Riesterrente – > Solvency – > Eurobonds
Neuauflage der geräuschlosen Kriegsfinanzierung?
Der Begriff der geräuschlosen Kriegsfinanzierung wurde durch die Kriegsfinanzierung der Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg neu geprägt. Aufgrund der gemachten Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg war die Finanzierung von Kriegskosten über Kriegsanleihen wegen der vollständigen Entwertung der Kriegsanleihen durch die Hyperinflation nach dem 1. Weltkrieg massiv behindert. Deshalb mussten zur der sogenannten
geräuschlosen Kriegsfinanzierung
Sparkassen, Banken und Versicherungen für die verdeckte Kriegsfinanzierung gleichgeschaltet werden. Alle Finanzdienstleistungsunternehmen wurden verpflichtet, Staatsanleihen zu zeichnen und Staatskredite zu vergeben. Die Staatsschulden bei Banken wuchsen ins Unermessliche, ohne dass die Bevölkerung davon etwas merkte. Parallel dazu förderte man das Sparen mit der Aktion
EISERNES SPAREN!
Von den Arbeitgebern wurden die Sparraten steuer- und sozialversicherungsfrei einbehalten. Über das so dargestellte
EISERNE SPARBUCH
durfte frühestens ein Jahr nach Kriegsende verfügt werden. Aufgrund eines sehr ungünstig ausgesuchten Rechenbeispiels entstand in der Bevölkerung anfangs der Eindruck – > dass nur Arbeitnehmer mit hohem Einkommen begünstigt werden sollten. In der Bevölkerung kamen damals berechtigte Befürchtungen und Zweifel auf – > dass man die Sparbücher konfisziert oder auf die Leistungen der Altersvorsorge anrechnet. Die schweren militärischen Rückschläge ab Mitte 1943 ließen das Vertrauen der Deutschen rapide schwinden und die DEUTSCHEN zogen ihre Ersparnisse von den Banken ab.
Man hortete lieber das Geld zu Hause.
Weil das geliehene Geld der DEUTSCHEN im Krieg aber sinnlos verbraucht wurde – > musste man blitzartig auf die Finanzierung über die Notenpresse – > ergo das Drucken frischen und wertlosen Geldes – > begann. Dieses führte bekanntlich später zu einer extrem hohen Inflation.
Nach dem 2. Weltkrieg folgte deshalb die Währungsreform.
Bekanntlich wiederholt sich Geschichte. Das Nazi-Modell des
EISERNEN SPARENS
diente – > rein sachlich betrachtet – > quasi wie eine Blaupause für die so genannte
BAV
Betriebliche Altersvorsorge
und die beiden gescheiterten Modelle der privaten Altersvorsorge
Riester und Rürup.
Die Auszahlungssperre des – > Eisernen Sparbuchs – > eingeführt im Jahr 1941, wurde mit der Unvererblichkeit von Riesterrente und Rüruprente sowie der Unkündbarkeit der Rüruprente nach 60 Jahren in leicht veränderter Form neu aufgelegt. Die krude Forderung vieler Volksvertreter nach dem Zwangsriestern bekommt unter dem Aspekt der Zwangsenteignung ein besonders fades Geschmäckle. Bei der Riesterrente wird noch immer gebetsmühlenartig betont, dass man die unteren Einkommensschichten besonders FÖRDERN [ ? ] möchte. Systematisch ausnehmen und verarmen wäre der richte Begriff. Vermutlich dient Förderhinweis nur dazu – > die alter Fehler aus der Zeit der Nationalsozialisten nicht zu wiederholen. Bei der Rüruprente handelt es sich um eine rein fiskalische Förderung, die jährlich 20.000,00 Euro Versicherungsbeiträge pro Person vermeintlich begünstigt. Befürchtungen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung – > die eine Anrechnung der Ersparnisse auf die Auszahlung der Altersvorsorge vermutete – > verschleierte man hinterlistig mit dem Scheinargument vermeintlichen Hartz-IV-Sicherheit der Riesterverträge. Der erneute Versuch – > nach dem 2. Weltkrieg – > der gezielten Gleichschaltung der Banken aus Sparkassen, Volksbanken und Geschäftsbanken ist bisher nicht gelungen. Auch scheiterte bis heute der massive Angriff der US-Ratingagenturen auf das deutsche Geschäftsmodell der Volksbanken und Sparkassen – > weil sich das geschlossene Verbundsystem noch nicht knacken ließ. Die Gleichschaltung gelang lediglich bei den Landesbanken und anderen Staatsbanken [ siehe hierzu die DRSB-Berichte: WestLB und IKB ]. Die Funktion einer systemischen Gleichschaltung der Banken übernimmt heute – > ersatzweise – > die Europäische Zentralbank EZB im Kunstgebilde der EU. Deshalb das unkontrollierte Drucken von Euros! Seit HEUTE – > dem 09. März 2015 – > läuft das Aufkaufprogramm der EZB vorrangig für wertlose Staatsanleihen und andere wertlose Wertpapiere an. Der EZB – Präsident Draghi beabsichtigt angeblich mit dem Drucken von Billionen von Euro gegen eine drohende Deflation ankämpfen. Draghi wird genau das Gegenteil erreichen. Das unverständliche Verhalten der EZB wird alle Euroländer – > früher oder später – > in eine Hyperinflation stürzen.
Wer kann jetzt noch
unseren Politikern Glauben schenken können?
Die glücklose Nachahmung der geräuschlosen Kriegsfinanzierung entlarvt unsere Volksvertreter – > denn vor der Bundestagswahl 2002 fasste der SPDler Gerhard Schröder seine Haltung zum Irak-Krieg zusammen:
Wir sind zu Solidarität bereit.
Aber dieses Land wird unter meiner
Führung für Abenteuer nicht zur Verfügung stehen.
Schon vergessen? Mit diesen zwei Sätzen gewann der SPDler Schröder die Bundestagswahl im Kalenderjahr 2002 gegen CDU / CSU. Die damalige Oppositionsführerin – > und heutige Bundeskanzlerin Merkel – > versuchte mit den Worten
Gerhard Schröder spricht nicht für alle Deutschen – >
dagegen zu halten und hätte vermutlich bei einem Wahlsieg direkt in das dubiose Kriegsabenteuer im Irak eingegriffen. Aber – > was meinte der vermeintliche Friedenskanzler Schröder mit den Worten:
Wir sind zu Solidarität bereit?
Die Solidarität der Waffenbrüderschaft war es damals nicht. Der Unterschied der Methode zur aktuellen geräuschlosen Kriegsfinanzierung ist lediglich – > dass man sich nicht direkt an Kriegsabenteuer der USA beteiligt – > sondern indirekt die US-Kriege verdeckt finanziert. Gab es ergo einen großen geheimen Deal zwischen Bush und Schröder? Wir – > die USA – > machen die Drecksarbeit und ihr DEUTSCHEN finanziert die Drecksarbeit unserer Kriegsabenteuer? Wenn die Kriege gewonnen sind, bekommt Ihr DEUTSCHEN das Geld über die Kriegsbeute zurück! Ein solcher geheimer Deal könnte Schröders Aussage heute besser verständlich machen:
Zum Regieren brauche ich nur BILD,
BamS [ Bild am Sonntag ] und Glotze!
Wurde Schröder aufgrund des Deals mit der Hilfe seiner Freunde aus den USA und den Medien gezielt nach oben geschrieben? Warum durften die Medien kein kritisches Wort über die Konstruktionsfehler der Riesterrente verlieren [ siehe hierzu: Berufsfalle etc. ]? Musste aufgrund des geheimen Deals der geldvernichtende Riesterwahn auf Weisung der Mächtigen in Washington mit aller Gewalt in das deutsche Volk getrieben werden?
Es sieht quasi alles danach aus!
Denn die USA brauchen für ihre sinnlosen Kriegsabenteuer enorm viel finanzielle Mittel. Der Eindruck verstärkt sich noch – > wenn man Solvency II durchleuchtet. Nach der „Förderung“ der Riesterrente und der Rüruprente ein weiteres gigantisches Tarnmodell zur Neuauflage der geräuschlosen Kriegsfinanzierung. Vermutlich wurde die gescheiterte Jahrhundertreform
Agenda 2010
nur zur gezielten Ausbeutung der DEUTSCHEN geschaffen. Zum Leidwesen der Demokratien im Westen sind die Kriegsabenteuer in Afghanistan und im Irak verloren gegangen.
Kriegsbeute wird es also nicht geben!
Das EU-Gesetz Solvency II [ Aufkaufprogramm für Staatsanleihen ] und die Forderung nach Eurobonds [ Schuldenvergemeinschaftung ] stehen aktuell auf dem obersten Tagesordnungspunkt von EU und EZB. Was soll mit dem Geld aus der Notenpresse der EZB geschehen? Soll hieraus die Vorfinanzierung der Geschäftsbanken und Versicherungen aus den seit dem Beginn der Kriege angelegten Geldern der Riestersparer wieder zurückfließen? Musste deshalb die ALLIANZ im Kalenderjahr 2000 den größten Anleiheverwalter der USA
PIMCO
kaufen und 80% der Kapitalanlagen von rund 2 Billionen Euro von deutschen und europäischen Kunden in den USA in Staatsanleihen zur Kriegsfinanzierung anlegen? Bekommt die ALLIANZ nach den verlorenen Kriegsabenteuern der USA das Geld nun nicht mehr zurückerstattet?
Müssen Draghi und die EZB der ALLIANZ helfen?
Oder müssen die deutschen Steuerzahler jetzt über Eurobonds für die Geschäftspraktiken der Versicherungskonzerne und Geschäftsbanken haften? Dienen Solvency II und Eurobonds „nur“ der Regulierung von Altlasten? Fliegt bei einem GREXIT – > vor der Einführung von Eurobonds – > den Planern einer geräuschlosen Kriegsfinanzierung alles nur noch um die Ohren? Könnte ergo ein schneller GREXIT – > vor der Einführung der gefährlichen Eurobonds – > einen neuen Weltkrieg durch die USA verhindern? Oder ganz einfach gefragt:
Wie berechtigt sind die Sorgen Russlands tatsächlich?
Der atlantische Netzwerker und EU-Kommissionschef Juncker spricht womöglich im Auftrag seiner „Freunde“ aus den USA ein sogenanntes Machtwort in der Bild-Zeitung:
Es wird niemals einen GREXIT geben!
Und fordert gleichzeitig eine Armee für das extrem wackelige Kunstgebilde der EU. Höchstwahrscheinlich müssen sich deshalb auch Schröder, Fischer, Steinmeier, Steinbrück, Gabriel sich so lautstark für die Einführung von Eurobonds einsetzen. Sonst ist womöglich die geplante Neuauflage einer
geräuschlosen Kriegsfinanzierung
gefährdet.
Schließlich schlummern immer noch mehr
als 8,7 Billionen Euro bei deutschen Versicherungen!
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