Die Nachwehen der US – Kriege / Teil 129

Die Stärke, die eine Schwäche ist

 

Die Korrupte, machtgierige und weitgehend tatenlose Schicht amerikanischer Politiker erkennt allmählich, dass sie das eigene Volk nicht länger für dumm verkaufen kann. Wie schon in der ehemaligen UdSSR sind die Umwälzungen in den USA die größte Herausforderung für die herrschenden Eliten in Washington seit dem Fall des Kommunismus.

 

Seit nunmehr 8 Jahren leiden die USA – und demnächst die ganze Welt mit den Amerikanern. Es droht eine Rezession in den USA von bisher unvorstellbaren Ausmaßen. Die Amerikaner springen mit einem Hurra – Schrei in den wirtschaftlichen und politischen Abgrund und reißen wieder mal die EU mit. In Washington verbreitet man derzeit das Märchen, dass einzig und allein Ausgabenkürzungen zu einem ausgeglichenen Haushalt führen werden. Die Zeit wird knapp für die einst Mächtigen in Washington. Denn die Politiker in den USA zeigen sich nun als nicht mehr handlungsfähig. Sowohl Demokraten als auch Republikaner hatten eigentlich ausreichend Spielraum für nutzmehrende Verbesserungen.

 

Falscher Ehrgeiz, maßlose Gier, unverständlicher Machtanspruch und das fehlende Vertrauen haben die USA an den Abgrund geführt. Jetzt machen sie für das Chaos, das man selbst verursacht hat, wahrscheinlich die politischen Gegner auf der Weltbühne verantwortlich. Sowohl die USA – als auch die Weltwirtschaft – haben durch das jahrelange Versagen der amerikanischen Eliten enormen Schaden genommen.

 

In kaum einem andern Land treffen die Lebensentwürfe einer eiskalt agierenden neoliberalen Oberklasse so unmittelbar auf völlig andere Vorstellungen der Unter- und Mittelklasse. Ein ungezwungenes Miteinander gibt es kaum noch. Die Begegnung der Gesellschaftsklassen ist geprägt durch eine Mischung von Misstrauen, Ablehnung und sogar Hass. Dass in den USA eine Wandlung in vollem Gange ist, haben viele Politiker in Washington noch nicht begriffen. Die zu erwartenden Demonstrationen in der selbst ausgerufenen Muster – Demokratie der Welt werden ihnen hoffentlich die Augen öffnen. Es gibt in den USA echte demokratische Kräfte, aber auch solche, die nur ein unterdrückerisches Polit – System durch ein anderes ersetzen wollen.

 

Amerikas obsoletes politisches System offenbart in den ersten Januar – Tagen wie selten zuvor, dass die vermeintliche Stärke lediglich eine gefährliche Schwäche ist. Eine Schwäche, die zu keiner Zeit eine Stärke war. Vernachlässigte Investitionen in Forschung, Bildung und Infrastruktur verdeutlichen und verstärken diese anhaltende Schwäche.  Die kruden Vorstellungen von Professor Milton Friedman [ Chicagoer Schule ] erweisen sich heute als Irrweg. Wie die USA als politischer, militärischer und ökonomischer Machtfaktor im globalen Konzert bestehen wollen – das wissen nicht einmal die, die mit flinker Zunge schon vom Niedergang der Euro – Länder und der gesamten EU sprechen.

 

Denn trotz der fortschreitenden Euro – Krise hat die EU lange dazu beitragen können, dass ein Hauch von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft auf dem ganzen Kontinent noch vorherrscht. Dennoch steigt das Risiko eines Rückfalls in ganz andere politische Muster. Der möglicherweise drohende britische EU – Austritt wäre der Anfang vom Ende einer jahrelangen Brüsseler Katastrophe und könnte die Situation in den USA erheblich verschlechtern.

_______________________________________

 

Möchten Sie sich unabhängig und sachlich korrekt informieren? Ohne Beeinflussung von Werbe- oder Produktpartnern. Ohne Beeinflussung von Geheimdiensten oder angeschlossenen Tarnorganisationen, Geheimbünden oder dubiosen NGO´s.

JA!

Dann lesen Sie regelmäßig kostenfrei die DRSB – Internetseite mit den hochinteressanten Artikelserien. Nutzen Sie die Vorteile der Demokratie.

Bilden Sie sich Ihre unabhängige Meinung.

Veröffentlicht unter Alle Artikel, Die Nachwehen der US- Kriege

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>