSB e.V. Rudolf - Lensing - Ring 75 40670 Meerbusch

Einschreiben mit Rückschein

Herrn

Reinhard Bütikofer

Bundesvorsitzender

 

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Bundesgeschäftsstelle

Platz vor dem Neuen Tor 1

D - 10115 Berlin

 

 

 

Meerbusch, den 14. März 2007

 

 

 

 

Fünfter offener Brief an

Herrn Reinhard Bütikofer

Bundesvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen

 

 

 

Dienstwagen und deren Besteuerung

Hier: Ihr Schreiben vom 05. März 2007

Poststempel 08. März 2007 - Posteingang 09. März 2007

 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Bütikofer,

 

zunächst vielen Dank für Ihr Antwortschreiben. Ihrer Meinung nach sind die

DRSB – Darstellungen von politischen Fakten und Fehlentwicklungen nur überflüssiges

„Wortgeklingel”.

 

Offensichtlich hat Sie gerade dieses „Wortgeklingel” wachgeläutet. Leider haben Sie aber immer noch nicht unsere Fragen vollumfänglich beantwortet.

 

Es bleibt somit weiterhin im Dunkeln, in wie weit Sie und Ihre Parteifreunde die sehr großzügigen Autospenden der BMW – Group auch ordnungsgemäß versteuern.

 

Der DRSB e.V. erwartet also auch hier eine klärende Antwort von Ihnen, gerne in der von Ihnen bevorzugten Kürze.

 

Mit den gegebenen Informationen zu Ihrem aktuellen Spendenauto einem

 

> BMW 118d <

starten Sie den untauglichen Versuch ein vorbildhaftes Umweltverhalten zu dokumentieren.

 

Zur gefälligen Information Sie erhalten deshalb beigelegt zu diesem Schreiben ein Exemplar der Fachzeitschrift

Auto Zeitung Nr. 6

 

vom 07. März 2007.

 

Ab der Seite 50 belegt diese Fachzeitschrift eindrucksvoll, welche seltsamen Blüten die Diskussion um das Thema

CO2 – Ausstoß

in Deutschland hervorbringt.

 

Sogar das „Lieblingsauto” Ihrer Parteifreundin Renate Künast hat im „realen und objektiven Test” der vorgenannten Fachzeitschrift einen deutlich erhöhten

CO2 - Ausstoß.

 

Das Potsdam – Institut für Klimafolgeforschung stellte fest, dass die momentane Kohlendioxid – Konzentration in der Atmosphäre über Deutschland zurzeit etwa 380 Milliliter pro Kubikmeter Luft ( ppm ) beträgt.

 

Würde Deutschland sofort entvölkert, hätte das nach der Ansicht der Wissenschaftler wahrscheinlich keinerlei messbare globale Auswirkungen.

 

Bekanntlich gleichen sich Gaskonzentrationen in der Atmosphäre sehr schnell aus. Um einen Effekt im Klima zu erkennen müsste die gesamte Menschheit von der Erde unverzüglich verschwinden.

 

Selbst wenn urplötzlich weltweit kein anthropogener Ausstoß von Kohlenstoffdioxid und weiteren klimarelevanten Gasen mehr erfolgt, erhöhen sich nach der Ansicht führender Wissenschaftler die Temperaturen im Laufe der kommenden 10 Jahren höchstwahrscheinlich trotzdem um

 

0,3 Celsius,

 

weil sich die bisher ausgestoßenen Treibhausgase noch immer in der Atmosphäre befinden und vermutlich weiterhin einen gewissen Einfluss auf die Klimaentwicklung haben werden.

 

Nach einer „fiktiven Entvölkerung” der Erde würden die Temperaturen langsam um wenige Grad Celsius absinken und die CO2 - Konzentration in der Atmosphäre könnte sich in circa

200 bis 500 Jahren

 

wieder auf ein so genanntes vorindustrielles Niveau von voraussichtlich 280 ppm einpendeln.

 

Vermutlich könnte sich das Ozonloch dann wieder schließen.

 

Deutschland oder die Erde von heute auf morgen ohne Menschen wünschen wahrscheinlich auch Sie sich nicht?

 

Die von Ihrer Partei erneut angefachte Hysterie erinnert an die prognostizierten Klimaschäden in den 70er- Jahren des vorigen Jahrhundert.

 

Mit ihrem Chaosgeschrei der damaligen „Scheinschützer” wurde eine bevorstehende „Eiszeit” kolportiert die bereits im Jahr 2000 ein Leben auf unserer Erde verhindert hätte.

 

Wer im vorigen Jahrhundert wirklich von der herbeigeredeten „Klimakatastrophe” einen politischen und / oder wirtschaftlichen Nutzen hatte, ist heutzutage nicht mehr zu ermitteln.

 

Bündnis 90 / Die Grünen gab es zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht!

 

Wenn deutsche Bürger die Gründe für das politische Verhalten Ihrer Partei besser verstehen könnten, würden die dubiosen Handlungen und Aussagen der politisch Verantwortlichen womöglich einen Sinn ergeben.

 

Bis dahin erscheint die Innenpolitik von

 

Bündnis 90 / Die Grünen

 

als „Diplomatie” gegen die eigenen Bürger.

 

Seitdem der DRSB e.V. gezielt die einfachsten Behauptungen von Politikern durchleuchtet, erwiesen sich viele von ihnen als falsch und manchmal sogar als schädlich.

 

Spätestens jetzt, sehr geehrter Herr Bütikofer, müsste es doch wieder bei Ihnen heftig klingeln. Für Theoretiker steckt nämlich der Teufel immer in der Praxis.

 

Die periodische Entrüstung Ihrer Partei ist doch in Wahrheit eine verinnerlichte Spielart Ihrer politischen Aufrüstung.

 

Über die völlig verfehlte Energiepolitik

der letzten 9 Jahre verlieren Sie kein Wort.

 

Dass die Industrie mit veralteten Produktionsanlagen nach wie vor einen Spitzenplatz beim CO2 – Ausstoß hält, verschweigen Sie vermutlich aus den Gründen eine spätere „Karriere” a la „Röstel” oder „Schlauch” nicht unnötig zu behindern.

 

Wie wissenschaftlich bewiesen, ziehen „Inkompetente” häufig vollkommen „irrige” Schlüsse.

 

In den meisten untersuchten Fällen beraubt sie zusätzlich ihre „Unfähigkeit”

auch noch der Möglichkeit ihr Fehlverhalten überhaupt wahrzunehmen.

 

Indem sie das Wohl anderer Bürger behindern, fördern sie ihr eigenes.

 

Für Ihre Antwort auf die Fragen zur Dienstwagenbesteuerung haben wir uns deshalb Termin bis zum

28. März 2007

notiert.

 

Außerdem bitten wir Sie uns Ihr schriftliches Einverständnis für die Veröffentlichung Ihres Schreibens auf der DRSB e.V. – Internetseite zu erteilen.

 

Für Ihre Mühewaltung bedanken wir uns im voraus.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf / Meerbusch

Ihr
Ihr

 

 

Udo Piasetzky

Andreas Kallen

Vorstandsvorsitzender DRSB e.V.

Rechtsanwalt und Vorsitzender der

 

DRSB – Rechtskommission

 

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