die nachwehen der us kriege12

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky und Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 23. November 2007

 

 

Die Nachwehen der USKriege
- Teil 12 -
Hillaryland

 

Bekommt

Hillary Diane Rodham Clinton

die Chance, die erste Präsidentin der USA zu werden?

Wird sie dann Deutschland endlich aus der

US – Knechtschaft entlassen?

 

Selbstbewusst und couragiert genug ist Hillary Diane Rodham Clinton, die schon 1991

die Prophezeiung wagte:

 

Bis zum Jahr 2010 wird eine Frau Präsidentin der USA werden”.

 

Deshalb war kaum ein amerikanischer Bürger überrascht, als am Samstag, den

20. Januar 2007, quasi zum Frühstück um 10:00 Uhr, im Mail – Postfach von Millionen amerikanischer Bürger nachfolgende E – Mail auftauchte:

 

Ich kandidiere, und ich kandidiere, weil ich gewinnen will”.

Diese äußerst zuversichtliche Botschaft an das amerikanische Volk war die erste Großtat von Hillary Diane Rodham Clinton für den Start ins Weiße Haus. Begleitend veröffentlichte die US – Senatorin ein circa zweiminütiges Video auf ihrer Webseite, in dem die Politlady ihre feste Absicht verkündete, in die Weltgeschichte eingehen zu wollen.

 

Spätestens nach Sichtung dieses Videos war vielen Amerikanern sonnenklar:

 

Hillaryland

hatte wieder unverhofft zugeschlagen.

 

Den Spitznamen „Hillaryland” kreierten Bill Clintons Wahlkampfhelfer bereits 1992 und fanden damit eine treffende Bezeichnung für ein kleines und subkulturähnliches Team der so genannten „First Lady” zurzeit von Bill Clintons Präsidentschaft.

 

Hillary Diane Rodham Clinton war und ist stolz auf dieses Team, das

 

Diskretion, Loyalität und Kameradschaft

 

zum eigenen Ethos erhob.

 

Aus „Hillaryland” drangen keine Informationen ungeprüft an die Öffentlichkeit. „Hillaryland” war damit genau das Gegenteil des Präsidentenstabes.

 

Kritische Stimmen in Washington behaupten sogar, dass die Macht und der Einflussgrad von „Hillaryland” locker das Imperium des Kennedyclans in den Schatten stellen.

 

In vielerlei Hinsicht wird das System „Hillaryland” mit dem disziplinierten und verschlossenen Netzwerk von George Walker Bush verglichen.

 

Als die ehemalige „First Lady” in den US – Senat einzog war das auch der Verdienst von „Hillaryland”.

 

Dieses besondere Politteam hat sich eine Struktur geschaffen, die selbst die glühenden Anhänger der so genannten „Bushworld” in Erstaunen versetzt.

 

Zum Beginn ihres Präsidentschaftswahlkampfs befanden sich bereits mehr als 180 Mitarbeiter auf der Gehaltsliste von Hillary Diane Rodham Clinton.

Rund 120 „Hillarylander” arbeiten ausschließlich in dem Wahlkampfteam. Circa 60 „Hillarylander” beschäftigen sich mit Senatsangelegenheiten.

 

Wer nachlässig arbeitet und es an Loyalität fehlen lässt oder sogar indiskret wird, muss mit harten Strafen und weiterführenden Konsequenzen rechnen.

 

Hillarylander”

haben deshalb große Angst vor repressiven Maßnahmen von

Hillary Diane Rodham Clinton.

Obwohl der womöglich ersten US – Präsidentin Hundertschaften von unbezahlten wissenschaftlichen Beratern, Strategen und Gutachtern zur Verfügung stehen, ist ihr Ehemann Bill, nach wie vor, der wichtigste Berater von „Hillaryland”.

 

In seiner bekannt oberflächlichen Art testet Bill Clinton in der Öffentlichkeit geplante Formulierungen, die dann von den „Hillarylandern” je nach Reaktionen gezielt ausgewertet werden.

 

Nahezu mit Bravour meistert der ehemalige US – Präsident die Aufgabe, seiner Ehefrau unliebsame Medienvertreter auf Distanz zu halten.

 

Nach seinem bewährten „Billy – Info – System” erhalten freundliche Journalisten kleine Informationsbrocken, mit denen sie in den meisten Fällen nicht viel anfangen können.

 

In Intervallen werden nach einem strengen Regularium handverlesene Medienvertreter zu so genannten „inoffiziellen” Interviews gebeten. Anschließend dürfen diese Auserwählten die Botschaften in der Welt verbreiten.

 

Kritische oder gar unbequeme Journalisten werden bis aufs Messer bekämpft und müssen mit gezielten aggressiven Gegenangriffen rechnen.

 

„Hillaryland”

ist damit eine perfekte und gigantische Wahlmaschine, der in den USA immer mehr Bürger ihr sauer verdientes Geld spenden.

 

Aber auch die Mächtigen und großen Geldgeber schwenken auf die Linie von „Hillaryland” ein, so dass unabhängige Beobachter des Geschehens damit rechnen, dass „Hillaryland” zwischen

 

150 bis 200 Millionen US – Dollar

 

aufgebracht haben wird, wenn im Januar 2008 die Vorwahlen beginnen.

 

Das ist ein sehr respektables Ergebnis für eine Frau die in den USA nur deshalb erst richtig bekannt wurde, weil ihr vermutlich häufig untreuer Ehemann und damaliger US- Präsident, 60 Minuten bei dem Bezahlsender CBS reumütig verlauteten ließ:

 

„Ich habe Fehler eingestanden”

und

„Ich habe zugegeben, dass ich in meiner Ehe Leid verursachte”.

Durch diesen Auftritt im Fernsehen war plötzlich die „First Lady” total anders als alle Politikergattinnen, die man in den USA bisher erleben durfte.

 

Erst ab diesem Zeitpunkt beschäftigten sich die US – Bürger mit

 

Hillary Diane Rodham Clinton.

 

Hillary Diane Rodham wurde am 26. Oktober 1947 in Chicago, Illinois geboren.

Angeblich verbrachte sie eine glückliche Kindheit im Chicagoer Vorort Park Ridge.

 

Hillary Diane Rodham und ihre Familie waren aktive Kirchenmitglieder in der First United Methodist Church in Park Ridge.

 

Der Vater Hugh Rodham war ein kantiger Waliser aus Scranton in Pennsylvania. Hugh Rodham war Handelsvertreter für die Colombia Lace Company und soll immer fleißig gearbeitet haben.

 

Bei der Colombia Lace Company lernte er auch seine spätere Ehefrau Dorothy Howell kennen.

 

Die Rodhams bekamen 3 Kinder Hillary, Hugh junior und Tony. Als erfolgreicher Unternehmer konnte sich Hugh Rodham senior ein eigenes Haus sowie einen Cadillac leisten.

Seine Textilfirma „Rodrik Fabrics” ermöglichte der US – Familie ein gutes Leben und war der Garant für eine erstklassige Ausbildung der Kinder.

 

So ist es nicht verwunderlich, dass Hillary Diane Rodham die Elite – Schule

 

Wellesley College

 

besuchen konnte, die zu den so genannten – Seven Sisters Colleges – gehört.

 

In den 1970er Jahren studierte Hillary Diane Rodham Rechtswissenschaft an der Yale University. An der University lernte sie ihren späteren Mann Bill Clinton kennen, den sie 1975 heiratete. Im Jahr 1980 wurde die gemeinsame Tochter Chelsea Clinton geboren.

 

Hillary Diane Rodham Clinton arbeitete als Rechtsanwältin in der renommierten Anwaltskanzlei Rose in Little Rock und erhielt eine Professur an der Law School der University of Arkansas.

 

Als Bill Clinton im Jahr 1978 zum Gouverneur von Arkansas gewählt wurde, legte „HDRC” ihr Lehramt als Juraprofessorin nieder.

 

Ihre ersten Gehversuche im Politikgeschäft machte „HDRC” in Washington als Rechtsberaterin für den Justizausschuss des amerikanischen Repräsentantenhauses im Jahr 1974.

 

„HDRC” stellte massenweise Beweismaterial zusammen, auf deren Basis ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Richard Nixon aufgrund der

Watergate – Affäre eingeleitet werden konnte.

 

Nachdem Bill Clinton 1992 das erste Mal zum Präsidenten der USA gewählt worden war, zog „HDRC” mit der Familie im Januar 1993 in das Weiße Haus ein.

 

Sofort übernahm „HDRC” den Vorsitz der so genannten

 

Task Force of National Health Care Reform,

 

damit im Auftrag der US – Regierung eine Gesundheitsreform geplant werden konnte.

Die ausgearbeiteten Vorschläge dieser Task Force wurden jedoch alle abgelehnt.

 

Bereits im November 2000 wurde sie selbst als Politikerin aktiv und bewarb sich erfolgreich um das Amt der Senatorin für den US – Bundesstaat New York.

 

Seit 2001 ist sie Senatorin für den US – Bundesstaat New York im Senat der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

Im US – Senat sitzt „HDRC”

unter anderem im Ausschuss für die US – Streitkräfte.

 

Bei den Senatswahlen am 07. November 2006 wurde sie in ihrem Amt mit 67% der Stimmen wiedergewählt.

 

Nachdem sich ihr stärkster innerparteilicher Mitbewerber

 

Barack Obama

 

im ständigen Meinungs – Sinkflug befindet, liegen zwischen

 

HDRC

Hillary Diane Rodham Clinton

 

und der US – Präsidentschaft nur noch die gigantisch großen Hürden des

 

IrakKrieges und der IrakPolitik”.

 

Denn die Senatorin Hillary Diane Rodham Clinton stimmte im Jahr 2003 im Senat für den Irak – Krieg.

 

Diese Zustimmung zum Irak – Krieg geht zurzeit nicht spurlos an „HDRC” vorüber. Wie eigentlich alle US – Politstars hat „HDRC” riesige Angst vor einem Salto rückwärts.

 

Auf der einen Seite möchte „HDRC” nicht als Anti – Patriotin verschrien werden, auf der anderen Seite möchte sie sehr gerne standhaft für den Rückzug der US – Truppen plädieren, ohne jedoch die staatsmännische Würde zu verlieren.

In der perfiden Manier von Bill Clinton versucht „HDRC” sich nun in kleinen Schritten von ihrer ursprünglichen Unterstützung des Einmarsches zu entfernen.

 

Dadurch steht „HDRC” nicht nur bei den demokratischen Wählern, die gegen den Krieg sind, hoch im Kurs.

 

In „Hillaryland” üben deshalb die

„Hillarylander” den gemeinsamen politischen Eiertanz.

 

Die Vokabel des Teufels scheint inzwischen das „böse Unwort”

 

„Rückzug”

 

zu sein, das „teuflisch” fest an die amerikanische Diskussion um den

US – Armeeeinsatz gekoppelt ist.

 

Geschickt agierend wird versucht, dass niemand „HDRC” einem politischen „Flipflop” unterstellen kann.

 

Geradezu mit einer dialektischen Gewalt und einer unendlich feinsinnigen Rethorik reden die Verschworenen aus dem „Hillaryland” von einem

 

blurring"

- Verwischen -,

 

als ob von einer politischen Geigentechnik die Rede wäre und nicht von einem der brutalsten US – Überfälle auf einen Erdölproduzenten im Nahen Osten.

 

Beinahe schon behutsam spricht

 

Hillary Diane Rodham Clinton

 

dann manchmal davon, diesen Krieg

 

over there

 

doch endlich zu beenden, wohlwissend, dass die neoliberalen wirtschaftlichen Interessen ihrer Gönner, also der mächtigsten 250 Familien in den USA direkt betroffen sind.

 

„HDRC” weiß sehr genau, dass im Irak die Lage täglich schlechter wird und nach einem Abzug der US – Armee sich die wirtschaftliche Gesamtsituation in den USA zum größten Desaster in diesem Jahrhundert entwickeln wird.

 

Aufmerksam liest sie die Berichte der US – Geheimdienste, die ein Abdriften der muslimischen Staaten von der US – Ideologie voraussagen.

 

Dass Afghanistan nicht zu halten ist, wissen die Mächtigen in Washington seitdem sie die Polit – Marionette Karsai installierten. Wenn aber auch noch Pakistan fällt, wird sich vermutlich der gesamte Nahe Osten gegen die USA richten.

 

Denn wer wie Barack Obama und viele republikanischen Politiker glaubt, man könne im Irak die US – Truppen einfach zurückziehen und auf eine „fröhliche Reise” durch die Krisenregion schicken, der lebt auf einem anderen Planeten.

 

Dass George W. Bush seine wachsende Einsamkeit in der Weltpolitik ertragen muss, rührt daher, dass er vollkommen ahnungslos mit apokalyptischen Kräften die

US – Außenpolitik betrieben hat und immer noch betreibt.

 

George W. Bush

 

ist keine „lahme Polit – Ente” und er kann mit der Machtausstattung seines Amtes noch sehr viel Unheil anrichten.

 

Mit tödlicher Sicherheit hat der zukünftige US – Präsident deshalb mit den Problemen der drohenden Klimakatastrophen und mit der Verfestigung des Glaubens im Nahen Osten zu kämpfen.

 

Auch der islamisch motivierte Terror wird für die USA der dunkle Begleiter der nächsten 30 Jahre werden.

 

Die vorgenannten Szenarien

werfen schon heute ihren Schatten voraus.

 

Ist es „nur” grenzenlose Naivität, wenn sich amerikanische Politiker an die Tradition des

Lost Cause",

 

der heldenhaften, aber verlorenen Sache klammern?

 

Der so genannte „Lost Cause” könnte womöglich den Ruf von George Walker Bush, trotz seines politischen Versagens, nachhaltig sichern, hilft aber dem nächsten

US – Präsidenten nicht weiter.

 

HDRC

Hillary Diane Rodham Clinton

 

weiß, dass ein Abschied Amerikas aus der Region des Nahen Ostens eine Frage von wenigen Jahren sein kann.

 

Der dann nachfolgende „Lost Cause" wird höchstwahrscheinlich die wirtschaftliche Niederlage der USA auf allen Weltmärkten werden.

 

HDRC

Hillary Diane Rodham Clinton

 

wird vermutlich schon aus diesen Gründen – als mögliche erste US – Präsidentin – die populären Rückzugspläne bremsen und die Linken und Pazifisten in ihrer eigenen Partei beruhigen, denn mit Senator Barack Obama wollen schon heute die wenigsten

 

„Hoffnung wagen”.

 

Obamas liberale und soziale Zielsetzungen sind nicht geeignet, die amerikanische Nation zu retten oder auch nur zu stabilisieren.

 

Wirtschaftsprobleme, Terrorbekämpfung und Sozialpolitik sind die Hauptaufgaben der neuen Frau oder des neuen Mannes im Weißen Haus.

 

Eine realistische Bestandsaufnahme der US – Außenpolitik fordert zudem ein rasches Überdenken der Partnerbehandlung.

 

Verlässliche Partner und gute Freunde

sind die beste Basis, nicht nur in Krisenzeiten.

 

Wer also Deutschland aus der US – Knechtschaft entlässt, gewinnt wahrscheinlich beides.

 

Wer aber weiterhin auf weltweite Dominanz, baut betreibt eine Politik nach dem Motto:

 

Die Welt ohne uns

 

und isoliert auf Dauer sein ganzes Volk.

 

Vielleicht hilft

HDRC

Hillary Diane Rodham Clinton

 

die kluge Aussage der kanadischen Politikerin Charlotte Whitton:

 

Zitat

Was immer Frauen auch tun, sie müssen alles doppelt so

gut machen wie die Männer, damit man sie für halb so gut hält.

Glücklicherweise ist das nicht allzu schwer”.

Zitat Ende.

 

Es wäre dem amerikanischen Volk zu wünschen, dass es eine politische Führerin erhält, die mit Integrität und persönlichem Können, Amerika in eine sichere Zukunft führen kann.

 

Nur mit militärischer Gewalt und dem Willen zur Ausbeutung anderer Staaten wird das aber nicht gelingen können.

 

Womöglich bewahrheitet sich ja der Lieblingsspruch von Bill Clinton:

 

„Das amerikanische Volk macht immer das Richtige.

Im Jahr 2008 wird es nun entscheiden, ob Hillary,

die 8 Jahre lang im Weißen Haus gelebte Geschichte erfuhr,

bald im Weißen Haus selbst Geschichte gestalten darf”.

 

Wenn

HDRC

Hillary Diane Rodham Clinton

 

Deutschland aus der 63-jährigen US – Knechtschaft entlässt, gestaltet sie nicht nur die Geschichte, sondern würde sie schreiben.

 

Deutschland könnte dann seinen eigenen

 

Unabhängigkeitstag

 

- mit Freunden aus den USA – feiern.

Formularbeginn

 

 

 

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