erster offener brief an herrn dr peter struck

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

 

DRSB e.V. Rudolf – Lensing – Ring 75 40670 Meerbusch

Einschreiben mit Rückschein

Herrn

Dr. Peter Struck

 

SPD Parteivorstand

 

Wilhelmstraße 141

D - 10963 Berlin

 

 

Meerbusch, den 07. Februar 2007

 

 

Erster offener Brief an

Herrn Dr. Peter Struck

SPD Fraktionsvorsitzender

 

 

Namensgebung für die Arbeitsmarktreformen

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Struck,

 

Ende Januar 2007 sprachen Sie sich dafür aus, Hartz nicht mehr als Namensgeber für die Arbeitsmarktreformen zu verwenden.

 

Wörtlich wurden Sie hierzu zitiert:

 

„Wer Wasser predigt, darf nicht Wein saufen!”

 

Der DRSB e.V. schließt sich Ihren Vorstellungen uneingeschränkt an und ermutigt Sie, sehr geehrter Herr Struck, Ihre Bemühungen mit allem Nachdruck innerhalb Ihrer Partei und Ihrer Fraktion im Deutschen Bundestag voran zu treiben.

 

Bereits im Januar 2006 hatte der DRSB e.V. mit dem Artikel

Personenkult um die private Altersvorsorge

 

wegen der Schlagzeilen über die Luxus- und Lustreisen der Vorstandsmitglieder des VW – Konzerns verdeutlicht, dass Personennamen in Verbindung mit politischen Modellen und Systemen denkbar ungeeignet sind.

 

Äußerst problematisch ist der Verlust an Glaubwürdigkeit politischer Modelle und Programme, wenn sie mit Personennamen verknüpft werden, deren Namensträger noch während der Einsatzzeit der Namensmodelle abtreten müssen und / oder in Negativschlagzeilen geraten.

 

Die Akzeptanz eines solchen Namensmodells und / oder Namensreform wird dann gegen Null tendieren. Mit Schmiergeld und Lustreisen will kein aufrechter Bürger in Verbindung gebracht werden.

 

Leider steht nicht nur der Name

 

> Hartz < sondern auch die Namen > Riester < und > Rürup <

 

für politische Sozialmodelle, die darüber hinaus gesellschaftlich sehr große Konsequenzen beinhalten.

 

Diese so genannten Riester – und Rürup – Renten sind für jeden Bürger persönlich ungemein wichtig.

 

Hier geht es um die persönliche Altersabsicherung und den Wohlstand jedes deutschen Bürgers in dessen Zukunft.

 

Nach vielen Jahren sind den Bürgern der Nutzen und der Aufbau der beiden völlig unterschiedlichen Modelle der privaten Altersvorsorge immer noch völlig unverständlich.

 

Kaum ein Bürger weiß mit den Begriffen

 

>geriestert < und > gerürupt <

 

richtig etwas anzufangen.

Begriffe ohne Aussage- und Nutzwert – also reine Worthülsen.

 

Der DRSB e.V. fordert deshalb weiterhin:

 

Schluss mit dem Personenkult um Sozialsysteme

 

und Schaffung einer sinnvollen, lernfähigen und gerechten Altersvorsorge für jeden deutschen Bürger.

 

Zu diesen Themen interessiert die DRSB – Leser Ihre persönliche Auffassung sehr.

 

In Erwartung Ihrer sehr geschätzten Rückantwort verbleiben wir

mit freundlichen und besten Grüßen aus Meerbusch

 

Ihr

Ihr

 

 

Andreas Kallen

Hans - Josef Leiting

Rechtsanwalt und Vorsitzender der

Steuerberater und Vorsitzender der

Rechtskommission

Rentenkommission

 

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